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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Obere Donau

Von Hausen im Tal über den Eichfelsen nach Beuron

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Walter Biselli
  • Glasträgerfels, vom Bahnhof Hausen im Tal aus gesehen
    Glasträgerfels, vom Bahnhof Hausen im Tal aus gesehen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Walter Biselli
Karte / Von Hausen im Tal über den Eichfelsen nach Beuron

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    Die anspruchsvolle Wanderung hoch über dem Durchbruchstal der Oberen Donau zwischen Hausen im Tal und Beuron bietet vielfältige Ausblicke auf schroffe Felsen und kühne Burgen.
    mittel
    Strecke 16,4 km
    5:30 h
    650 hm
    625 hm
    808 hm
    595 hm

    Von Hausen im Tal führt der Wanderweg gleich steil aufwärts zur Ruine Hausen. Das ehemalige Schloss der Markgrafen von Baden wurde auf Betreiben des Rentbeamten Bleibimhaus 1813 fast vollständig abgebrochen, obwohl es erst 1800 durch das Kloster Salem renoviert worden ist. Nur die Holzrücke ist mittlerweile baufällig geworden. Da der Verwalter diese nicht mehr betreten wollte dehnte er seine Berichte über ihren maroden Zustand auf die gesamte Burganlage aus und veranlasste schließlich deren Abriss.

    Noch heute thront Schloss Werenwag hoch über der Donau. Es wird von Mitgliedern des Hauses Fürstenberg bewohnt. Auf der gegenüberliegenden Seite beherrscht die Burg Wildenstein das Tal der Donau. Sie ist heute eine viel besuchte romantische Jugendherberge. Den schönsten Blick auf beide gewährt der Eichfelsen.

    Zwischen ihm und dem Rauhen Stein vermittelt der Irndorfer Felsengarten die vielfältige Vegetation, die sich auf den Kalkfelsköpfen der Schwäbischen Alb erhalten hat. Einen letzten großartigen Aussichtspunkt bietet der Spaltfelsen mit Blick auf die Benediktiner-Erzabtei Beuron.

    Weitere Details im Portal „Donau-Heuberg“:
    https://regio.outdooractive.com/oar-donau-heuberg/de/r/16892768

    Autorentipp

    Der Naturlehrpfad Geißenhölzle am südlichen Ortsrand von Irndorf ist eine weitere Attraktion für alle Naturliebhaber.
    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    808 m
    Tiefster Punkt
    595 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 9,61%Schotterweg 23,88%Naturweg 11%Pfad 55,20%Straße 0,29%
    Asphalt
    1,6 km
    Schotterweg
    3,9 km
    Naturweg
    1,8 km
    Pfad
    9 km
    Straße
    48 m
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Für die teils steilen und bei Nässe rutschigen Wege und schmalen Pfade ist Trittsicherheit erforderlich.

    Weitere Infos und Links

    Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH
    Am Seltenbach 1
    78532 Tuttlingen
    Tel. +49 (0)7461-7801675
    Fax +49 (0)7461-7801676

    info@donaubergland.de

    www.donaubergland.de

    www.naturpark-obere-donau.de

    www.donau-wellen.de

    Wanderheim Rauher Stein

    (täglich ab 11:00 Uhr geöffnet, Sonntag ab 10:00 Uhr. Dienstag Ruhetag)

    www.wanderheim-rauher-stein.de

    Beuron

    www.beuron.de

    Erzabtei Beuron: www.erzabtei-beuron.de

    Wegbeschreibung

    Nach der Ankunft am Bahnhof Hausen im Tal (599 m) genießen wir vorab den Prospektblick auf Schloss Werenwag. Dann folgen wir dem Donau-Zollernalb-Weg in Richtung Hausen im Tal zur Donaubrücke Nord. Eine schmale Treppe führt auf einen Wiesenweg in die Donauauen hinab, am Campingplatz entlang zum Ortseingang von Hausen im Tal (Donau).

    Weiter geht es auf dem Rundweg Hausen 3 (gelber Kreisring) Richtung „Wachtturm, Ruine Schloss Hausen“ eine Treppe rechts hinab zur Tobelstraße und rechts hoch in die Schlosssteige. Oberhalb davon überragt die Ruine von Schloss Hausen auf einem steilen Felssporn den Ort. Weiter östlich ist bereits der ehemalige Wachtturm zu erkennen, rechts davon der spitze Stuhlfels mit Gipfelkreuz. Hier üben die Alpinkletterer des Alpenvereins, der sein Wanderheim in unmittelbarer Nähe hat. Bei der Weggabelung Schlosssteige treffen wir auf den Schwäbische Alb Südrandweg (Hauptwanderweg HW2). Diesem oder dem parallelen Pfad folgen wir Richtung Ruine Schloss Hausen zum ehemaligen Wachtturm. Von der Turmruine mit Sitzbank bietet sich ein schöner Blick hinab nach Hausen im Tal.

    Vom Abzweig Ruine Hausen (794 m) lohnt sich ein Abstecher am Forsthaus des ehemaligen Schlosses vorbei, über die Hängebrücke zur Ruine Hausen.

    Zurück bei der Weggabelung müssen wir das Privatgelände des Grafen Douglas in weitem Bogen umrunden und bleiben längere Zeit auf fast gleicher Höhe bis auf einen Zwischenabstieg in den Kohlwald (743 m): „Beim Glasträgerfels“ bietet sich eine großartige Aussicht ins Donautal. Wenig später folgt ein weiterer Aussichtspunkt mit Sitzbank.

    Am Wegweiser Ziegelesch verlassen wir den Wald und erreichen auf der „Schlossallee Werenwag“ ein Damwild Gehege. Vor dem von Norden her recht unscheinbaren Schloss Werenwag biegen wir rechts ab in den Wald zum Riesacker und steigen nach dem aussichtsreichen Korbfelsen ins Finstertal (620 m) hinab. Unten angekommen steigt der Weg gleich wieder an zum Eichfelsen. Auf dem Weg dorthin präsentiert sich Schloss Werenwag von seiner schönsten Seite. Der Eichfelsen (787 m) beschert uns nicht nur den berühmtesten Blick in das Durchbruchstal der Oberen Donau. Auch zwei Himmelsliegen laden zum Verweilen ein.

    Kurz darauf verlassen wir beim Irndorfer Felsengarten den zur Burg Wildenstein abzweigenden HW2 und gehen auf dem Premiumweg „Eichfelsen Panorama“ geradeaus zur Räshalde. Hier lohnt sich eine Wegvariante zum sehenswerten Naturlehrpfad Geißenhölzle in Irndorf, bevor wir das durch den Schwäbischen Albverein bewirtschaftete Wanderheim Rauher Stein aufsuchen. Der gleichnamige Felsen beschert uns wieder eine prächtige Aussicht über das Donautal zum Altstadtfelsen und zur Burg Wildenstein.

    Am Wanderheim vorbei führt der Premiumweg Richtung Irndorf auf einem felsigen und bei feuchter Witterung rutschigen Pfad ins „Hirschental“ hinab und gleich wieder aufwärts zu einem Aussichtspunkt auf Burg Wildenstein. Der Abzweig Spaltfels Ost verweist auf den nächsten Rastplatz mit schönem Blick über Beuron.

    Zurück vom Aussichtspunkt verlassen wir den Premiumweg auf dem hangparallel führenden Weg, einem früher mit der roten Raute markierten Zugangsweg. Er verengt sich zum immer schmäler werdenden und manchmal schwer erkennbaren Pfad, der oberhalb von Maria Trost in die von Irndorf herab führende Beuroner Steige einmündet.

    Über die überdachte historische Holzbrücke passieren wir anschließend die Donau zum Klosterparkplatz. Wer noch genügend Zeit hat sollte vor der Rückfahrt die Klosterkirche St. Martin der Benediktinererzabtei Beuron besuchen.

    Bei der Klosterpforte nach links und am historischen Klosterhof vorbei kehren wir zurück zum Bahnhof Beuron.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Hinfahrt zum Bahnhof Beuron-Hausen im Tal

    Rückfahrt ab Bahnhof Beuron

    Fahrplanauskunft:

    Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

    Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

    Anfahrt

    Anfahrt über die L277 zwischen Tuttlingen und Sigmaringen bis Bahnhof 88631 Beuron-Hausen i.T.

    Parken

    Parkplatz beim Bahnhof Hausen i.T.

    Besser: Auto am Zielbahnhof Beuron abstellen und mit der Bahn zum Ausgangspunkt Hausen im Tal fahren

    Koordinaten

    DD
    48.080798, 9.027582
    GMS
    48°04'50.9"N 9°01'39.3"E
    UTM
    32U 502054 5325281
    w3w 
    ///aufzugeben.paare.abbilden
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins 1:25 000 (grüne Serie): W251 Albstadt – Obere Donau (Mitte), Inzigkofen (Okt 2020), ISBN 978-3-86398-477-9

    Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

    www.lgl-bw.de/unser-service/article/Albstadt-W251

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    Ausrüstung

    Festes Schuhwerk mit gutem Profil, Teleskopstöcke sowie ausreichend Getränke und Verpflegung für unterwegs.

    Nutzerfragen

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    4 von 5
    1 Bewertung · 1 Rezension
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    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    16,4 km
    Dauer
    5:30 h
    Aufstieg
    650 hm
    Abstieg
    625 hm
    Höchster Punkt
    808 m
    Tiefster Punkt
    595 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Von A nach B geologische Highlights

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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