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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Nationalpark Hainich

Saugrabenweg

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Nationalpark Hainich Verifizierter Partner 
  • Saugrabenweg
    Saugrabenweg
    Foto: Cornelia Otto-Albers, CC0, Nationalpark Hainich
Saugraben

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Wildschweine wühlen gerne im Saugraben oder auch in anderen feuchten Kuhlen entlang des Weges. Aber keine Sorge, Wildschweine sind scheu und nachtaktiv – Wanderer brauchen eine Begegnung mit ihnen also nicht zu fürchten.
    mittel
    Strecke 10 km
    2:35 h
    153 hm
    153 hm
    417 hm
    267 hm
    Der Wanderweg kann von den Parkplätzen "Am Zollgarten" und "Fuchsfarm" aus in ungefähr 3 Stunden erwandert werden. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da an manchen Stellen nach feuchtem Wetter vernässte oder auch etwas schlammige Bereiche auftreten können.

    Autorentipp

    Auf halber Strecke ist eine Einkehr in der Brotzeit Fuchsfarm sehr zu empfehlen. Ansonsten laden einige Sitzraufen  entlang des Weges zum Picknicken ein.
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    417 m
    Tiefster Punkt
    267 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Schotterweg 12,59%Naturweg 9,57%Pfad 77,83%
    Schotterweg
    1,3 km
    Naturweg
    956 m
    Pfad
    7,8 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Fuchsfarm am Hainich

    Weitere Infos und Links

    https://www.nationalpark-hainich.de/de/ausflugsziele/wanderwege/rundwanderwege/saugrabenweg.html

    Wegbeschreibung

    Start "Am Zollgarten"

    Die Bezeichnung "Am Zollgarten" ist Hinweis auf das ehemalige Zollhaus am Sauberg (392 m ü. NN).

    Sukzession

    Sukzession bedeutet im Hainich Entwicklung zum Laubmischwald. Nach Ende der militärischen Nutzung und der Schafbeweidung kann man nun auf den ehemaligen Schießbahnen Sukzession vom dichtfilzigen Gräserstadium mit Disteln, Karden, Wegwarte und Johanniskraut am Wegesrand über das nach und nach dichter werdende Gebüschstadium aus Schlehen und Rosen bis zum Eschen-Jungwald, in dem schon einzelne Buchen wachsen, beobachten. Der Wanderer bewegt sich oberhalb des Saugrabens entlang, bis der Weg nach links durch Eschen-Jungwald über die Triftchaussee in einen strukturreichen Laubmischwald führt.

    Welterbegebiet

    Der Wald ist hier alt, urwüchsig und strukturreich. Es wird deutlich: Hier ist Welterbegebiet. Der Weg schlängelt nun vorbei an stehendem und liegendem Totholz ins Brunstal. Totholz bietet Raum für neues Leben. Abgestorbene oder vom Sturm umgeworfene Bäume sind Teil der natürlichen Waldentwicklung; sie verbleiben im Wald und werden einem jahrzehntelangen Zersetzungsprozess überlassen. Totholz ist Existenzgrundlage für ungefähr 520 holzbewohnende Käfer- und 1.650 Pilzarten. Auch suchen Spechte hier nach Nahrung und bauen Bruthöhlen, die später von Waldkauz und Fledermäusen genutzt werden.

    Brunstal

    Das Brunstal ist im Frühjahr von tausenden Märzenbechern gesäumt. Stellenweise hat sich das Wasser nach starken Regenfällen und der Schneeschmelze über 3 m tief in den Talgrund eingegraben. Verstärkt wachsen hier neben der Buche auch Eschen und Ahorne. Besondere Vorsicht und Achtsamkeit erfordert der nächste Wegabschnitt, da die seltene Wildkatze im Tal verschiedene Schlupfwinkel und Ruheplätze hat. Bitte bleiben Sie auf dem Wanderweg!

    Auf den Spuren der Wildkatze

    Die Wildkatze, das scheue Raubtier des Hainichs, lebt sehr zurückgezogen und versteckt. Meist schläft sie tagsüber und jagt nachts. Im Aussehen ähnelt sie einer wildfarbenen Hauskatze, nur wirkt sie etwas kräftiger und hat einen dunkelgeringelten Schwanz mit stumpfem, schwarzem Ende. In vielen Regionen Deutschlands ist die Wildkatze ausgestorben oder vom Aussterben bedroht; daher ist es wichtig, ihren Lebensräumen mit besonderer Verantwortung zu begegnen. An der Triftchaussee angekommen, biegt der Wanderer nach rechts und gelangt zum Gelände der ehemaligen Fuchsfarm.

    Auf der kleinen Kreuzung neben der Streuobstwiese zweigt der Wanderweg Saugraben nach links zum Parkplatz "Am Zollgarten" oder er führt gerade weiter zum Parkplatz "Fuchsfarm", wo eine Rast mit selbstgebacknem Kuchen und zünftiger Brotzeit in der "Brotzeit Fuchsfarm" lockt. 

    Streuobstwiesen

    Die Streuobstwiese ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Frühling von Tausenden Blüten verzaubert, reifen über Sommer und Herbst die Früchte und im Winter stehen kahl und erstarrt knorrige Baumgestalten. Die alten Obstbäume sind aber auch wichtiger Lebensort für eine Vielzahl von Tieren. 

    Vom Parkplatz "Fuchsfarm" aus durchschreitet man eine Streuobstwiese und biegt an der Kreuzung nach rechts. Über die Triftchaussee führt der Weg in den Wald, vorbei an einem Erlenbruch bis zum Hünenteich. Von hier geht es bergauf zu den Wällen der Hünenburg, einem ehemaligen Bergeplatz, am Kellerloch vorbei, und der Wanderer verlässt wieder den Wald. Hier befand sich einst die Dorfstelle Graurode.

    Die Wüstung Graurode

    Rund um den Hainich gibt es etwa 40 aufgegebene Siedlungen. Die Mehrzahl, so auch Graurode oder auch Gravenode, entstand im 10./11. Jahrhundert und war bis spätestens Mitte des 14. Jahrhunderts bereits wieder wüst gefallen. Zum Wüstwerden trugen hauptsächlich Pestepidemien und wirtschaftliche Gründe aufgrund unfruchtbarer Böden und Wassermangel bei. 

    UBiS und WiKaKiWa

    Heute befindet sich hier die Umweltbildungsstation UBiS, in der kleine und große Kinder die Natur erforschen. Gleich dahinter lädt der Wildkatzenkinderwald zum Spielen ein.

    Über Sukzessionsflächen kommt man wieder zum Parkplatz "Am Zollgarten", wo sich der Rundweg schließt.

    Einkehr
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    Wegpunkt
    Startpunkt
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    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video
    Wanderparkplatz Am Zollgarten
    Fuchsfarm am Hainich
    Start Erlebnispfad Brunstal
    Wanderparkplatz Fuchsfarm
    Touringen Stempelstelle Nr. 42 - Hünenteich
    Touringen Stempelstelle Nr. 41 - Umweltbildungsstation (UBIS)
    Nationalpark-Information und Umweltbildungsstation UBiS
    Wildkatzenkinderwald WiKaKiWa

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Die Bushaltestelle Weberstedt wird unter der Woche und an den Wochenenden vo.m NationalparkBus 154 angefahren. Es handelt sich um einen Rufbus!

    Bitte spätestens 1 Std. vor Abfahrtzeit anmelden, täglich von 6-18 Uhr

    Gruppen-Anmeldungen bis freitags 12 Uhr

    Tel.: 03601/ 40865237

    Die Bushaltestelle ist ungefähr 1 km vom Startpunkt entfernt.

    NationalparkBus 154

    Anfahrt

    Wanderparkplatz "Am Zollgarten" bei Kammerforst

    Parken

    Kostenlose Parkplätze befinden sich am Wanderparkplatz.

    Koordinaten

    DD
    51.107387, 10.434047
    GMS
    51°06'26.6"N 10°26'02.6"E
    UTM
    32U 600391 5662744
    w3w 
    ///wollen.topf.sitze
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    BiotopWanderkarte Nationalpark Hainich 1:25 000

    ISBN: 9783866369290

    für 5,95 Euro (zzgl. 1,60 Euro Porto) bestellbar bei:

    Welterberegion Wartburg Hainich e.V.Am Schloß 2

    99947 Weberstedt

    Tel.: 032022 980836

    E-Mail: info@welterbe-wartburg-hainich.de

    Katalog "Fachliteratur und Kartenmaterial" des Welterberegion Wartburg Hainich e.V.

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    Festes Schuhwerk

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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    10 km
    Dauer
    2:35 h
    Aufstieg
    153 hm
    Abstieg
    153 hm
    Höchster Punkt
    417 m
    Tiefster Punkt
    267 m
    Rundtour Einkehrmöglichkeit Flora

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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