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Diese Rundwanderung bietet neben landschaftlichen Reizen einen interessanten Querschnitt durch den Lauf der Geschichte, führt sie doch zu den heute noch bewohnten Höhlenwohnungen im Lindental, zur sagenumwobenen Burgruine Geristein und schliesslich zum höchsten Bauwerk im Kanton Bern, dem 186 m hohen Sendeturm auf dem Bantiger. Selbst wer auf die Besteigung der Aussichtsterrasse verzichtet, kommt unterwegs in den Genuss vielfältiger Fern- und Tiefblicke. Längere Hartbelagsstücke im Bereich der Siedlungen.
mittel
Strecke 14 km
4:20 h
690 hm
690 hm
947 hm
551 hm
Von der Station Stettlen hinauf in die Bernstrasse und gegenüber der Post zwischen schönen Wohnsitzen aufwärts auf die weite Terrasse von Ferenberg. Der erste Teil des Ortsnamens ist identisch mit Pferch; das Ganze bedeutet also «hochgelegener Hof mit einem Pferch für das Vieh». Im Dorfzentrum nordostwärts auf dem Strässchen, das sich als grasiger Feldweg fortsetzt, dem Wald zu halten. Prächtiger Ausblick über Utzigen und das obere Worbletal hinweg zu den Alpen. Cholgruebe lautet der Flurname beim Parkplatz am Waldrand. Er erinnert an das alte, hier früher praktizierte Köhlergewerbe. Durch Hohlwege steigt man vorerst stetig weiter an und streift im Abstieg die Waldhütte Mülistei, wo früher Mühlsteine gebrochen wurden. Hart an der Hangkante zum Lindental gehts nun auf schmalem Weg abwärts. Die bewaldeten Talflanken mit den eindrücklichen Sandsteinflühen stehen unter Naturschutz, so auch die gegenüber aufragende Geismeflue. In der Waldlichtung der Chlosteralp (zu den Fluehüsli 10 min, nach Krauchthal 35 min) bietet sich ein erster Abstecher an: Auf ebenem Pfad erreicht man die bekannten, heute noch bewohnten Höhlenbehausungen, die Fluehüsli. Nur gut Beschuhte sollten dagegen den weiteren Weg über die schmale Gratkante Richtung Krauchthal wählen. Auf der Chlosteralp, wo einst die Mönche von Thorberg ihr Vieh weideten, schwenkt der Rundweg spitzwinklig ab und führt vorerst über einen Forstweg, dann über das Juckensträsschen hinunter zum Laufenbad. Nur kurze Zeit währte die Blüte dieses Badeortes. 1867–1911 erlebte das seiner ruhigen, geschützten Lage wegen beliebte Bad seine beste Zeit. Bereits 1947 wurde der Badebetrieb aber eingestellt. Ein Fussweg führt westwärts aus dem Laufengraben zur Geristein/Cholgruebe am Nordsaum des Geristeinwaldes hinauf (zur Burgruine Geristein, 12. Jh., 10 min; nach Bantigen–Ferenberg 1h; nach Bantigen–Stettlen 1h15). Im Aufstieg durch den Geristeinwald wird immer wieder die Sicht auf den mächtig aufragenden Bantiger-Sendeturm frei. Über einen steilen Waldhang erreicht man schliesslich den Gipfel des Bantigers. Beinahe ebenso steil zieht sich der Weg nun in südlicher Richtung zum Waldsaum hinunter, wo ein prächtiger Ausblick über das Worbletal zu den Alpen überrascht. Vom Hohgant bis ins Greyerzerland reiht sich Gipfel an Gipfel, in der Tiefe liegen Bern und das westliche Mittelland. Den Horizont begrenzend, zieht sich das blaue Band des Jura dahin. Über Ferenberg gehts talwärts nach Stettlen zurück.
Schwierigkeit
mittel
Gesamtschwierigkeit
mittel
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
947 m
Tiefster Punkt
551 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Wegearten
Asphalt
2,7 km
Naturweg
9 km
Straße
2,3 km
Einkehrmöglichkeiten
Hotel Restaurant Linde - StettlenRestaurant Laufenbad
Landgasthof Alpenblick
Sicherheitshinweise
Diese Route verläuft ausschliesslich auf signalisierten Wegen der Kategorie Wanderweg
Weitere Infos und Links
Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: info@beww.ch, Homepage: www.bernerwanderwege.chWegbeschreibung
Stettlen - Ferenberg - Chlosteralp - Bantiger - Stettlen
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Hotel Restaurant Linde - StettlenFeuerstelle Mülistei auf dem Bantiger
Restaurant Laufenbad
Feuerstelle KEWU - Laufenbad
Feurstelle Bantiger
Sendeturm Bantiger
Landgasthof Alpenblick
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Hin- und Rückreise: Mit der RBS ab Bern nach StettlenSuche Fahrplan zum Zielort
Rund um den Bantiger
Koordinaten
SwissGrid
2'606'477E 1'200'637N
DD
46.956780, 7.523723
GMS
46°57'24.4"N 7°31'25.4"E
UTM
32T 387675 5201419
w3w
///nach.hausfrau.ethischer
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
Buchempfehlungen des Autors
Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Bernerland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: http://shop.bernerwanderwege.ch
Kartenempfehlungen des Autors
Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 243T Bern, bestellen unter: http://shop.bernerwanderwege.ch
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Ausrüstung
Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Leichte Trekking-Schuhe, leichter Rucksack, Sonnenschutz, Regenjacke, Taschenapotheke, leichtes Picknick, genügend Flüssigkeit.Schwierigkeit
mittel
Gesamtschwierigkeit
mittel
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Strecke
14 km
Dauer
4:20 h
Aufstieg
690 hm
Abstieg
690 hm
Höchster Punkt
947 m
Tiefster Punkt
551 m
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