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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Belgern-Schildau

Pfad der Schildbürger

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  • Der Schildbergturm
    Der Schildbergturm
    Foto: Tom Williger, www.tomwilliger.de, CC BY, LEIPZIG REGION

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    Auf den Spuren der Schildbürger und ihrer Geschichten. Der Schildberg südwestlich der Stadt verschafft einen wunderschönen Blick ins Land.
    schwer
    Strecke 17,2 km
    4:00 h
    136 hm
    134 hm
    211 hm
    112 hm
    Der 17 Kilometer lange Pfad der Schildbürger führt durch das ländliche Schildau und erzählt an zwölf Tafeln von den bekannten Streichen. Höhepunkte sind der Schildberg mit Turm und Aussicht über die Dahlener Heide, die Kirche mit historischem Schnitzaltar und der Schildbürgerbrunnen. Das Seebad Neumühle, ein Spielplatz oder auch der Friedwald laden zum Verweilen ein. Die Route eignet sich für Tageswanderungen und kann dank des Wegenetzes mit Fokus auf die Schildbürgerstreiche oder die Schildbergumrundung verkürzt werden.

    Autorentipp

    • Wandertipp: Witschelrunde (4 km)
    • Museum der Schildbürger
    • Schildbergturm
    • Pfarrkirche St. Marien
    • Schildbürgerbrunnen 
    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    211 m
    Tiefster Punkt
    112 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 17,61%Schotterweg 44,46%Naturweg 31,09%Straße 6,82%
    Asphalt
    3 km
    Schotterweg
    7,6 km
    Naturweg
    5,3 km
    Straße
    1,2 km
    Höhenprofil anzeigen

    Wegbeschreibung

    Unsere Wanderung zum Schildberg startet am Gneisenaudenkmal auf dem Marktplatz in Schildau. Von hier aus folgen wir der Marktstraße und erreichen nach wenigen Schritten das einzige „Museum der Schildbürger“ in Deutschland. Die Ausstellung präsentiert eine umfangreiche Sammlung von Schildbürgerbüchern, ein Modell des legendären dreieckigen Rathauses ohne Fenster sowie die Geschichte der Schildbürger und ihre alten Handwerksberufe. Vorbei am Schildbürgerbrunnen queren wir die Kreuzung und folgen der Eilenburger Straße bis zum nächsten Abzweig. Über die Kobershainer Straße (K8903) erreichen wir den Kohlweg, welcher nach links abbiegt. Dabei bildet der Schildberg schon von Weitem eine Orientierungsmarke. Der Weg führt uns durch Felder und Wiesen direkt in das Waldgebiet der Dahlener Heide. Der Ausschilderung folgend, erreichen wir den Schildberg. Der 26 m hohe Schildbergturm bietet eine faszinierende Aussicht über die Dahlener Heide, die Stadt Schildau und die umliegenden Dörfer. Der Aussichtsturm wurde 1936 aus Quarzporphyr aus dem Steinbruch, der sich am Fuße des Berges befindet, erbaut und ist bei schönem Wetter von März bis Oktober jeden Samstag von 11 bis 18 Uhr geöffnet (telefonische Nachfrage unter 0152 / 01986360 oder 034221 / 50606). Ein gemütlicher Rastplatz mit Informationstafeln lädt zum Verweilen ein. Nach einer erholsamen Pause wandern wir Richtung Heßlers Schlucht und erreichen den S-Weg. Über diesen Waldweg gelangen wir zu Wittes Steinbruch. Dabei passieren wir linker Hand einen alten Grenzstein, der an die ehemalige Gemarkung zwischen den Königreichen Sachsen und Preußen erinnert. Wir folgen dem S-Weg und überqueren die Wurzener Straße (S23). Nach einigen Metern müssen wir auf einer Waldlichtung ein unverschlossenes Tor öffnen, um dem Weg weiter gehen zu können. Der S-Weg führt uns nun zu den bronzezeitlichen Hügelgräbern, mit 32 Hügeln das größte Vorkommen in der Dahlener Heide. Aufgrund der Bestattungseigenart (Brandbestattung) werden sie der Lausitzischen Urnenfelderkultur zugeordnet. Wir laufen weiter und gelangen nach kurzer Zeit an eine Wegekreuzung. Hier halten wir uns links, verlassen den S-Weg und folgen nun dem A-Weg. Der Wanderweg führt uns aus der Dahlener Heide heraus und entlang des Waldrandes erreichen wir die nächste größere Wegverzweigung. Hier lädt eine Wetterschutzhütte zur Rast ein. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Abstecher in den kleinen Ort Ochsensaal mit seinen urigen Gaststätten einzulegen (ca. 1 km abseits der Route). Wir folgen aber dem A-Weg und überqueren ein paar Minuten später die Schmannewitzer Straße (K8982) und kurz darauf die S24. Über den Wanderweg gelangen wir zum Siebenquellental. Der beindruckende Talgrund hat sich tief in die Landschaft eingeschnitten. Ursache dafür sind sieben klare Hangquellen, die auf engstem Raum entspringen und sich zum Sitzenrodaer Bach vereinigen. Mächtige Buchengruppen prägen hier das Waldbild, wobei die H-Buche (zwei Buchen, die durch Äste in H-Form miteinander verwachsen sind) eine Besonderheit der Natur darstellt. An der nächsten Wegekreuzung mit Schutzhütte treffen wir auf den Hakenweg. Wir verlassen somit den A-Weg und orientieren uns an der Beschilderung Weißes Haus / Sitzenroda. Parallel dazu verläuft der sächsische Lutherweg. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Ort Sitzenroda. Der Waldweg geht am Orteingang in eine asphaltierte Nebenstraße über. Wir folgen der Straße „Zum Quellental“ bis zum Abzweig „Schmiedeweg“. Über diesen gelangen wir an die Hauptstraße S24, in die wir nach rechts einbiegen. Nach einigen Schritten halten wir uns links und nehmen die Alte Poststraße. Der gepflasterte Weg der sowohl von Wanderern als auch von Radfahrern genutzt wird, führt uns aus dem Ort heraus, vorbei an einem landwirtschaftlichen Unterstand zu einer kleinen Schutzhütte auf einer leichten Anhöhe. Von hieraus können wir unseren Blick noch einmal über Sitzenroda und die Dahlener Heide schweifen lassen. Wir laufen weiter in Richtung Schildau und treffen in Kürze wieder auf den Lutherweg. Am Sendemast angekommen biegen wir nach links und kommen direkt an der Pferdesport-Arena Schildau vorbei. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Arena zum beliebten Treffpunkt für Freunde des Fahrens mit Pferden entwickelt. Die Wettkampfstätte wird internationalen Anforderungen gerecht und spiegelt in den Hindernissen die Schildbürgerstreiche wieder. Wir folgen der Ausschilderung „Lutherweg“ und gelangen zurück nach Schildau. Am Ende des Weges biegen wir nach rechts in die Wurzener Straße und laufen Richtung Innenstadt. An der St. Marienkirche, deren Turm schon von Weitem grüßt und auf deren Gelände der älteste Maulbeerbaum Deutschlands zu bewundern ist, führt uns der Weg nach rechts in die Gothestraße. Anschließend nehmen wir den Abzweig nach links in die Beethovenstraße und gelangen zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Schildauer Marktplatz.
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    Museum der Schildbürger und Gneisenaumuseum
    St. Marien zu Schildau
    St. Marien Sitzenroda
    Bockwindmühle Schmannewitz
    Bauernmuseum Schmannewitz
    Tourist-Information Schmannewitz
    Waldbad Schmannewitz
    Schildbergturm bei Schildau

    Öffentliche Verkehrsmittel

    • 781 PlusBus, Dahlen – Torgau (HP Ochsensaal)
    • 785 Torgau – Dahlen (HP Ochsensaal)

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Pfad der Schildbürger

    Anfahrt

    Mit dem PKW von Leipzig aus über die B87 erreichbar. 

    Parken

    Schildau: Markt

    Frauwalde: Butterstraße Frauwalde (am Dammmühlenteich)

    Koordinaten

    DD
    51.455791, 12.929398
    GMS
    51°27'20.8"N 12°55'45.8"E
    UTM
    33U 356141 5702546
    w3w 
    ///bein.inzwischen.gefährden
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Karte Dr. Barthel-Verlag "Landurlaub Dahlener Heide"

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Proviant. 

    Nutzerfragen

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    4 von 5
    1 Bewertung · 1 Rezension
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    sehr schön
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    3
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    2
    sehr schlecht
    1
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    Bewertung abgegeben
    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    17,2 km
    Dauer
    4:00 h
    Aufstieg
    136 hm
    Abstieg
    134 hm
    Höchster Punkt
    211 m
    Tiefster Punkt
    112 m
    Rundtour Aussichtsreich

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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