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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Schwarzwald geschlossen

Wolfssteig Schwarzwald

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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Wegmarkierung: gelbe Raute + Mittelweg
    Wegmarkierung: gelbe Raute + Mittelweg
    Foto: CC BY-ND, Schwarzwaldverein e.V.
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    Von Waldshut am Hochrhein folgt der anspruchsvolle Themenweg den möglichen Spuren eines einwandernden Wolfes hoch hinauf nach Höchenschwand in den Schwarzwald.

    geschlossen
    schwer
    Strecke 24,7 km
    7:30 h
    1.100 hm
    450 hm
    1.000 hm
    330 hm

    Der informative Wanderweg zum Thema Wolf will die Bevölkerung und Besucher im Naturpark Südschwarzwald auf die Rückkehr des Wolfs in den Schwarzwald vorbereiten. Die sportliche Streckenwanderung beginnt am Hochrhein direkt an der Schweizer Grenze. Im Nachbarland sind schon einzelne Wolfsrudel heimisch. So könnten auch Wölfe über den Rhein in den Schwarzwald einwandern. Zweibeinige Wanderer nehmen den Fernwanderweg Mittelweg des Schwarzwaldvereins vom Bahnhof Waldshut zum Wildgehege.

    Hier startet der Wolfssteig hinauf zum Rosendorf Nöggenschwiel. Weiter geht es entlang des Wolfbächles in Richtung Höchenschwand und zur Dumrighütte. Als Wolfshütte wurde sie in ein Informationszentrum zum Thema Wolf umgestaltet. Unterwegs klären mehrere Stationen die Wanderer über den Wolf auf um seine zukünftige Akzeptanz zu fördern. Auf dem romantischen Felsenweg durchziehen wir gemeinsam die unberührte Natur der Schwarzahalden. Im größten Bannwald Baden-Württembergs gibt es seit 1970 keine menschlichen Eingriffe mehr. Die Natur kann sich frei entfalten und beeindruckt mit vielfältiger Flora und Fauna. In 1000 Metern Höhe erreichen wir schließlich Höchenschwand, das „Dorf am Himmel“.

    Autorentipp

    Wem der anstrengende Aufstieg zu beschwerlich ist wandert dem Wolf entgegen und startet in Höchenschwand.

    Schwierigkeit
    T2 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    1.000 m
    Tiefster Punkt
    330 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 12,02%Schotterweg 37,13%Naturweg 14,87%Pfad 30,07%Straße 5,89%
    Asphalt
    3 km
    Schotterweg
    9,2 km
    Naturweg
    3,7 km
    Pfad
    7,4 km
    Straße
    1,5 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Wildgehege

    Sicherheitshinweise

    Die Wanderung auf schmalen Felsenpfaden entlang der steil abfallenden Schwarzahalde erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Exponierte und ausgesetzte Wegabschnitte sind durch Drahtseile gesichert. Bei feuchter Witterung ist die Wanderung nicht zu empfehlen. Dann können die Wege rutschig sein.

    Wer das Glück hat, einem Wolf im Schwarzwald zu begegnen sollte wissen: er ist ein scheues Tier und meidet normalerweise den Menschen.

    Weitere Infos und Links

    Die Route ist an den Wegweiserstandorten mit dem Zusatzschild „Wolfssteig" versehen. Dazwischen leiten die jeweiligen Rauten des Schwarzwaldvereins (hier: gelbe Raute, rote Raute mit weißem Längsbalken des Mittelwegs). Weitere Infos zur Wegemarkierung: www.schwarzwaldverein.de/schwarzwald/wanderwege/wegemarkierung-schnell-erklaert  

    Tourist-Information
    Kurverwaltung Höchenschwand
    Dr.-Rudolf-Eberle-Straße 3
    79862 Höchenschwand
    Tel: +49 (0) 7672 / 48 18 -0
    Fax: +49 (0) 7672 / 48 18 10
    Email: info@hoechenschwand.de

    www.hoechenschwand.de

    www.ferien-suedschwarzwald.de

    Schwarzwaldverein e.V.

    www.schwarzwaldverein.de

    Wegbeschreibung

    Für den 22 km langen Themenweg bedarf es zunächst eines Hinweges zum Wildgehege Waldshut. Vor dem Bahnhof Waldshut (330 m ü. NN.) folgen wir dazu dem Wegweiser des Schwarzwaldvereins auf dem Mittelweg (westliche Variante). Mit seiner Wegmarkierung (rote Raute mit weißem senkrechtem Strich auf weißem Grund) steigen wir in Richtung Höchenschwand an der Zahnkapelle vorbei zum Wildgehege (Kiosk, 508 m) hinauf.

    Hier beginnt der Wolfssteig mit unterschiedlichen Reizen für Mensch und Wolf. Mit der gelben Raute und dem Zusatzschild Wolfssteig steigen wir nach links weiter hinauf zum Ibenkopf (auch Eibenkopf). Das kleine Naturschutzgebiet erhielt seinen Namen durch den natürlichen Bestand von Eiben. Der hier vorherrschende Muschelkalk sorgt für ihr langsames Wachstum. Auch der folgende "Hungerberg" bezeugt die nur spärliche Möglichkeit der Feldbestellung auf den steinigen Böden. Dafür präsentiert er auf seinem höchsten Punkt (745 m ü. NN.) einen phantastischen Fernblick nach Süden hin auf Waldshut, über den Rhein auf die Aare und den Klingnauer Stausee. Im sanften Abstieg zieht auch eine Straußenfarm am Wegesrand die Blicke auf sich.

    Bei der folgenden Weggabelung vor der Haselbachbrücke biegen wir zum Kloster Maria Bronnen hin ab, überqueren aber zuvor eine Kreisstraße (625 m) und eine weitere zur Fatima-Kapelle. Nach einem Zwischenanstieg über Bierbronnen (750 m) verläuft der Wolfssteig für 800 Meter entlang von Straßen und tangiert schließlich das bekannte Rosendorf Nöggenschwiel am Ortsrand. Hier treffen wir wieder auf den Mittelweg, dessen Wegmarkierung bis Höchenschwand gilt. Wölfisch geht es gemeinsam auf dem Wolfbachweg weiter zur ehem. Fohrenbachmühle (581 m) und dann hinauf zur Wolfshütte mit großem Rastplatz. Eine Grillstelle mit Tischen und Bänken lädt zum Verweilen ein, dazu ein Brunnen und eine überdachte Aussichtsterrasse.

    Beim Standort „Hornweg“ haben wir den Felsenweg erreicht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die tief eingeschnittene Schwarzaschlucht. Auf der gegenüberliegenden Anhöhe liegt der Ort Brenden. Hinter der Schutzhütte Harzerhäusle überschreiten wir beim Weschbrunnen das Bachbett. Dann queren wir nochmals den Schwarzahangweg zu den Wasserfelsen. Dahinter motiviert ein kleiner Rastplatz zu einer kurzen Pause. An exponierten Stellen ist jetzt der Pfad mit Drahtseilen und einer Holzbrücke gesichert. Im 200 m tiefer liegenden Tal erkennen wir das Kraftwerk Eichholz. Am Ende des Bannwaldes queren wir den breiten Herrgottsholzweg und kommen schließlich am Waldrand zum Wanderparkplatz Kreuzstein, wo der Felsenweg und der Wolfssteig enden.

    Nicht motorisierte Wanderer folgen weiter dem Mittelweg entlang der Panoramastraße nach Höchenschwand (1000 m) bis zur Bushaltestelle Höchenschwand Kurhaus. Von dort fährt der Linienbus im Stundentakt nach Waldshut zurück.

    Wegweiserfolge: Waldshut Bahnhof – Waldshut/Zahnkapelle – Wildgehege/Kiosk – Ibenkopf – Hochtann – Kalkofen – Indlekofer Feld – Langeziel – Hungerberg/Feldkreuz – Hungerberg/Fernblick – Außer Ay – Haselbachbrücke – Oberbierbronnen – Niederwies – Wolfbachweg – Fohrenbachmühle – Stampferstraße – Wolfshütte/Dumrighütte – Hornweg – Glockenblumenweg – Herrgottsholzweg – Hinterm Kreuzstein – Wanderparkplatz Kreuzstein – Beim Kreuzstein – Höchenschwand/Panoramastraße – Höchenschwand/Haldenweg – Höchenschwand/Hotel Alpenblick – Höchenschwand

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Hinfahrt mit DB zum Bahnhof Waldshut

    Rückfahrt mit SBG Bus 7322 ab Haltestelle Kurhaus, Höchenschwand zum Busbahnhof Waldshut

    Fahrplanauskunft:

    SüdbadenBus Gesellschaft (SBG): www.suedbadenbus.de

    Waldshuter Tarifverbund: www.wtv-online.de

    Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

    Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Wolfssteig Schwarzwald

    Anfahrt

    Über B500, Abzweigung Höchenschwand Süd, der K6555 in Richtung Strittberg ca. 1,5 km folgen zum Wanderparkplatz Kreuzstein. Ca. 1,2 km Fußweg zur Haltestelle Höchenschwand Süd. Mit SBG Bus 7322 bis zum Busbahnhof Waldshut am Ausgangspunkt der Wanderung.

    Parken

    Wanderparkplatz „Am Kreuzstein" an der Kreuzung der K6555 und der Panoramastraße (UTM 32T 438254 5286406)

    Koordinaten

    DD
    47.621134, 8.219276
    GMS
    47°37'16.1"N 8°13'09.4"E
    UTM
    32T 441336 5274487
    w3w 
    ///berühmteste.reim.argumente
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarten des Schwarzwaldvereins 1:25.000 (Neue Serie):

    • W258 Titisee-Neustadt – Feldberg, Schluchsee, St. Blasien (Feb 2018), ISBN 978-3-86398-484-7
    • W266 Waldshut-Tiengen – Hochrhein (Ost) Klettgau (Juli 2019), ISBN 978-3-86398-492-2

    Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Feste Wanderschuhe mit gutem Profil - zu Beginn sind 30% des Weges asphaltiert!; evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs


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    1 Bewertung · 1 Rezension
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    Status
    geschlossen
    Schwierigkeit
    T2 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    24,7 km
    Dauer
    7:30 h
    Aufstieg
    1.100 hm
    Abstieg
    450 hm
    Höchster Punkt
    1.000 m
    Tiefster Punkt
    330 m
    mit Bahn und Bus erreichbar geologische Highlights Aussichtsreich Fauna kulturell / historisch Flora Von A nach B

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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