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Öhninger Rundwanderweg

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  • Holzsteg in der Klingenbachschlucht
    Holzsteg in der Klingenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Walter Biselli

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    Eine der schönsten Rundwanderungen ab Öhningen führt durch die romantische Klingenbachschlucht und zu imposanten Aussichtspunkten auf den Rheinsee.

    Geöffnet
    mittel
    Strecke 11,7 km
    3:00 h
    200 hm
    200 hm
    627 hm
    436 hm

    Der Ausgangsort Öhningen liegt am Südhang des Schienerberges, direkt an der Schweizer Grenze. Zwischen Stein am Rhein und dem Untersee, dem westlichen Teil des Bodensees, grenzt die Halbinsel Höri an den langgestreckten Rheinsee an.

    Über Brücken, schmale Wege und Stege verläuft der abwechslungsreiche Wanderweg zunächst durch die wildromantische Klingenbachschlucht. Durch das Schalmenried führt der anschließende Panoramweg zum Kattenhorner Bühl, der von Einheimischen auch als Liebeshalde bezeichnet wird. Er bietet am Rand des Naturschutzgebiets eine großartige Aussicht über den Rheinsee zum Schweizer Seerücken. Auf fussfreundlichen Wegen erreichen wir den Wanderreiterhof Unterbühlhof. Nach dem Oberriedhof hält sich der Weg am Rand des Bannholz-Waldes und mündet wiederum in die Klingenbachschlucht.

    Autorentipp

    Im Öhninger Ortsteil Kattenhorn ist die evangelische Petruskirche sehenswert. Die Kirchenfenster wurden vom Maler Otto Dix gestaltet.

    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Oberbühlhof, 627 m
    Tiefster Punkt
    Öhningen, 436 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 25,93%Schotterweg 5,03%Naturweg 35,90%Pfad 30,07%Straße 2,99%Unbekannt 0,05%
    Asphalt
    3 km
    Schotterweg
    590 m
    Naturweg
    4,2 km
    Pfad
    3,5 km
    Straße
    352 m
    Unbekannt
    6 m
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Kaffeestüble Kaiser

    Sicherheitshinweise

    Nach Regenfällen sollte die Klingenbachschlucht nicht begangen werden, da die schmalen Wege dann glitschig und damit gefährlich sein können

    Weitere Infos und Links

    Tourist-Information
    Im Rathaus
    Klosterplatz 1
    78337 Öhningen
    0 77 35 / 819-20
    0 77 35 / 819-30
    info@oehningen.de
    http://www.oehningen.de

    Schwarzwaldverein e.V.
    www.schwarzwaldverein.de

    www.schwarzwaldverein-oehningen.de/

    Wegbeschreibung

    Wer mit dem Bus anreist, startet an der Haltestelle „Linde, Öhningen“ oder „Öhningen Endorf/Höristraße“ und geht durch die Kirchbergstraße nach Osten zur Schiener Straße und diese wenige Meter nach links in Richtung Schienen. Etwa 300 m nördlich von hier liegt der Öhninger Friedhof mit Parkplatz.

    Wir überqueren die Schiener Straße und gehen mit der gelben Raute durch die Döllenstraße abwärts zur Klingenmühle. Nach Überschreitung des Klingenbachs gabelt sich der Weg am Standort „Klingenbachschlucht“. Wir folgen dem Bachlauf nach links durch den wildromantischen Tobel, über Bohlenwege und Stege. Diese werden vom Ortsverein Öhningen-Höri des Schwarzwaldvereins stetig renoviert und gepflegt, um die geologisch und botanisch interessante Route für die Wanderer begehbar zu halten. Im Frühjahr blüht hier der Bärlauch tausendfach und verbreitet einen angenehmen Duft. An der „Klingenbachbrücke“ bleiben wir weiter auf der linken Bachseite und folgen dem Schluchtweg bis zum Standort „Beim Bruderhof“. Dort biegen wir rechts ab zum Schalmenried und wandern über eine Anhöhe hinauf zum Naturschutzgebiet Kattenhorner Bühl. Von hier oben genießen wir die wunderschöne Aussicht auf Öhningen, Stein am Rhein (CH) und den westlichen Ausläufer des Untersees mit dem ehemaligen Wasserschloss Oberstaad. Direkt unter uns liegt der Öhninger Ortsteil Kattenhorn mit der evangelischen Petruskirche. Die Kirchenfenster wurden vom Maler Otto Dix gestaltet. Auf dem nun folgenden Pfad können wir noch einzelne Orchideenbestände ausmachen, die unter Naturschutz stehen. Wir folgen weiter den Wegzeichen und erreichen über die „Liebeshalde“ den „Aspenhof“. Von wenigen Metern Asphalt unterbrochen, führt der Pfad ab dem Standort „Nässe“ nach Norden zum Unterbühlhof. Davor überqueren wir den Klingenbach, halten uns rechts am Waldrand und biegen links ab zum Reiterhof Unterbühlhof (Abkürzungsmöglichkeit), dort rechts ab auf befestigten Wegen zum Oberbühlhof. An seiner Giebelseite prangt das gleiche Wappen des Konstanzer Fürstbischofs wie am Öhninger Rathaus, der ehemaligen Vogtei. Das Wappen erinnert an das aufgelöste Kloster St. Georgen im schweizerischen Stein am Rhein (1570-1581), in dem der Konvent eingerichtet war. Hier lebten die letzten Mönche, bevor sie nach Konstanz integriert wurden.

    Bei guter Fernsicht lohnt sich der kleine Abstecher zum Aussichtspunkt westlich des Oberbühlhofs. Er bietet einen großartigen Panoramablick vom Bodensee zu den Gipfeln der Alpen.
    Am „Zinsloh“ geht es links ab. Wir wandern nun am Waldrand des Bannholzes entlang, halten uns südlich Richtung See und Dorf und folgen dem Waldweg oberhalb der Schienerbergstraße Richtung Öhningen, am „Parkplatz Oberes Bannholz“ vorbei zur Krieger-Heimkehr Kapelle. Sie wurde von Öhninger Teilnehmern des Ersten Weltkrieges im Jahr 1927 zum Dank für ihre Rückkehr errichtet. An der Gabelung "Bei der Heimkehrkapelle" queren wir die Schienerbergstraße, folgen dem Wiesenweg südwärts und queren erneut die Straße zum Standort „Am Linsenbühl“. Auf dem Weg zum Lindenhof können geologisch Interessierte den Verrucano-Stein bestaunen, der vor 25.000 Jahren während der letzten Eiszeit vom Rheingletscher bis nach Öhningen transportiert wurde. Auf dem Weg zu diesem zweigt nach rechts der markierte Schluchtweg als Trampelpfad zur Waldecke hin in die Klingenbachschlucht ab. Über die „Klingenbachbrücke“ queren wir abschließend nochmals den Klingenbach und gelangen auf dem schon bekannten Weg zum Ausgangspunkt unseres Rundweges zurück nach Öhningen.

    Abkürzungsmöglichkeiten:

    Wer die Tour ab dem Unterbühlhof abkürzen will, geht dort geradeaus weiter mit den Varianten:
    - auf Naturwegen rechts nach dem Unterbühlhof über den Max-Hermann-Weg zur Heimkehrkapelle
    - auf dem befestigten Weg Richtung Linsenbühlhof, links ab zum Verrucano-Findling

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Hinfahrt ab ZOB Radolfzell mit Bus 200 (Höribus) zur Haltestelle „Öhningen Endorf/Höristraße“ oder „Linde, Öhningen“ (vor dem Rathaus);

    ab Bahnof Singen mit Bus 7349 nach Stein am Rhein, Untertor und weiter mit Höribus 200 zur Haltestelle Linde, Öhningen

    Fahrplanauskunft:

    Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

    Deutsche Bahn AG: www.bahn.de 

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Öhninger Rundwanderweg

    Anfahrt

    Öhningen, Lindenplatz bzw. Friedhof

    Parken

    • Lindenplatz vor dem Öhninger Rathaus (UTM 32U 491610 5278717)
    • Sportplatz Öhningen Höristrasse (UTM 32U 491539 5278468)
    • unterhalb der Friedhofskapelle, Schiener Straße am Ortsausgang von Öhningen Richtung Schienen (UTM 32U 491854 5278915)

    Koordinaten

    DD
    47.661682, 8.887457
    GMS
    47°39'42.1"N 8°53'14.8"E
    UTM
    32T 491550 5278704
    w3w 
    ///vororte.gespannt.angreifenden
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarte des Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:25.000 (Neue Serie):

    W268 Singen (Hohentwiel) – Hegau, Höri, Engen. ISBN 978-3-86398-494-6

    erhältlich im Buchhandel, der Touristinfo sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg www.schwarzwaldverein.de E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de (Sonderpreis für Mitglieder!)

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    Ausrüstung

    Für die Begehung der Klingenbachschlucht sind knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil erforderlich; Teleskopstöcke sind empfehlenswert


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    Status
    Geöffnet
    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    11,7 km
    Dauer
    3:00 h
    Aufstieg
    200 hm
    Abstieg
    200 hm
    Höchster Punkt
    627 m
    Tiefster Punkt
    436 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich familienfreundlich geologische Highlights Flora Fauna

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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