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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Schwarzwald

Von Hinterzarten nach Breitnau

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Walter Biselli
  • Wegmarkierung: gelbe Raute + Westweg
    Wegmarkierung: gelbe Raute + Westweg
    Foto: CC BY-ND, Schwarzwaldverein e.V.
Wegmarkierung: gelbe Raute + Westweg

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    Vom heilklimatischen Kurort Hinterzarten im Hochschwarzwald führt die aussichtsreiche Wanderung durch das Hochmoor und die Weißtannenhöhe nach Breitnau.

    mittel
    Strecke 12,5 km
    3:45 h
    425 hm
    300 hm
    1.175 hm
    879 hm
    Der Höhenluftkurort Hinterzarten am Ausgangspunkt der Wanderung liegt in 850 - 1400 m ü.NN. im Naturpark Südschwarzwald. Auf dem Weg nach Breitnau durchqueren wir das Naturschutzgebiet Hinterzartener Moor. Es ist eines der schönsten Hochmoore Europas und mit einer Fläche von 100 Hektar der größte Moorkomplex im Schwarzwald. Mit herrlichem Blicken auf den Feldberg steigen wir zur Weißtannenhöhe (1192 m) und Fahrenberger Höhe hinauf und schauen auf weitere hohe Schwarzwaldberge wie Schauinsland oder Kandel, bis in die Vogesen und bei klarem Wetter auf die Alpen. Wir finden am Weg alte Schwarzwälder Bauernhöfe und durchwandern auf aussichtsreichen Höhen die Region alter "Schanzen" und "Linien". Im 17./18. Jh. wurde der Schwarzwald von Pforzheim bis Rheinfelden mit diesen Verteidigungsanlagen gegen einfallende französische Heere befestigt. Im Naturfreundehaus Breitnau lohnt sich die Einkehr. Schließlich steigen wir vom ehem. Schanzenhäusle auf der schönsten Aussichtsterrasse hoch über Breitnau zur Kirche von Breitnau (1015m) hinab.

    Original der Tour: https://www.schwarzwaldverein-tourenportal.de/de/tour/4680246/ 

    Autorentipp

    Kombiniere die Tour mit dem Besuch der Moorwächter oder verlängere sie zu Fuß über die Ravennaschlucht und das Löffeltal bis zum Ausgangspunkt (20 km).
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Weißtannenhöhe, 1.175 m
    Tiefster Punkt
    Hinterzarten, 879 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 18,18%Schotterweg 35,20%Naturweg 15,93%Pfad 30,68%
    Asphalt
    2,3 km
    Schotterweg
    4,4 km
    Naturweg
    2 km
    Pfad
    3,8 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Naturfreundehaus Breitnau

    Sicherheitshinweise

    Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

    Weitere Infos und Links

    Tourist-Information Hinterzarten
    Freiburger Straße 1
    79856 Hinterzarten
    Telefon: +49 (0)7652 12060
    tourismus@hinterzarten.de
    www.hinterzarten.de

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    Wegbeschreibung

    Vom Bahnhof Hinterzarten aus folgen wir dem Bahnhofsweg aus dem Ort heraus in Richtung Adlerweiher. Ihm gegenüber biegen wir dann nach links vor dem Feuerwehrhaus in den Heimatpfad Hochschwarzwald Richtung Hochmoor ab. Ab hier ist der Weg mit der gelben Raute des Schwarzwaldvereins markiert. Wir passieren die Bahngleise und gehen „Am Hochmoor“ geradeaus weiter über den Holzsteg bis zum Standort „Mooshof (895 m)“ am Waldrand, wo der Rundweg durch das Moor beginnt. Ihn verlassen wir gleich wieder „An der Lafette (900 m)“ und überqueren die B31 in Richtung „Ankenhof“ zum Gasthof Lafette.

    Von hier blicken wir zurück über das Moor zum Skisprungzentrum in Hinterzarten mit drei kleinen Schanzen für Kinder, Jugend- und Nachwuchsspringer sowie die 95 m hohe Adlerschanze (Rothaus). Alle sind mit Matten belegt und somit für den Ganzjahresbetrieb geeignet.

    Am „Ankenhof (928 m)“ biegen wir links ab Richtung „Birkleshäusle, Breitnau“ und folgen ihr.„Beim Lenzenhof (935 m)“ bis zum „Birkleshäusle (956 m)“.

    Am „Steiertenhäusle (1005 m)“ haben wir die 1.000 m - Höhenlinie überschritten und blicken zurück auf den 10 km entfernten Feldberg mit seinen beiden Gipfeln. Links ist der Seebuck (1448 m) mit dem Aussichtsturm und Bismarckdenkmal zu sehen. Rechts davon und durch den Grübelesattel getrennt, liegt der Feldberggipfel (1493 m) mit Fernsehturm und Wetterwarte.

    Vom „Zehntwald (1026 m)“ bis zu den „Winterhalden (1022 m)“ verläuft der Weg fast eben. Dann beginnt „beim Holzhof (1055 m)“ ein kurzer, aber steiler Anstieg „im alten Holzhofwald (1115 m)“ bis zum höchsten Punkt der Tour, der „Weißtannenhöhe (1175 m)“ mit einer Schutzhütte. Hier treffen wir auf die ersten Fernwanderer auf dem Qualitätsweg Westweg des Schwarzwaldvereins. Wenig später bietet sich eine herrliche Rastmöglichkeit mit schönen Ausblicken zur 2,8 km entfernten Kirche von Breitnau.

    Wiederum tritt der Westweg in den Wald ein um „beim Eckershäusle (1152 m)“ erneut weite Ausblicke zu gewähren. In der Ferne können wir auf der rechten Seite die Schwäbische Alb erkennen. Links schweift der Blick in das Breitnauer Tal und dahinter über die Gipfel von Feldberg und „Tote Mann“ (1321 m, 11 km) zum Schauinsland (1284 m, 16 km).

    An der „Fahrenberger Höhe (1132 m)“ lädt der „Land-Sitz am Westweg“ zur Rast ein. Von der 4 Meter langen Designerbank genießen wir die Aussicht hinunter nach Breitnau bis hoch zum Feldberg und von NW bis N auf St. Peter (9 km) und St. Märgen mit den zwei Türmen der Klosterkirche (6 km). Zwischen beiden erkennt man im Hintergrund den Kandel (1241 m, 14 km) bei Waldkirch.

    Mit der gelben Raute und dem Blick auf Breitnau steigen wir den „Ankenbühl (1110 m)“ hinab. Schwarzwälder Höfe und weite Ausblicke auf satte grüne Wiesen begleiten uns zur „Ramshalde (1040 m)“ an der B500. Hier steht die Schwarzwaldhütte der Sektion Freiburg des Deutschen Alpenvereins. Eine Unterführung erspart uns die Überquerung der vielbefahrenen Straße.

    Leicht aufwärts erreichen wir durch die Wiesen den „Oberen Fahrenberg (1047 m)“ mit seinen großen Bauernhöfen. Über St. Peter und St. Märgen hinweg können wir bei klarer Sicht die Vogesen und im Süden die Alpen erkennen. Flurnamen wie „Schanzen“ künden von alten Verteidigungsanlagen, die einmal nicht gegen die Schweden, vielmehr gegen französische Heere errichtet wurden. Kurz darauf bietet das Naturfreundehaus Breitnau eine Einkehrmöglichkeit.

    Am Waldrand verlassen wir das geteerte Sträßchen nach links und stehen auch schon an der "Ringelschanze", hinter der sich das Naturfreundehaus Breitnau versteckt. Die gelbe Raute führt uns weiter durch den Wald über die „Schanz Waldeck (1085 m)“ zum "Schanzenhäusle“ (geschlossen).

    Weiter am Rossberg entlang, erreichen wir den „Pfarrwald (1077 m)“ und biegen dort rechts ab nach Breitnau. „Am Panoramaweg (1020 m)“ geht es geradeaus zur sehenswerten Kirche von Breitnau.

    Südlich davon befindet sich die Bushaltestelle für den Linienbus 7216, mit dem wir nach Hinterzarten zurückfahren können.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Hinfahrt zum Bahnhof Hinterzarten an der Höllentalbahn (Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

    Rückfahrt ab Haltestelle Breitnau Kirche mit SBG-Bus 7216 (SBG SüdbadenBus GmbH: http://www.suedbadenbus.de)

    Anfahrt

    Von B31 / B500 kommend: am Ende der B500 auf Freiburger Straße/K4961, nach 900 m links abbiegen auf Bahnhofweg in Hinterzarten 

    Parken

    Parkplatz am Bahnhof Hinterzarten (UTM 32U 433304 5306163)

    Koordinaten

    DD
    47.905785, 8.106188
    GMS
    47°54'20.8"N 8°06'22.3"E
    UTM
    32T 433204 5306215
    w3w 
    ///tagt.ritter.gegründetes
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarte des Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:25.000 (Neue Serie):

    W258 Titisee-Neustadt (Feldberg, Schluchsee, St. Blasien) Feb 2018, ISBN 978-3-86398-484-7

    erhältlich im Buchhandel, der Touristinfo sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg www.schwarzwaldverein.de E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de (Sonderpreis für Mitglieder!)

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    Feste Wanderschuhe


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    4,7 von 5
    3 Bewertungen · 3 Rezensionen
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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,5 km
    Dauer
    3:45 h
    Aufstieg
    425 hm
    Abstieg
    300 hm
    Höchster Punkt
    1.175 m
    Tiefster Punkt
    879 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Flora Heilklima Von A nach B

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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