Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Wegbeschreibung
Vom Ausgangspunktpunkt an der Hubertusbaude führt der mit blauem Strich markierte Oberlasusitzer Bergweg leicht bergan. Gleich nach dem man das Ende des Skihanges oberhalb der Hubertusbaude erreicht hat, verlassen wir den blau markierten Kammweg und folgen den grün markierten Weg zum Lauschegipfel. Schnell gewinnt man auf dem ständig steigenden Weg an Höhe und gelangt nach etwa einer halben Stunde auf das Gipfelplateau des vulkanischen Phonolithkegels. Mitten über den Gipfel der Lausche verläuft die deutsch-tschechische Grenze. Im tschechischen heißt der Berg "Luž". Auf 793 m Höhe öffnen sich je nach Witterung eine phantastische Aussicht über die Oberlausitz und das Lausitzer Bergland, die Sächsisch-Böhmische Schweiz und das Böhmische Bergland. Leider ist die freie Sicht nach Südosten durch hohe Buchen in Richtung Isergebirge und Riesengebirge nur recht eingeschränkt möglich. Nach kurzer Rast auf der Lausche verlassen wir das Plateau und wählen den Abstieg über Serpentinen, später flach und gerade nach Oberlichtenwalde (Horní Světlá). Dieser ist nun mit einem roten Dreieck gekennzeichnet. Der Weg führt hinunter zur kleinen Siedlung Myslivny (Jägerdörfel), wo man z.B. in der Lužická Bouda (Lausitzer Baude) oder in der Bergbaude Luž/Lausche gut einkehren kann. Weiter führt der Weg, jetzt mit rotem Strich markiert, über die kaum befahrene Straße hinunter nach Oberlichtenwalde (Horní Světlá). Auf Höhe des linkerhand befindlichen Restaurants „Ceska Chalupa“ laufen wir links nach Nieder Lichtenwalde (Dolní Světlá) hinüber. Hier biegen wir auf die Dorfstraße links ab, kommen am „Schmeling Haus“ vorüber.
Ich zitiere einen Beitrag aus der Sächsischen Zeitung vom 10.02.2005: „Auf den ersten Blick unterscheidet sich die „Pension Svetla“ kaum von den anderen Häusern in Dolni Světlá (Niederlichtenwalde), südlich vom Kurort Jonsdorf im Zittauer Gebirge gelegen. Der Volksmund nennt die Pension „Max-Schmeling-Haus“ – nicht ohne Grund. 1930 kaufte der frisch gebackene Box-Weltmeister das unter dem damaligen Namen laufende Touristen-Hotel „Deutsches Haus“ und schenkte es seinem drei Jahre älteren Bruder Rudolf. Anlass war dessen Hochzeit mit der Zittauerin Nanni Niesek am 2. September 1930. Gefeiert wurde – wie es sich gehört – in dem kurz zuvor erworbenen Hotel. Wie lange das „Deutsche Haus“ im Besitz Rudolf Schmelings blieb, ist allerdings unbekannt.“
Das „Schmeling Haus“ sieht heute leider recht verlassen da. Gleich darauf folgen zwei Restaurants. Das „Celnice“ (Zollhaus) und dahinter das „Hospoda Unas“. Gleich anknüpfend steht als letztes Gebäude links die kleine Dorfkirche von Dolni Světlá. Hinter der Kirche laufen wir halb links auf einem Betonplattenweg hinauf zum Touristen-Grenzübergang „An der Wache“.
Auf halben Weg kommen wir am Rande des „Naturdenkmal Brazilka – Das Lausche Hochmoor“ vorüber. Mit der Revitalisierung eines Flächen-Mosaiks aus Feuchtwiesen, Heiden und Wasserflächen, das bis 1988 gnadenlos entwässert worden ist, wurde 1999 begonnen. Fördergelder des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft machten diesen Schritt möglich. Im Jahr 2002 wurde die 9 ha große Wiese schließlich zum geschützten Naturdenkmal ausgerufen.
Nur noch ein paar Schritte und wir kommen „An der Wache“ wieder auf deutsches Gebiet. Hier, an der Rübezahlbaude folgen wir den mit blauem Strich, bzw. grünem Punkt markierten Fahrweg zum 300 m entfernten Ausgangspunkt unserer Wanderung an der Hubertusbaude.
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Mit dem Zug nach Zittau, ab da weiter mit dem Bus Nr. 1, 3, 4 oder Nr. 5 bis Waltersdorf Parkplatz.
Anfahrt
Von der Autobahn A4 kommend an der Ausfahrt Bautzen-Westauf die B96 in Richtung Zittau fahren. Ab Neugersdorf folgt man der Straße S148 über Leutersdorf nach Spitzkunnersdorf. Hier rechts auf der Straße S135 über Großschönau nach Waltersdorf. An der Kirche halb rechts in die Hauptstraße abbiegen und diese den gesamten Berg hinauf fahren (auf halber Strecke der Hauptstr. im OT Butterberg befindet sich linkerhand ein großer Parkplatz). Am Ende der Hauptstraße befindet sich rechts die Rübezahlbaude, 300 m weiter die Hubertusbaude.Parken
- Waltersdorf großer Parkplatz im OT-Butterberg
- Parkplatz an der Rübezahlbaude
- begrenzte Parkmöglichkeit an der Hubertusbaude
Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
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Naturpark Zittauer Gebirge 1:25 000
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Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Wanderschuhe, oder Festes Schuhwerk und je nach Wetterlage eine Regenjacke sind empfehlenswertAbgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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