Der Alatsee ist bis zu 35 m tief und gilt als mystischer Ort. In 15 bis 18 m Tiefe weist er eine äußerst seltene, rot gefärbte Schicht aus Purpur-Schwefelbakterien auf. Oberhalb der Schicht ist der See von einer reichen Pflanzen- und Tierwelt besiedelt, unterhalb der Schicht ist so gut wie kein Sauerstoff zu finden. Woher die Schwefelschicht kommt, ist unter Forschern noch umstritten. Belegt ist allerdings, dass hier im Zweiten Weltkrieg Aerodynamik-Versuche mit Unterwassermodellen eines zweimotorigen Jagdflugzeugs stattfanden. Unbewiesenen Gerüchten zufolge seien auf dem Grund des Sees gegen Ende des Krieges Goldschätze der Deutschen Reichsbank, die zuvor auf dem Schloss Neuschwanstein gelagert worden waren, versenkt worden. Beide Themen rund um den Alatsee sind inzwischen übrigens im Allgäu-Krimi „Seegrund“ auch literarisch verarbeitet worden.
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