Gudu Falls ist ein atemberaubender Wasserfall mit einem großen Pool, der zum Schwimmen einlädt!
Die Wanderung zu den Gudu Falls ist perfekt für Entdecker, denn die Wanderung führt durch sehr unterschiedliches Terrain. Die ersten Kilometer der Wanderung sind sehr leicht zu bestreiten, denn ein betonierter Weg führt am Ufer des Mahai Flusses entlang. Dieser Weg endet vor einer spektakulären Brücke, die über das Wasser führt. Kurz darauf gelangt man schon zum ersten Highlight dieser Route: den Cascades, kleinen Wasserfällen, die wie Treppenstufen aussehen und eine phänomenale Badestelle bieten. Danach führt der Weg durch beeindruckende Felsen und kurz darauf steil bergauf. Oben angekommen kann man den Lookout Rock besteigen, der seinem Namen alle Ehre macht. Denn von dort hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Tal! Danach führt der Weg durch einen Wald hinauf zu den Gudu Falls, einem beeindruckenden Wasserfall und einem Pool.
Autorentipp
Ich empfehle diese Wanderung an einem schönen und heißen Sommertag zu machen, denn die der Pool am Fuße der Gudu Falls lädt zum Baden ein!
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
- Nehmt euch bitte vor Eurer Wanderung immer die Zeit und füllt das "Mountain Rescue Register" vollständig und eurer Route entsprechend genau aus. Meldet euch bei eurer Rückkehr ab und vervollständigt das Register. Diese Informationen können lebensentscheidend sein, falls Ihr in den Bergen verloren geht.
- Teilt einem Freund oder einem Familienmitglied mit, wo Ihr hinwandert und wann ihr zurück sein solltet.
- Wandert am besten nicht alleine, sondern in Gruppen!
- Im Winter (Mai-August) sind die Tage wesentlich kürzer als im Sommer (Oktober - März)
- In den Sommermonaten (Oktober - März) entstehen in den Bergen vermehrt Nachmittagsgewitter und das Wetter kann sich in kürzester Zeit verändern – also unbedingt vorher den Wetterbericht checken und entsprechende Kleidung einpacken.
- Im Winter finden geplante Brandrodungen statt. Erkundigen Sie sich an der Rezeption, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten,
- die Strömung von Flüssen kann sehr gefährlich sein: checkt den Wasserstand und die Geschwindigkeit des Wassers, bevor ihr Baden geht oder einen Fluss durchquert
- es gibt giftige Schlangen in den Bergen: die Puffotter, die Bergotter und die Ringhalskobra
Weitere Infos und Links
Um den wilden Character der Drakensberge zu erhalten und die Gegend so naturbelassen wie möglich zu halten, gibt es keine Informationstafeln entlang der Wanderwege im UNESCO Welterbe "Maloti-Drakensberg Park". Dafür kann man an der Rezeption Karten und „Visitor Guide“-Heftchen erwerben, die Informationen über die Flora, Fauna, Landschaft und Geschichte der Region beinhalten.
Das Wasser in den Bächen der Drakensberge kann in der Regel ohne Bedenken getrunken werden.
Mit Betreten des UNESCO Welterbes "Maloti-Drakensberg Park" ist man verpflichtet, sich an der Rezeption des jeweiligen Abschnitts anzumelden und die Nature Conservation Gebühr, eine Art Tagesgebühr, zu bezahlen. Der Zahlungsbeleg der Eintrittsgebühr muss unbedingt aufgehoben werden.
Der Maloti-Drakensberg-Park, die Wanderwege und die Unterkünfte im Park werden von Ezemvelo KZN Wildlife verwaltet, der Behörde, die mit der Erhaltung der Artenvielfalt in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal beauftragt ist. Ezemvelo KZN Wildlife sichert und erhält die einzigartige Artenvielfalt und das natürliche und kulturelle Welterbe des Maloti-Drakensberg Park und vieler weiterer geschützter Gebiete in KwaZulu-Natal. Erlöse des Tourismus, die durch Ezemvelo KZN Wildlife generiert werden, fließen in den Erhalt des UNESCO Welterbes und Projekte der ländlichen Community. Was die lokale Wirtschaft betrifft, so ist Ezemvelo in einigen ländlichen Gebieten oft der einzige Arbeitgeber. Auf diese Weise wirkt sich die Organisation auf Tausende von Menschen in der Umgebung des Maloti-Drakensberg Parks in wirtschaftlicher Hinsicht positiv aus.
Wegbeschreibung
Wir beginnen die Wanderung zu den Gudu Falls am Hikers-Parking-Parkplatz. In der hinteren rechten Ecke des Parkplatzes finden wir den Anfang des "Cascades Boardwalks" und der betonierte Teil des Wanderweges beginnt. Der Weg führt nun rund 400 m lang am Fluss entlang, bis er in die Straße mündet. Die Straße bringt einen bei niedrigem Wasserstand ohne Probleme über den Mahai Fluss. Sollte der Wasserstand höher sein und die Straße Unterwasser, befindet sich gleich rechts davon eine hölzerne Hängebrücke, mit deren Hilfe wir es sicher über den Bach schaffen. Hat man die Straße gewählt, biegt man gleich nach der Überquerung links ab und folgt der Beschilderung und erneut einem betonierten Weg zu den Cascades. Falls man aber über die Holzbrücke gegangen ist, folgt man dem Trampelpfad bis zum Eingang des Camping Platzes und biegt dort links ab. Auch dort führt ein betonierter Weg ins Gebüsch und zu den Cascades.
Der betonierte Weg windet sich nun rund 800 m lang flussaufwärts durch das bewaldete Gebiet. Ist man am Ende des rollstuhl- und kinderwagenfreundlichen Weges angekommen, führen wenige Stufen zum Bach hinunter. Hier halten wir uns links, um dann über eine weitere Brücke den Fluss überqueren zu können. Nach der Brücke führen weitere Steinstufen hinauf. Die nächsten 100 m geht es über leichte Stufen einen Trampelpfad entlang. Sobald wir erneut ein bewaldetes Gebiet betreten, in dem der Weg nicht 100% leicht zu erkennen ist, hilft uns ein Wegweiser mit der Aufschrift "Cascades, Tiger Falls, Lookout Rock" weiter. Hier biegen wir rechts ab, um zu den Cascades zu gelangen. Nun folgt man dem Weg noch einmal um die Ecke und schon hat man den ersten Stopp erreicht, an dem man das Wasserrauschen genießen und sich bei warmem Wetter abkühlen kann. Danach gehen wir zurück zur letzten Kreuzung und folgen dem Wegweiser zu den Tiger Falls und Lookout Rock. Der Weg führt nun über weitere Stufen hinauf und durch riesige Felsen hindurch. Von dort aus kann man außerdem immer wieder tolle Blicke auf die Cascades erhaschen. Rund 100 m nach der Kreuzung befinden wir uns wieder auf einem betonierten Weg, der den Berg hinaufführt und der teilweise recht steil wird. Wir folgen dem Weg also bergauf. Nach 300 m kommen wir an eine Kreuzung, an der wir uns links halten und dem Wegweiser zum Lookout Rock folgen. Von dort aus sind es noch rund 550 m, bis wir oben angekommen sind und der betonierte Weg endet. Hier befindet sich eine Kreuzung und mehrere Wegweiser. Gleich rechts von uns befinden sich Stufen, die den Lookout Rock hinaufführen. Von dort aus haben wir eine atemberaubende Aussicht. Wir folgen den Stufen wieder hinunter und halten uns rechts. Dort befindet sich ein Wegweiser, der uns zum Gudu Bush weist. Kurz darauf erreichen wir eine weitere Kreuzung, an der wir uns ebenfalls rechts halten. Wir folgen dem Weg bis einige Stufen ans Ufer eines Baches führen, den wir überqueren müssen. Auf der anderen Seite angekommen, folgen wir dem Weg für weitere 400 m zu einem weiteren Wegweiser. Wir biegen rechts ab und betreten den sogenannten Gudu Bush, einen dichten Wald. Nach nur wenigen Metern gelangen wir an einen kleinen Bach, den wir überqueren. Circa 225 m nach dem Bach müssen wir steil nach links abbiegen. Die Abzweigung ist aber leider nicht so leicht zu erkennen – wenn man den Wald wieder verlässt, ist man zu weit gegangen und sollte umkehren. Aus der "falschen Richtung" kommend ist die Abzweigung aber gut zu erkennen. Sobald man abgebogen ist, wird der Weg um einiges schwieriger auszumachen. Es ist wichtig, sich nach oben zu orientieren und nach Pfeilen und Wegweiser Ausschau zu halten, die einem bei diesem Abschnitt sehr viel helfen. Nach rund 850 m erreicht man den beeindruckenden Wasserfall mit seinem Pool, der zum schwimmen einlädt. Danach führt derselbe Weg die 850 m zurück zum Hauptweg, den wir nun nach links und aus dem Wald hinaus folgen. 500 m nachdem wir den Wald verlassen haben, erreichen wir eine Kreuzung, an der wir uns rechts halten. Von hier aus folgen wir dem Weg weitere 1.4 km, bis wir eine weitere Weggabelung erreichen, an der wir uns ebenfalls rechts halten. An der kurz darauffolgenden Kreuzung gehen wir gerade aus weiter. Nach nur 100 m erreichen wir eine weitere Abzweigung, an der wir rechts abbiegen. Nach ein paar weiteren Metern teilt sich der Weg erneut. Hier halten wir uns links und folgen dem Weg für weitere 360 m, bis wir einen kleinen Bach überqueren müssen. Kurz nach der Überquerung können wir nach rechts abbiegen, um zurück zum "Hiker’s Parking" Parkplatz zu gelangen.
Gudu Falls
Lookout Rock
Hikers Parking
Öffentliche Verkehrsmittel
Am besten nutzt man sein eigenes Fahrzeug, um den Park zu erreichen, denn öffentliche Verkehrsmittel sind limitiert.
Anfahrt
Wenn man aus Ladysmith kommt, biegt man südlich von Ladysmith ab und folgt der Bergville Road für 55 km. Von Bergville aus fährt man 30 km in Richtung Olivershoek Pass/Harrismith und biegt dann am Schild Drakensberg North links ab. Von dort sind es etwa 16 km bis zum Eingangstor des Royal Natal Abschnitts des UNESCO Welterbes "Maloti-Drakensberg Park".
Wenn man auf der Autobahn N3 zwischen Johannesburg und Durban ist, biegt man an der Abzweigung Winterton/Northern Berg Resorts von der N3 ab und fährt durch Winterton und Bergville. Am Schild Drakensberg North biegt man links ab. Von dort sind es etwa 16 km bis zum Eingangstor des Royal Natal Abschnitts des UNESCO Welterbes "Maloti-Drakensberg Park".
Wenn man aus Harrismith kommt, biegt man rechts ab und fährt 5 km auf der Bethlehem Road, wo man am Schild Phuthaditijaba links auf die R74/R712 abbiegt. Nach 8 km auf dieser Straße biegt man am Schild Bergville/Oliviershoek Pass/R74 erneut links ab. Am Schild Drakensberg North biegt man rechts ab. Von dort sind es etwa 16 km bis zum Eingangstor des Royal Natal Abschnitts des UNESCO Welterbes "Maloti-Drakensberg Park".
Parken
Will man den Hiker's-Parking-Parkplatz erreichen, fährt man in Richtung des Mahai Campsites.
Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
Karten und Brochüren sind an den Rezeptionen erhältlich.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, sowie wetterbedingt Sonnen- oder Regenschutz, Wasser und Snacks sollten mitgenommen werden. Außerdem ist für diese Wanderung ein Wanderstock sehr zu empfehlen!
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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