Wasser, Wald und Bären
Waren (Müritz) Kur- und Tourismus GmbH
Zwischen Bärenwald Müritz, dem Stuerschen See mit seiner Burgruine und Bad Stuer am Plauer See bewegt sich diese Rundtour mit einigen Abstechern.
Die Gemeinde Stuer, mit ihren Ortsteilen Bad Stuer, Stuer Vorwerk und Neu Stuer an der Südspitze des Plauer Sees gelegen, wurde im März 1178 erstmals urkundlich erwähnt.
Den Mittelpunkt bildete die Burg Stuer, an deren einstigem Standort noch heute Ruinen von einstiger Macht künden. Zwischen dem Ortsteil Stuer Vorwerk und dem Ortseingang Stuer liegt der 1997/98 renaturierte Stuersche See, welcher neben dem Tal der Eisvögel und verschiedenen Sehenswürdigkeiten, zu dieser ca. 15 km langen Wanderung gehört.
Neben dem Publikumsmagnet BÄRENWALD Müritz besticht die Gemeinde auch durch die landschaftlich herrliche Lage am Ufer des Plauer Sees.
Überzeugen Sie sich selbst von diesem malerischen Kleinod.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
BÄRENWALD MüritzWegbeschreibung
Am BÄRENWALD Müritz, Westeuropas größtem Bärenschutzzentrum, beginnt diese spannende Wanderung, bei der geschichtliche und Naturschauplätze eng verwoben sind.
Es geht los auf der Straße in Richtung Suckow. Rechts abbiegend am Waldrand beginnt der Wanderweg zwischen Wald und Feld. Er endet an der Straße, die rechts nach Stuer führt.
Hier geht es gleich wieder nach links auf den Fahrradweg, der uns zum Ufer des Stuerschen Sees bringt. Die ehemals verlandete Fläche wurde wieder verwässert. Der entstandene Flachsee bietet Pflanzen und Tierwelt einen idealen Lebensraum und dem Wanderer ein beeindruckendes Naturerlebnis. Mehr als 150 verschiedene Vogelarten wurden hier gezählt.
In Stuer Vorwerk wendet sich der Weg nach Osten vorbei am Gutshaus der Familie von Flotow und den ehemaligen Tagelöhnerkaten.
Nun öffnet sich der Blick auf eine einsame, verträumte Landschaft mit torfigen Wiesen und moorigen, schilfbewachsenen Ufern. Über einen schmalen Damm gelangt man zur Ruine der Wasserburg, einem verwunschenen Ort mit uralten Baumriesen.
Auf demselben Weg geht es zurück bis nach Stuer. Die Dorfkirche, ein Fachwerkbau aus dem 18. Jhd., thront mit efeubewachsenem Turm auf einem kleinen Hügel. Neben dem Altaraufsatz aus dem 15. Jhd. sind die barocken Patronatslogen sehenswert.
Weiter wandert man vorbei am Forsthaus durch Wald und Wiesen in Richtung Forellenteiche an der Vordermühle. Hier beginnt das „Tal der Eisvögel“, ein wildromantischer Abschnitt des Rundweges.
Der Wanderpfad folgt dem Stuerschen Bach, der bis zur Mündung in den Plauer See einen Endmoränenzug durchbricht.
Bad Stuer liegt an der südlichen Spitze des Plauer Sees. Der Heilpraktiker und Wasserarzt Heinrich Friedrich Francke gründete hier 1845 eine Wasserheilanstalt, erkennbar an einigen Villen, die entlang des Hochuferweges stehen.
Die südlichste Badestelle des Plauer Sees lockt mit herrlich klarem Wasser.
Der letzte Abschnitt des Weges führt steil aus dem Tal mit dichtem Buchenwald heraus, folgt der Straße nach rechts und endet wieder am Ausgangspunkt der Runde, dem BÄRENWALD Müritz.
Koordinaten
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