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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Landkreis Saarlouis Geöffnet

Traumschleife Der Gisinger

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  • Haus Saargau Gisingen
    Haus Saargau Gisingen
    Foto: CC BY, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig, Klaus-Peter Kappest

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    Alte Lothringer Bauernhäuser, der Anstieg zum Gallenberg, Fernblicke ins Dreiländereck und zum Schaumberg erwarten den Wanderer. Hinzu kommen Wegpassagen durch Streuobstwiesen und schattige Waldpassagen mit spannenden geologischen Höhepunkten. Das Highlight der Tour: „Haus Saargau“. Hier kann regionale Geschichte anhand eines alten Bauernhauses erlebt werden. 

    Geöffnet
    mittel
    Strecke 10,9 km
    3:00 h
    197 hm
    197 hm
    376 hm
    219 hm

    Gleich zu Beginn der Wanderung der kulturelle Höhepunkt: In einem der alten Gisinger Bauernhäuser befindet sich das Heimat- und Bauernmuseum „Haus Saargau.“ Das originalgetreu restaurierte Lothringer Bauernhaus aus dem 18 Jahrhundert beherbergt neben altlothringischen Möbeln Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im 1000 Quadratmeter großen Garten wachsen Kräuter- und Würzpflanzen.

    Bereits im Anstieg zum Gipfel des Gallenbergs weite Blicke ins Land, auf der einen Seite reicht der Blick bis in Dreiländereck, Deutschland, Frankreich und Luxemburg, auf der anderen Seite bis ins Saartal, die Bergehalde der ehemaligen Grube Duhamel in Ensdorf ist gut zu erkennen. Im ausgedehnten Waldgebiet über Schichten des Mittleren Muschelkalks unterhalb von Gisingen der erste geologischer Höhepunkt: eine Kalktufftreppe des kalkhaltigen Leitersteiner Baches. Im Bachbett kann man Steine, Blätter und Zweige entdecken, die von einer Kalkkruste überzogen sind. Es folgt die Leitersbacher Quelle am Leitersbacher Born, das Naturdenkmal „Pastorgrät“  sowie das Itzbacher Tal. Dort befinde sich ein weiterer geologischer Höhepunkt: Die „Grott“ auch „Raufels“ genannt. In einer von Buntsandstein geprägten Umgebung findet sich ein  riesengroßer, grauer Felsen aus Kalkstein, entstanden durch das stark kalkhaltige und kohlenstoffdioxidreiche Wasser des höher gelegenen Lehrborns.

    Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 63 Erlebnispunkten bewertet.

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    Schwierigkeit
    T1 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    376 m
    Tiefster Punkt
    219 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 9,21%Schotterweg 29,75%Naturweg 13,70%Pfad 45,69%Straße 1,61%Unbekannt 0%
    Asphalt
    1 km
    Schotterweg
    3,2 km
    Naturweg
    1,5 km
    Pfad
    5 km
    Straße
    176 m
    Unbekannt
    1 m
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Stefans Golf-Restaurant-Bistro
    Trattoria da Michele

    Sicherheitshinweise

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    Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr!

    Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil. Achtsamkeit durch abbrechende Äste und geschädigte Bäume ist geboten. Bei stärkerem Wind sowie im Winter durch Schnee und Eis steigen die Gefahren durch umstürzende Bäume und herabfallende Kronenteile.

    Weitere Infos und Links

    Einkehrmöglichkeiten:

    Dorfladen-Bistro Saargau
    Gaustraße 28
    66798 Wallerfangen
    Tel.: +49 (0)6837 / 9006111

    Stefans Golf-Restaurant-Bistro
    Oberlimberger Weg 43
    66798 Wallerfangen
    Tel.: +49 (0)6831 / 5058898

    Gisinger Pilsstube
    Gaustraße 2
    66798 Wallerfangen
    Tel.: +49 (0)6837 /253

    Trattoria da Michele
    Gaustraße 47
    66798 Wallerfangen
    Tel.: +49 (0)175 / 5327410

    Bürger verköstigen die Wanderer bei Gisingen

    GISINGEN (az) Ein neuer Service für Wanderer wird auf Premiumwanderwegenbei Gisingen angeboten. Aktive Gisinger Bürger stehen dann an jedem Wochenende Samstag und Sonntag mit einer kostenlosen kleinen Stärkung und Erfrischung bereit. Dabei gibt es Häppchen von Honig bis Schmalzbrot oder auch Brezeln sowie Getränke vom Apfelsaft bis zum Schnäpschen oder einerTasse Kaffee. Dieses Angebot ist Teil des Projektes„Regionale Produkte en route“. Dazu gehört ein gedeckter Tisch mitregionalen Produkten aus der Region, beispielsweise ein kleines Glas Honig oder der Flachmann mit sogenanntenHundsärsch.

    Zu erkennen sind die Serviceteams an grünenT-Shirts und einem Plakat mit„Regionale Produkte en Route“. Dies ist auch der Vorlauf für das Gisinger „Bringwäänchen“. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug,mit dem sowohl Wanderer versorgt werden sollen wie auch Lebensmittel zu Kunden des „Saargau Dorfladens“geliefert werden. Die Jungfernfahrtist im Juni geplant .Der erste Standort ist am ModellflugplatzRammelfangen vonetwa elf bis 12.30 Uhr, für Wandererauf dem „Gisinger“ sowie auf der„Hirn-Gallenberg-Tour“. Anschließend steht der Service an der Kalktufftreppeim Gisinger Wald bereitfür Wanderer von „Idesbachpfad“und „Gisinger“. Der Service ist kostenlos,eine Spende ist willkommen.

    Wegbeschreibung

    Vom Wanderparkplatz und Gisinger Kirmesplatz folgt man nun zunächst einem kurzen Teilstück der „Viezstraße“ (L352) in Richtung Sportplatz, biegt nach rechts und gelangt zu saftigen Wiesen und Feuchtwiesen entlang des Weinbaches. Nach Durchqueren eines kleinen Waldstückes gelangt man zu zwei Angelweihern. In dem angrenzenden jungen Waldstück steht das älteste Gisinger Wegekreuz aus dem Jahr 1807. Unterhalb der heutigen Weiher sind die Reste eines alten Mühlweiherdammes aus dem 18. Jahrhundert noch erkennbar.

    Nun steigt man an Bäumen und abwechslungsreichem Buschwerk vorbei zu den Höhen des Gallenberges, dem höchsten Punkt der Gisinger Gemarkung, auf dem die Schichten des Oberen Muschelkalkes zu Tage treten. Heute kaum noch erkennbar, wurden hier bis ins 19. Jahrhundert Kalksteinbrüche und Kalköfen betrieben. Hier sieht man über die sanften Saargau-Hügelflächen bis über die Grenze nach Frankreich und auf dem anschließenden Banngrenzweg zwischen Rammelfangen und Gisingen eröffnen sich herrliche Panoramen sowohl über das Niedland in Richtung Mosel als auch in Richtung Gisingen auf den Scheidberg bzw. bis hinunter ins Saartal. Hinter dem Modellflugplatz steigt man vorbei an naturnahen Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien sowie anStreuobstwiesen der „Husterheck“ hinab über Schichten des Mittleren Muschelkalkes zu den„Dachslöchern“ und „Gräten“ im Buntsandstein des Gisinger Waldes. Besondere Sehenswürdigkeiten sind dort drei geologische Naturdenkmale. Zunächst steigt man entlang einer Kalktufftreppe, die ein Produkt des kalkhaltigen Wassers des Leitersteiner Baches ist. Im Bachbett entdeckt man Steine, Blätter und Zweige, die von einer Kalkkruste überzogen sind. Hier ist durch den Vorgang der Kalksinterung Kalksinter oder Kalktuff entstanden. Am Waldrand vorbei gelangt man zur Leitersteiner Quelle am Leitersteiner Born, der sowohl Viehtränke als auch Trinkwasser und Waschbrunnen für Gisingen war.

    Von dort aus führt der Weg weiter zum Naturdenkmal „Pastorsgrät“; eine tief in den Sandstein eingeschnittene Schlucht, geschaffen von einem kleinen Rinnsal, das in einem Wasserfall zu Tal stürzt. Dieser tiefe Einschnitt gibt einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Erde, zeigt den obersten Teil des Mittleren Buntsandsteins und ein Profil des Oberen Buntsandsteins. Ein monumentales Ergebnis der Kalksinterung findet man dem Weg folgend mit der „Grott". Unter diesem mächtigen Fels befand sich noch bis in die Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts eine Tropfsteinhöhle, die inzwischen eingestürzt ist. Man gelangt von dort zum tiefsten Punkt der Gisinger Gemarkung und findet dort Reste einer ehemaligen Kneippanlage sowie einen ehemaligen Festplatz. Entlang des Itzbachs folgt man durch den Itzbacher Laubwald einer idylischen Waldwiesenlandschaft, um durch Misch- und Nadelwald an eine Schutzhütte am nördlichsten Gisinger Punkt mit herrlichen Blick auf Siersburg zu gelangen. Entlang des Golfplatzes geht es nun in Richtung Oberlimberg. Am „Landgraben“, der Grenze zur Gemarkung Oberlimberg, sind noch Reste einer keltischen Wallanlage zu erahnen; am Friedhof überquert man dann dort die Straße.

    Am Abgrund zum „Mookenloch“ geht man entlang der Gisinger Gemarkungsgrenze, die an dieser Stelle von 1697 bis 1718 auch Staatsgrenze zur französichen Exklave Saarlouis war. Im Bereich eines ehemaligen Steinbruchs wurde eine alte Baumbrücke über eine Grät durch eine neue Baumbrücke überbaut. Hier im Wald an der Grenze zum Villeroyschen Forst findet sich auch ein Gedenkstein, der an einen hier zu Tode gekommenen Revierförster erinnert. Über Streuobstwiesen erreicht man wieder freie Saargau-Feldlandschaften mit Blick aufs Saartal.

    Der Weg führt nun an einen Hohlweg mit altem Eichenbestand vorbei über eine große freie Wiese zurück über den Oberlimberger Weg in den Ort auf die Gaustraße. Von dort sind es nur noch wenige Meter zum Wanderparkplatz. Alternativ findet man in der Gaustraße aber auch mehrere Einkehrmöglichkeiten. In der Straße zum Scheidberg, können Sie ergänzend einige renovierte Lothringer Bauernhäuser entdecken, die restauriert an das frühe Ortsbild von Gisingen erinnern. Eines dieser Lothringer Bauernhäuser ist das „Haus Saargau“; hier befinden sich neben einem bäuerlichen Museum ein Informationszentrum des Naturparks Saar –Hunsrück sowie ein Büro der Tourist – Information des Landkreises Saarlouis. Altlothringische Möbel aus der Sammlung des Pfarrers Louis Pinck (1873 – 1940), Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus dem 19. / 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung alter Kamin- , Taken- und Ofenplatten geben einen Eindruck vom Leben unserer Vorfahren. Ein besonderes Schmuckstück ist der nach altem Vorbild angelegte Bauerngarten, eingegliedert in die Reihe der "Gärten ohne Grenzen". Die unmittelbar in der Nähe liegende Kirche „St. Andreas“ besitzt sowohl im Pfarrgarten als auch im Inneren die Möglichkeit einer besinnlichen Rast. Im Pfarrgarten ist neben einem historischen Kreuzsockel der ehemaligen Gisinger Kappelle auch ein modernes Kruzifix des saarländischen Bildhauers Leo Kornbrust zu bewundern. Im Inneren der Kirche laden neben Heiligenfiguren ein Kreuzweg des Bildhauers Heinz Oliberius sowie Kirchenfenster des Benediktinerpaters Bernhard (Robert Köck) zu einer besinnlichen Schlussrast ein.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit dem Zug nach Saarlouis.

    SVV Linien 421, Haltestelle Abzweigung Oberlimberg,
    Linie 422 Haltestelle Haus Saargau, Linie 423 Haltestelle Dreieck.

    www.saarfahrplan.de

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Traumschleife Der Gisinger

    Anfahrt

    A620 , auf A620 Ausfahrt 2-Wallerfangen,

    Hauptstraße, Lothringer Str. und Schloßbergstraße bis L352 in Wallerfangen nehmen

    Parkplätze am Dorfplatz Gisingen, Gaustr. 46, 66798 Gisingen-Wallerfangen

    Koordinaten

    DD
    49.333010, 6.653059
    GMS
    49°19'58.8"N 6°39'11.0"E
    UTM
    32U 329493 5467125
    w3w 
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    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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    Status
    Geöffnet
    Schwierigkeit
    T1 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    10,9 km
    Dauer
    3:00 h
    Aufstieg
    197 hm
    Abstieg
    197 hm
    Höchster Punkt
    376 m
    Tiefster Punkt
    219 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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