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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Elbsandsteingebirge

Malerweg 2 - Wehlen-Hohnstein

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  • Basteibrücke
    Basteibrücke
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag

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    Die 2. Etappe des Mahlerweges führt von Wehlen über die Bastei in den Amselgrund. Weiter geht es vorbei am Amselsee und Amselfall nach Rathewalde. Über die Hochebene bei Rathewalde gelangt man zum Hockstein und steigt über die Wolfsschlucht in das Polenztal hinab. Von hier geht es fast direkt wieder bergauf; über den Schindergraben steigt man nahe der Burg Hohnstein bis zum Marktplatz Hohnstein hinauf.
    mittel
    Strecke 12,6 km
    4:30 h
    531 hm
    346 hm
    327 hm
    114 hm
    Die 2. Etappe verläuft im "vorderen" Teil des Nationalparks Sächsische Schweiz. In diesem Bereich werden Sie vielen Touristen begegnen, da eine der Haubtattraktionen - die Bastei - auch sehr einfach mit dem Bus erreichbar ist. Ungeachtet dessen werden Sie von der Vielfalt der der Felswelt in dieser Region begeistert sein. Für ausreichend kulinarische Angebote ist hier ebenfalls gesorgt.

    Autorentipp

    Hauptattraktion ist die neue Aussichtsplattform.
    Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Rathewalde an der S165, 327 m
    Tiefster Punkt
    114 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Schwindelfreiheit ist für die Aussichten erforderlich.

    Weitere Infos und Links

    Panoramaansichten von der Bastei

    Webcam zur Bastei

    Webcam von Hohnstein

    Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäuser in der Sächsischen Schweiz

    Sehenswürdigkeiten Sächsische Schweiz

    Sehenswürdigkeiten Böhmische Schweiz

    Webseite Malerweg

    Wegbeschreibung

    Die 2. Etappe des Malerweges beginnt auf dem Marktplatz in Wehlen. Man folgt von hier der Meinickestraße entlang der Elbe. Man hat bereits von hier den Blick zum Basteimassiv (später von dort den Blick auf Wehlen).  Ein besonders schönes Fotomotiv entsteht, wenn ein Elbdampfer vor dieser imposanten Uferlandschaft seinen Weg zieht. Die Meinickestraße ist hier gleichzeitig Elberadweg; also Vorsicht beim Wechsel der Straßenseite ! Nach 500 Metern steht links eine Infotafel und der Wegweiser des Malerweges. Auf dem uralten grobsteinigen Schwarzberggrundweg geht es nun 250 Meter durch Mischwald aufwärts bis zu einer Steinmauer, welche wir nach rechts überqueren. Die Steinmauer schützt die weiter unten liegenden Gebäude vor Schlamm und Geröll bei Starkregen. Folgt man dem gerade weiter verlaufenden Weg, befindet man sich auf dem Haldenweg! Deshalb geht es sofort nach der Mauer nach links auf Treppen weiter auf dem Malerweg steil bergan. Sobald der Weg wieder flacher verläuft stoßen wir zwischen Birken und Kiefern auf die schöne Schwarzbergaussicht. Von hier hat man einen Blick auf Wehlen und den gegenüberliegenden Großen Bärenstein. Weiter aufwärts geht es wieder durch Buchenwald und nach reichlich einem Kilometer erreicht man den "Steinernen Tisch". Steintisch und Steinbänke wurden 1710 anlässlich einer Jagd (nach einer forstwirtschaftlichen Flurfestlegung) aufgestellt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die zurzeit ungenutzte Waldgaststätte "Steinerner Tisch". Dem Weg weiter folgend stößt man bald auf einen Souvenirshop mit Imbissausschank... wir sind auf der Bastei. Natürlich erst auf der Basteistraße; aber von hier sind es nur noch 250 Meter bis zur spektakulären Basteiaussicht. Man sollte tatsächlich jegliche Gastronomie und Souvenirshops erstmal vergessen und direkt zur Aussicht gehen. Trotz Massentourismus auf der Bastei ist dieser Aussichtspunkt ein absolutes MUSS für jeden Malerweg-Wanderer !

    Besonders beeindruckend ist die unmittelbar vor uns liegende Felsenwelt des Basteigebietes. Die Felswand der Basteiaussicht hat eine Höhe von 194 Metern. Die unterhalb der Aussicht befindliche Basteibrücke führt zu weiteren Aussichtspunkten und zur Felsburg Neurathen. Man genießt hier einen ausgezeichneten Panoramablick. Das unter uns liegende Elbtal und die Tafelberge der Sächsischen Schweiz bilden eine "malerische" Kulisse. Hier fanden die "Schweizreisenden" und Künstler aus Dresden ausreichend Motive und Anregungen für ihre Kunstwerke. 

    Über den Basteiweg geht es nach unten in den Amselgrund. Der Ort Rathen wird dabei rechts liegengelassen. Im Tal stoßen wir zuerst auf die Eingangspforte und das Kassenhäuschen für die Felsenbühne. Nach wenigen Metern erreicht man den Amselsee. Hier kann man sich ein Ruderboot oder Tretboot mieten. Der See ist im Sommer stets mit Zuchtforellen gefüllt. Falls man aus dem Boot fällt kann man aufgrund der geringen Wassertiefe kaum ertrinken ... was die Forellen mit einem Badegast machen ist nicht sicher...

    Am linken Seeufer geht es weiter und wenig später erreicht man auf der linken Seite die Einmündung des Wanderpfades von den Schwedenlöchern. Dieser Weg wäre eine gute Alternative für den Abstieg von der Bastei gewesen. Er ist aber nicht Teil des neuen Malerweges, da er häufig wegen Unwetterschäden nicht begehbar ist. Nun geht es auf groben, riesigen Pflastersteinen aus früheren Jahrhunderten aufwärts zur Amselfallbaude. Achtung: die Amselfallbaude wurde wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Eine Wiedereröffnung ist mittelfristig geplant. Der Amselfall wird,  ähnlich wie der Lichtenhainer Wasserfall, in den Trockenmonaten manuell bedient. Meist genügt aber schon der natürliche Wasserfluss, um ein eindrucksvolles Fotomotiv abzugeben.

    Vom Amselfall geht es nun erstmal über Stufen und später einen Waldpfad entlang des Grünbachs weiter nach oben. Dieser Teil des Amselgrundes wird von deutlich weniger Touristen besucht. Der Amselgrund wird hier wild-romantisch. Über das ganze Tal querliegende Bäume und der unten im Tal fließende Grünbach laden zum Träumen ein. In ca. ein Kilometer Entfernung vom Amselfall erreichen wir schließlich den Ort Rathewalde. Der Ortseingang vom Tale aus bietet einen märchenhaften Anblick: Die langsam über Jahre wiedererstehende "Rathewalder Mühle" mit Biergarten. Die zur Mühle gehörende "Kapelle" an der Bergwand ist ein sogenanntes Berganlehnhaus (auch in Tirol zu sehen), welches früher Wanderern bzw. Gästen der Mühle als Schlafplatz diente. Die Uhr wurde aber erst nachträglich montiert. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein mietbares Ferienhaus mit einer über Steintreppen erreichbaren Felsterrasse. Und so geht es mit architektonischen Kuriositäten weiter: ein direkt am Steilhang stehendes Bauernhaus und ein weiteres Ferienhaus mit den wohl geringsten Grundstückskosten im Ort; das Häuschen ist direkt brückenförmig über dem Grünbach errichtet.

    Man gelangt jetzt auf den Dorfplatz mit Gasthaus, Kirche und Parkplatz. Das Malerweg-Schild weist uns wieder aus dem Ort in Richtung Hohnstein. Wir folgen dem Wanderweg bis zur Hohnsteiner Straße. Diese Straße ist stark befahren, weshalb der Wanderweg parallel zur Straße im Grünen verläuft. Wir folgen 700 Meter diesem Straßenverlauf und gelangen zur großen Kreuzung an der ehemaligen Rennstrecke. Hier befindet sich auch die Hocksteinschänke.

    Wer die Gelegenheit hat, an diesen Punkt mit PKW oder Motorrad zurückzukehren, der kann hier auf der historischen Rundstrecke des ehemaligen Deutschlandrings eine anspruchsvolle kurvenreiche Strecke befahren. Diese Rennstrecke wurde zwischen 1933 und 1939 (teilweise von KZ-Häftlingen aus Hohnstein) erbaut jedoch aufgrund des Krieges bereits im gleichen Jahr wieder geschlossen. Die Streckenlänge beträgt 10 Kilometer und geht von hier über Serpentinen auf der Wartenbergstraße hinab ins Polenztal. Von hier geht es teilweise entlang der Polenz bis Heeselicht und von hier zurück über die schräg ausgebaute Kaiserstraße, vorbei an Hohburkersdorf,  zurück zur Hocksteinschänke. Im Bereich zwischen der Hockseinschänke und Hohburkersdorf waren die gewaltigen Tribühnen geplant... Hier gab es in der Nachkriegszeit immer wieder illegale Rennen, welche aber durch verkehrsberuhigende Maßnahmen (Schwellen, Ausbuchtungen) inzwischen nahezu unmöglich sind.

    Von der Hocksteinschänke geht es wieder einige Meter parallel der Wartenbergstraße bergab bis zum Hocksteinparkplatz. Hier findet man dann auch wieder die gewohnten Malerweg-Hinweisschilder. Nach 250 Metern gelangt man an eine kleine Steinbrücke und anschließend zur Schutzhütte am Hockstein. Zur kleinen Hocksteinaussicht gelangt man nach wenigen Metern an der äußeren Felsaußenkante (vor der senkrechten Schlucht). Blicken wir von dieser "Kanzel" direkt abwärts, sehen wir das Flüsschen Polenz und das "Gasthaus Polenztal".

    Wie zu vermuten ist, geht es nun von hier oben steil hinab ins Polenztal. Über die legendäre Wolfsschlucht (welche eine künstlerische Vorlage für die Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber war) geht es auf Stahltreppen abwärts. Die Felswände stehen hier so eng aneinander, dass man sich mit entgegenkommenden Wanderern geschickt einigen muss. Unten angekommen verliert man am besten keine Zeit und steigt über den "Schindergraben" zur Burgstadt Hohnstein hinauf.  Der letzte Wanderabschnitt führt uns am Bärengarten vorbei. Hier findet man noch Mauerreste des früheren Bärengeheges. Vom 17.- 18. Jahrhundert wurden hier Bären für kurfürstliche Treibjagden (im Dresdner Schlosshof !) gehalten. Wir stehen jetzt unterhalb der auf einem riesigen Felsen thronenden Burg Hohnstein. Nach wenigen Minuten befinden wir uns auch schon direkt auf dem Marktplatz des romantischen Städtchens Hohnstein.

    Wer noch Zeit vor der Rückfahrt hat, sollte sich unbedingt das Innere der Burg und auch die nach Plänen von George Bähr errichtete Stadtkirche anschauen.

    (c) Die Wanderbeschreibung ist  Eigentum des Elbsandsteingebirge Verlages

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    Pension 'Haus Sonneneck'
    Berghotel Bastei
    Basteiaussicht 1
    Felsenbühne Rathen
    Hotel Zur Aussicht

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Hinfahrt: S-Bahn Linie S1 nach Wehlen

    Rückfahrt: Buslinie 236 von Hohnstein nach Pirna; von Pirna dann weiter mit S-Bahn Linie S1

    Anfahrt

    Für die Anreise ist die S-Bahn Linie S1 zu empfehlen. Anschließend muss man mit der Fähre noch das Elbufer wechseln.

    Mit dem PKW fährt man entweder über die B172 nach Pirna und anschließend über Struppen und Naundorf nach Wehlen oder auf der gegenüberliegenden Elbseite von Pirna über Dorf Wehlen bis zum Elbufer. In beiden Varianten muss man aber umständlich mit dem Nahverkehr nach Wehlen zurück.

    Parken

    Parkflächen in Wehlen

    Koordinaten

    DD
    50.957234, 14.033996
    GMS
    50°57'26.0"N 14°02'02.4"E
    UTM
    33U 432154 5645513
    w3w 
    ///abzielte.eintreten.gehörig
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Ausrüstung

    Festes Schuhwerk ist Bedingung für jede Etappe auf dem Malerweg. Man sollte außerdem stets ca. 0,5 Liter Trinkwasser pro Person mitführen.

    Nutzerfragen


    22.03.2021
    Mandy Krebs  
    Man kann mit dem Bus fahren und mit der S-Bahn. Eine Recherche ist hier möglich: https://www.vvo-online.de/de
    22.03.2021
    Caroline Krengel-Junker  
    Hallo, ich weiß nicht, ob das so einfach ist. Ich würde an deiner Stelle mal nach einer Busverbindung googeln. Evtl könntest du Glück haben, das ein Bus nach Wehlen fährt.

    4 von 5
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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,6 km
    Dauer
    4:30 h
    Aufstieg
    531 hm
    Abstieg
    346 hm
    Höchster Punkt
    327 m
    Tiefster Punkt
    114 m
    Von A nach B Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

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