Von Süden weithin sichtbar präsentiert sich das wuchtige Bure-Massiv mit einem lang gestreckten Plateau und dem markanten Südostpfeiler des Pic de Bure. Wegen seiner wüstenähnlichen Süd- und Westabstürze, die man besonders eindrücklich bei einer Fahrt aus dem Buëch zum Col du Festre oder umgekehrt bestaunen kann, hat sich unter den Einheimischen der Beiname Wüste Gobi eingeschlichen. Nach Norden schirmt das Bure-Massiv das Hochtal des Dévoluy ab und wird von dieser Seite als Skiarena genutzt. Unverständlich, dass man dort einen GR über hässliche Ski- und Fahrpisten auf das Plateau steigen lässt.
Die schönste Annäherung, wild und usprünglich, findet vom verlassenen Walddorf Les Sauvas auf der Südseite statt. Ein Gang über das Plateau selbst ist wie eine Landung auf dem Mond. Die riesigen Schüsseln des Observatoriums verfremden die Atmosphäre noch zusätzlich und versetzen in einen Science-Fiction-Film. Fünf gewaltige Parabolantennen empfangen Radiowellen zu astronomischen Aufzeichnungen. Ein Abstecher auf den Pic de Bure, den höchsten Spitz des Plateaus, vermittelt haarsträubende Tiefblicke und Fernsicht bis zum Mont Ventoux.
Vom Parkplatz Les Sauvas, 1343 m, folgt man dem weiß-rot markierten GR 94 nach Norden. Zunächst wird auf breitem Weg durch urwüchsigen Mischwald aufgestiegen. Sobald dieser sich lichtet, quert der nun schmale Pfad nach Osten in den Cirque de Bure und steigt steil in Serpentinen über Schrofen zur Fontaine du Vallon, 1819 m, einem grasigen Aufschwung mit idyllischer Lärchengruppe (beliebter Picknickplatz). Nach Durchquerung der Lärchen zieht die Route unter einer Felsstufe entlang.Bevor die hinterste Schuttrinne erreicht ist, wird auf die Felsstufe gestiegen. Im Zickzack geht es weiter einen Geröllhang steil aufwärts, dann über plattenartig geschichteten Fels, schließlich in einer Querung nach rechts durch eine Falte auf das Plateau.Zur Besteigung des Pic de Bure, 2709 m, hält man sich am Steinmann rechts, um zum Observatorium, 2564 m, zu gelangen, links nach einem kurzen Anstieg mehr oder weniger eben über das Plateau. Auch bei Nebel lässt sich der Abstieg durch die Combe de Mai relativ
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