Der Weg führt durch sehr unterschiedliche Naturlandschaften im Landschaftsschutzgebiet Parforceheide.
Zu Beginn führt uns der Weg über die offenen Magerwiesen eines seit 2004 geräumten Truppenübungsplatz. Hier folgen wir keinem ausgeschilderten Weg und genießen ein Stück die in unserer Region seltene Freiheit, weglos durch offenes Gelände zu wandern.
Weiter geht es an alten Munitionsbunkern vorbei, die jetzt als Fledermausquartiere dienen zum Friedwald Nuthetal.
Pause können wir an den Nudower Teichen machen.
Auf dem Rückweg erinnert ein Kriegsgrab an den sinnlosen Tot junger Soldaten in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs.
Zum Abschluss wird noch ein eindrucksvolles Bauwerk aus der Millitärgeschichte des Gebiets besucht.
Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Weitere Infos und Links
Der Weg liegt zum größten Teil im Fauna-Flora-Habitat Parforceheide. Dies ist ein Landschaftsschutzgebiet. In diesem ist das Verlassen von Wegen nach meinen Recherchen nicht verboten. Letztendlich hat die sicher recht grobe Behandlung des Gebiets als Truppenübungsplatz erst diese Landschaft geschaffen. (https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-212835)
Zum Soldatengrab findet man einen Artikel auf Seite 79 in https://opus4.kobv.de/opus4-slbp/frontdoor/deliver/index/docId/16047/file/Zwischen_Havel_und_Flaeming_2020.pdf
Wegbeschreibung
Da der Weg nicht markiert ist, empfiehlt sich die Nutzung eines GPX-Geräts, z.B. Smatphone mit der Alpenvereins-App.
Wir starten am Parkplatz am Güterfelder Haussee und laufen in Verlängerung des Parkplatzes 100m, bis wir an die Ecke eines großen Feldes kommen. Hier biegen wir links in einen schmalen Pfad über einen kleinen Wall ab.
Kurz hinter dem Wall halten wir uns an einem Sandplatz rechts und folgenden dem Weg ca. mittig zwischen Wald links und Feld rechts. Das Gelände ist eine offene Wiese mit einzelnen jungen Kiefern.
Nach ca. 700m umgehen wir links einen Wall und biegen gleich hinter dem Wall wieder nach rechts ab. Wir folgen dem Fahrweg bis zu einem Hochstand.
Hier biegen wir links ins Gelände ab. Im Prinzip gehen wir jetzt weglos durch das offene Gelände auf das hinterste Ende des offenen Geländes zu. Man kann sich hier nicht verlaufen, links ist der Wirtschaftswald, rechts wird das Gelände von einem breiten Sandweg begrenzt, dem man im Zweifelsfall nach links folgt.
2022 war das der beste Weg ab dem Hochstand:
Wir gehen am nächsten Hochstand vorbei zu einem Hochstand direkt am Waldrand. Hier biegen wir um 90° nach rechts ab und halten wieder auf einen Hochstand zu. Nach ca. 2/3 des Weges zweigt links ein unscheinbarer Pfad ab. Bald kommen wir dann in ein Gelände, wo die Kiefern gefällt wurde. Wir folgenden der Hangneigung bis zur linken unteren Ecke des offenen Geländes.
Hier versperrt ein eingezäuntes Gebiet den Weg. Wir folgen dem breiten Sandweg nach links in den Wald und biegen an der nächsten Ecke gleich rechts ab. Wir folgen dem Zaun auf einem Naturweg. Am Ende wechseln wir 20m nach links auf den parallel verlaufenden Waldweg.
Diesem folgen wir bis zu nächsten Kreuzung. Hier biegen wir nach links ein. Bald treffen wir wieder auf einem Fahrweg, dem wir nach links folgen und nach ca. 50m auf einen betonierten Weg treffen. Dieser führt entlang alter Munitionsbunker, in denen jetzt Fledermäuse wohnen. Nach wenigen 400m biegt ein Fahrweg scharf rechts ab dem wir jetzt länger folgen.
Wir treffen auf die Straße L79 von Drewitz und folgen auf der anderen Seite den Wegweisern zum Forsthaus, was wir bald erreichen.
Kurz hinter dem Forsthaus biegt an eine Schranke ein kleiner Weg links in den Friedwald ab. An den Bäumen sieht man Schilder mit den Namen der hier Beerdigten.
Der Weg trifft bald auf einen Fahrweg, dem wir immer weiter bis zum Parkplatz des Friedwaldes folgen (Toilette).
Wir queren die Straße L77 nach Nudow Ausbau und folgen dem Pfad auf der anderen Seite wenige Meter zu einem Strommast. Vor dem Strommast führt ein Pfad noch rechts ans Wasser und folgt dem Ufer. Wir folgen jetzt immer dem Ufer bis wir auf eine Landbrücke zwischen diesem und dem nächsten See treffen. Hier an den Nudower Teichen kann man gut eine Rast einlegen.
Wir wenden uns jetzt wieder in die Richtung, aus der wir gekommen sind und verlassen das Wasser. Schnell kommen wir auf einen sehr breiten Fahrweg, der uns zurück zur Straße führt.
Wir überqueren die Straße und folgen dem Fahrweg weiter bis er schräg links in den Wald führt. Hier liegt ein Kriegergrab zweier junger Soldaten. Sie wurden vermutlich in den letzten Kriegstagen hier beim Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, von russischen Soldaten oder deutschen Feldjägern erschossen bzw. erschlagen. Die Gebeine wurden 2015 auf die Kriegsgräberstätte Halbe umgebettet.
Wir gehen weiter durch den Wald und biegen am Ende rechts ab. Jetzt folgen wir eine Weile dem Fontaneweg F5, der mit einem rote Punkt markiert ist. Wir folgen den Markierungen endlang der Wiesen und Felder, dann durch den Wald bis wir wieder die Straße L79 queren.
Auf der anderen Straßenseite geht es weiter, bis wir direkt hinter einem Tümpel rechts abbiegen und den F5 verlassen. Wir folgen dem Weg eine ganze Weile, bis wir wieder am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes auf den Randweg treffen.
Diesmal halten wir uns links und folgen verschiedenen Wegen immer an der Grenze zwischen Wald und Truppengelände, später dem Feld, das wir schon am Anfang der Tour gesehen haben.
Am Ende des Feldes, wenn der Weg nach rechts führen würde, gehen wir geradeaus (nicht nach rechts abdriften!) einen breiten Sandweg weiter.
Der Weg wird bald an einer kaputten Schranke schmaler. 100m weiter sieht man links einen hohen Wall. Nach weiteren 50m führt ein schmaler Pfad nach links und bringt uns nach wenigen Metern zur einer alten Bunkeranlage (Vorsicht, baufällig).
Nachdem man sich die Anlage angesehen hat, folgen wir der Zufahrt zu diesen Anlagen bis wir den Wald verlassen. Gegenüber führt ein Pfad schräg rechts in einen offenen Kiefernwald. Wir folgen dem Weg bis zu einem Parkplatz. Hier biegen wir rechts ab. Bald sieht man den Güterfelder See. Wir folgenden dem Weg am rechten Seeufer, der uns zurück zu unserem Ausgangspunkt bringt.
Güterfelder Haus-See
Schießstand
Öffentliche Verkehrsmittel
Leider ist Güterfelde gerade am Wochenende nur schwer mit dem Bus zu erreichen.Anfahrt
Von Stahnsdorf kommend fährt man noch durch Güterfelde Richtung Schenkenhorst. Am Kreisverkehr hinter dem Ort nimmt man die erste Ausfahrt und biegt nach wenigen Metern wieder rechts in einen Waldparkplatz ein.Parken
Kostenloser Parkplatz am StartpunktKoordinaten
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
WanderschuheAbgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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