Das Massiv des Settsass ist ein Bezugspunkt für die Geschichte der Geologie, es ist eines der ersten in den Dolomiten untersuchten Gebiete und wird auch "Richthofen-Klippe" genannt.
Dieser Name stammt vom Baron "Richthofen", der sich für die Geologie der Dolomiten interessierte und im 1800er-Jahre entdeckte, dass der Settsass nichts anderes als ein Korallenriff ist. Dieser Berg ist geologisch sehr wichtig, da er die Geometrien von zwei Riffen aus der Trias (vor 230 Mio. Jahren) bewahrt, mit den versteinerten Unterwasser-Rampen und dem Übergang zu den Ablagerungen des tiefen Meeres, das es umgab, der Formation von S. Cassiano.
Zu der Zeit lagen sie in tropischen Breiten und wurden dank der Plattentektonik dorthin verschoben, wo wir sie heute sehen.
Die Forschungen des Barons "Richthofen" waren von grundlegender Bedeutung, da sie zur Entwicklung der Plattentektonik beitrugen, laut der die Gesteinskrustenabschnitte, welche den Planeten bedecken, sich über geologische Zeiträume auch um tausende Kilometer von ihrem Entstehungsort verschieben können.
WEITERE INFOS:
- Der "Settsass" wurde 2009 Weltkulturerbe der UNESCO und gehört zum System Nr. 5
- Der "Settsass" besteht aus zwei übereinander liegenden alten Atollen, dem Settsass und dem kleinen Settsass.
Autorentipp
"Der Leitfaden für nachhaltige Wanderer":
- Wähle die Route entsprechend deiner körperlichen und technischen Fähigkeiten
- Informiere dich vor dem Start über die geplante Strecke (Entfernungen, Höhenunterschied, benötigte Zeit, Quellen, Trinkbrunnen, Schutzhütten, Aufstiegsanlagen, Biwakplätze, usw.)
- Prüfe den Zustand des gewählten Weges
- Unternimm niemals eine Wanderung alleine
- Bringe immer allen Müll ins Tal zurück
- Bitte bleibe auf den markierten Wegen
- Bitte halte Ruhe
- Es ist verboten, Steine oder Mineralien zu sammeln
- Es ist verboten, Tieren Futter zu geben
- Es ist verboten, Feuer zu entfachen
- Es ist verboten, Blumen und Pflanzen zu pflücken
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenSicherheitshinweise
Entlang des Rundwegs gibt es keine Verpflegungspunkte.
Informiere immer jemanden, wohin du gehst und wie lange die Wanderung ungefähr dauert.
Notrufnummern im Notfall sind 112 oder 118 (Krankenwagen).
Weitere Infos und Links
In den Bergen ändern sich Wetter- und Umweltbedingungen schnell und plötzlich. Informiere dich daher vor dem Start über die Wetterlage und den Zustand des Weges.
Wegbeschreibung
Der Ausgangspunkt ist der Passo Valparola (Rifugio Valparola). Von hier führt der Weg CAI Nr. 24 zur nördlichen Seite des Berges, dabei lässt man den kleinen See "Valparola" auf der linken Seite liegen. Der Weg führt über Pfade durch Rhododendronwiesen bis zur Gabelung, wo die felsigen Hänge beginnen.
Von hier folgt man dem Weg CAI Nr. 23 und zwischen den Felsen sieht man immer näher den "Col di Lana".
Für die Route im Uhrzeigersinn vom Rifugio "Valparola" zum See gehen und den Weg CAI Nr. 23 nehmen, dann auf dem Weg CAI Nr. 24 zurückkehren.
Museo storico della Grande Guerra al Forte Tre Sassi
FINISH
RISTORO
Kriegsmuseum in der ehemaligen Festung "Tre Sassi"
Bushaltestelle Valparolapass
Rifugio Valparola
See Valparola
Kriegsstellung Erster Weltkrieg
Ehemalige Frontunterkünfte der Kaiserjäger 1. Weltkrieg
Öffentliche Verkehrsmittel
Arabba ist über den Passo Valparola mit dem Bus dank des Dienstes von Dolomitibus verbunden.
Für Informationen zu Fahrplänen und Liniennummern besuche Dolomitibus und www.sad.it
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
Mit dem Auto
- Von Innsbruck Brennerautobahn A22 bis zur Ausfahrt Brixen, weiter ins Pustertal, Gadertal und Passo Valparola.
- Von Verona/Mailand Brennerautobahn A22 bis zur Ausfahrt Egna Ora, weiter ins Fleimstal, Fassatal, Passo Pordoi, Arabba und Passo Valparola.
- Von Venedig Autobahn A27 Ausfahrt Belluno, der Agordina 203 nach Agordo, Caprile und Passo Valparola folgen.
Mit dem Zug
Nächste Bahnhöfe:
- Belluno - 70 km
- Bruneck - 48 km
- Waidbruck - 51 km
Mit dem Bus
- Bruneck - 47 km, Verbindung über SAD-Linie www.sad.it
- Belluno – 70 km, Verbindung über Dolomitibus-Linie www.dolomitibus.it
Mit dem Flugzeug
- Venedig Treviso/Venedig Marco Polo – 160/170 km
- Innsbruck – 140 km
- Verona – 270 km
- Mailand Bergamo/Mailand Malpensa – 310/400 km
Parken
Große Parkflächen und Stellplätze für Autos in der Nähe der Schutzhütte "Valparola" und in der Nähe des "Forte Tre Sassi".Koordinaten
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Die Ausrüstung des Wanderers:
- Wasserdichter Rucksack oder mit Regenschutz (nicht zu groß, wenn die Wanderung kurz ist)
- Topografische Karte (alternativ lokale Karte mit empfohlenen Wegen)
- Kompass und Höhenmesser (alternativ Sportuhr)
- Fernglas
- Wasserflaschen
- Energieriegel oder Snacks
- Schokolade
- gefüllte Sandwiches (alternativ Mittagessen in einer Berghütte)
- atmungsaktives T-Shirt
- Wechselshirt (am besten atmungsaktiv)
- Fleecepullover oder Sweatshirt
- wind- und wasserdichte Jacke
- kurze Hose
- lange Hose
- lange oder halblange Socken
- weiche, knöchelumschließende Multifunktions-Wanderschuhe
- leichte Mütze oder Stirnband
- sonnenbrille mit Antireflexbeschichtung
- Sonnencreme
- teleskopische Trekkingstöcke
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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