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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Schladminger Tauern

Tockneralm (2.357 m) & Hemmerfeldeck (2.443 m)

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  • Die Tockneralm, gesehen vom Schattensee
    Die Tockneralm, gesehen vom Schattensee
    Foto: Uwe Grinzinger, www.agentur-bergwerk.at

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    Unschwierige Rundwanderung über Almhänge (Tockneralm) mit etwas anspruchsvollerem Abstecher (Hemmerfeldeck).
    mittel
    Strecke 9,9 km
    6:00 h
    1.120 hm
    1.120 hm
    2.443 hm
    1.360 hm
    Der Gipfel der Tockneralm (2.357 m) wird vermutlich im Winter häufiger bestiegen als im Sommer, denn seine freien, südseitigen Hänge bieten Abfahrtsgenuss pur. Dennoch lohnt auch im Sommer oder Herbst ein Besuch: Da der Anstieg keine Schwierigkeiten bereithält, kann man den Blick ausgiebig übers umfassende Panorama schweifen lassen. Trittsichere Individualisten besteigen anschließend noch das Hemmerfeldeck (2.443 m), einen formschönen Gipfel mit Einsamkeitsgarantie (zumindest fast immer...). Von dort sind die Einblicke in die zentralen Schladminger Tauern noch einmal wesentlich besser als von der Tockneralm!

    Autorentipp

    Am Ausgangspunkt aufpassen, damit man sich in den richtigen Wanderweg "einfädelt" - NICHT dem Wegweiser "Tockneralm" folgen!
    Da auch die weitere Markierung bis hinauf zur Tocknerhütte manchmal lückenhaft ist (Stand: Nov. 2015) , heißt es gut achtgeben. Details: siehe "Wegbeschreibung".
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Hemmerfeldeck, 2.443 m
    Tiefster Punkt
    Parkplatz in Klausen, 1.360 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Bis zur Tockneralm unschwieriger Wanderweg, dessen Wegverlauf allerdings tw. etwas unklar ist - auch aufgrund der manchmal lückenhaften Markierung (Stand: Nov. 2015). Daher Orientierungsvermögen nötig. Zwischen Tocknerhütte und Tockneralm-Gipfel ebenfalls technisch unschwierig, aber weglos & unmarkiert. Auf den freien, übersichtlichen Hängen sollten jedoch bei gutem Wetter & entsprechender Sicht keine Orientierungsprobleme auftreten.

    Übergang von der Tockneralm zum Hemmerfeldeck ebenfalls weglos, aber gehtechnisch etwas anspruchsvoller (tw. steile Gras- & Schrofenhänge, Blockgelände). Daher Trittsicherheit nötig, insgesamt aber immer noch Gehgelände.

    Gute Kondition nötig.

    Weitere Infos und Links

     

    Variante:
    Vom Hemmerfeldeck kann am Verbindungsrücken nach Nordwesten noch das Grüneck (ca. 2.410 m) erreicht werden (viele Steinmänner; Gipfelbuch, das fälschlich „Hemmerfeldeck“ angibt – was ein aufmerksamer Wanderer schon auf „Grüneck“ korrigiert hat).

    Biosphärenpark Lungau: www.biosphaerenpark.eu

    Wegbeschreibung

    Aufstieg:

    ca. 3 Std. vom Ausgangspunkt zum Tockneralm-Gipfel.

    Achtung!
    Der Wegweiser „Tockneralm“ am Ausgangspunkt zeigt entlang der Straße weiter in Richtung Nordwesten (zu einem Gehöft) – wer dort entlang geht, findet aber keine Hinweise auf die Tockneralm mehr! (Stand: Nov. 2015)

    Daher besser: Gleich am Ausgangspunkt durch ein Gatter (hier keinerlei Schild od. Markierung) - dahinter eine große Lärche mit weiß-rot-weißer Markierung anvisieren (leicht zu übersehen!), die ca. 30 m hinter dem Gatter in einer Weise steht – links an der Lärche vorbei – oberhalb eines Hauses vorbei – der Weg verläuft dann „korridorartig“ zwischen zwei Zäunen und dreht nach Norden (nähert sich einem Bach an) – durch ein Gatter – ab hier weiß-rot-weiße Markierungen und Markierungs-Nr. 4 – den Markierungen folgend aufwärts zu einer Schotterstraße (hier quert der „Panoramaweg“).
    Die Schotterstraße nach Norden überqueren & auf einen Wanderweg (Wegweiser „Tockneralm“) – wenige Meter über eine Lichtung aufwärts – dort, wo ein tief eingeschnittener Karrenweg beginnt, gleich wieder nach links in den Wald (gut auf Markierung achten!) – über einen Zaun, später auf einer kleinen Brücke über einen Bach – kurz danach heißt’s noch einmal aufpassen: auf einer Wiese ist die Markierung kurz lückenhaft (Waldarbeiten) – die Wiese im Wesentlichen in der Fallline hinauf, bis man wieder die Markierung erreicht – nun längere Zeit der (ab hier guten) Markierung folgen (bei wesentlichen Richtungsänderungen zudem gelbe Wegweiser „Tockneralm“) - bei einer alten Hütte wird eine Straße direkt überquert - auf ca. 1.740 m erreicht man wieder eine Schotterstraße – auf ihr nach links (Nordwesten) über einen Bach – ca. 100 m danach (Schilder „Tockneralm“ und „zum Gipfelkreuz“) die Straße nach rechts verlassen – auf einem Steig ganz kurz durch Wald, dann noch einmal die Straße überqueren – man erreicht die Waldgrenze (hier Ende der Markierungen) und sieht die Tocknerhütte (1.803 m) vor sich – über eine Wiese in Kürze zu den drei Hütten – von den Hütten entlang eines Grabens (unten wasserführend) steil aufwärts nach NNO – bei den letzten Bäumen den Graben verlassen – den breiten Hang in allgemein nordöstlicher Richtung weiter aufwärts (Grashänge, Zwergsträucher) bis zum Südostrücken der Tockneralm – über den breiten Rücken nach Nordwesten zum Vorgipfel mit großem Kreuz (2.304 m) – von ihm am Rücken weiter nach Nordwesten in Kürze auf den Hauptgipfel (2.357 m; hier nur Vermessungsstange).

    Übergang zum Hemmerfeldeck:

    ca. 30 - 45 min vom Tockneralm-Hauptgipfel.

    Vom Tockneralm-Hauptgipfel über kupiertes Gelände nach Westen – eine Kuppe (ca. 2.375 m; bei ihr zweigt der Seitengrat zum Hemmerfeldeck nach Norden ab) wird überschritten od. knapp unterhalb in der Nordseite umgangen – von dieser Kuppe am Rücken nach Nordwesten – zuletzt steiler (ev. leicht in die linke (westl.) Flanke ausweichen) auf die Karlhöhe (ca. 2.430 m) – am Rücken kurz in die Scharte zw. Karlhöhe und Hemmerfeldeck absteigen (ca. 2.410 m) und jenseits steil auf das Hemmerfeldeck (2.443 m).

    Abstieg:

    ca. 2,5 Std. vom Hemmerfeldeck zum Ausgangspunkt.

    Auf der Aufstiegsroute zurück bis zur Kuppe (ca. 2.375 m) zw. Tockneralm-Hauptgipfel und Karlhöhe (die Karlhöhe kann einfach westlich unterhalb umgangen werden) - von der Kuppe am breiten Südrücken hinunter zu einem überdimensionalen Steinmann (ca. 2.200 m) – weiter am Rücken abwärts, später über einen Zaun und noch kurz links (östlich) von ihm dahin – auf ca. 2.000 m nach links (Osten) in die Flanke – in ihr kurz hinab, dann aber am besten mit nur wenig Höhenverlust nach Nordosten queren (so weicht man den Zwergsträuchern am besten aus) – dann abwärts zu einem Bach – diesen überqueren und leicht fallend nach Südosten zur Tocknerhütte. Weiterer Abstieg wie Aufstieg.

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    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit Bus Nr. 895 vom Bahnhof Murau zum Schallerwirt in Krakau/Klausen.
    Details: www.taelerbus.at

    Anfahrt

    Von Tamsweg über den Prebersee od. von Murau nach Krakau (Ortsteil Klausen). Ca. 200 m nordöstl. des Schallerwirtes befindet sich die Bushaltestelle Klausen. Dort abbiegen (hier keine Wegweiser!) in eine Seitenstraße und auf ihr rd. 300 m bis zu einer markanten Rechtskehre mit Straßenabzweigung (ca. 1.360 m; Schild „Tockneralm“).

    Parken

    In der Rechtskehre bei der Straßenabzweigung (wenige Parkmöglichkeiten neben der Straße).

    Koordinaten

    DD
    47.190361, 13.947077
    GMS
    47°11'25.3"N 13°56'49.5"E
    UTM
    33T 420235 5226856
    w3w 
    ///vollenden.bewachen.angespannten
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    ÖK 1:25.000V Nr. 3224-Ost & Nr. 3230-Ost; AV-Karte 1:50.000 Nr. 45/3 ("Niedere Tauern III")

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    1 Bewertung · 1 Rezension
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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    9,9 km
    Dauer
    6:00 h
    Aufstieg
    1.120 hm
    Abstieg
    1.120 hm
    Höchster Punkt
    2.443 m
    Tiefster Punkt
    1.360 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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