Die Tourenmöglichkeiten zwischen Tegernsee und Schliersee sind das ganze Jahr über beliebt. Das lässt sich auch leicht nachvollziehen, denn die Wege sind meist recht bequem, die Steigungen gering und die Häufigkeit der potentiellen Einkehrmöglichkeiten rekordverdächtig hoch.
Der Tourenvorschlag, für den sich der Spätherbst am besten eignet, führt vom Tegernseer Bahnhof zunächst zügig zur Neureuth hinauf. Der weitere Weg zum Fuß der Gindelalmschneid bietet etwas mehr Erholung, während der Anstieg zur Gindelalmschneid für wenige Minuten noch einmal mit Mühe verbunden ist. Nach dem kurzen Abstieg zu den Gindelalmen führen bequeme Wege in leichtem Auf und Ab hinüber zum Huberspitz. Ein kleiner Steig leitet von dort hinab nach Schliersee, dessen Bahnhof unweit des schönen Seeufers liegt.
Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Mit Ausnahme des motorisierten Verkehrs in Tegernsee bzw. in Schliersee bestehen entlang des Tourenvoschlags keine besonderen Gefahrenquellen.Wegbeschreibung
Den Tegernseer Bahnhof verlassen und der Bahnhofstraße etwas abfallend in Richtung Ortsmitte für kurze Zeit folgen. Bei der ersten Gelegenheit spitzwinklig nach links in die Neureuthstraße abbiegen, deren weit ausholende Kehren über gute und beschilderte Fußwege abgekürzt werden können. Auf Höhe des Hotels Westerhof kreuzt der Fußweg ein letztes Mal die Straße, steigt weiter an, wendet sich nach der Einmündung eines Fahrwegs nach links und erreicht den Waldrand. Ein erster Abzweig eines Steigs wird bald erreicht und ignoriert, wenig später wendet sich der Fahrweg an einer Verzweigung nach rechts und steigt in der Folge kurvenreich durch den dichten Wald stellenweise zügig an. Sobald das Gelände wieder etwas gemütlicher wird, dreht der Weg an der Einmündung eines von ebenfalls von Tegernsee heraufführenden Steigs recht abrupt nach rechts und leitet wenig später auf die ersten freien Flächen der Neureuth. Kurz darauf kommt auch bereits das Berggasthaus in den Blick, das zu einer ersten aussichtsreichen Einkehr auf der zwar schönen, aber meist überfüllten Terrasse verführt.
Auf der anderen Seite des Gasthauses setzt ein breiter Fahrweg fort, der mit insgesamt moderaten Steigungen weitgehend der Kammlinie folgt und schließlich die Flächen der Gindelalmen erreicht. Dort zweigt unmittelbar am Fuß der Gindelalmschneid ein Steig nach rechts ab, der noch einmal zügig ansteigend hinauf zum Gipfelkreuz führt. Obwohl dessen Panorama durch den südseitigen Wald leider eingeschränkt ist, lohnt sich dieser Abstecher zum höchsten Punkt des Tourenvorschlags Dank der schönen Ausblicke ins Voralpenland und über den Schliersee hinweg zum Wendelstein!
Ein kleiner Steig leitet von der Gindelalmschneid hinab zu den schon sichtbaren Gebäuden der Gindelalmen. Diese werden geradlinieg passiert, auf der anderen Seite steigt ein Fahrweg zügig an und leitet schnell in den Wald hinein. Der Weg orientiert sich zunächst an der Kammlinie und so wird unbemerkt der Auerberg überschritten. Nachdem der breite Forstweg am Rainerberg sich erstmals zur linken Flanke orientiert hat, geht er in ein Asphaltsträßchen über und leitet stellenweise steil hinab zum Berggasthaus Huberspitz, das wenige Meter rechts der Straße liegt. Von der Terrasse führt rechterhand ein kleiner Steig weg, der zügig durch den Wald absteigt und schließlich nahe des Waldrands ein Sträßchen erreicht. Dort rechtshaltend über einen Fußweg weiter über eine Wiese absteigen und in einem Rechtsbogen an den Rand der Siedlung Breitenbach weitergehen. An der Breitenbachstraße angekommen den Bach rechterhand überqueren und auf der anderen Seite gleich links abbiegen. Zwischen Handwerksbetrieben und Bach weitergehen und den Bach nun mittels einer Fußgängerbrücke erneut überqueren. Der Westerbergstraße für wenige Meter nach rechts folgen und bei der nächsten Gelegenheit nach links in einen Fußweg abbiegen, der wenig später die Bahnstrecke Schliersee - Bayrischzell überquert. Unmittelbar nach der Brücke links halten und dem Fußweg folgen, der am Ende des folgenden Gefälles nach rechts leitet. Am Waldrand entlang dreht der Weg bald wieder nach links und erreicht die Schlierach, die bei der ersten Gelegenheit überquert wird. Durch den anschließenden Kurweg geht's rechtshaltend zum Ufer des Schliersees. Unmittelbar vor der Vitalwelt Schliersee führt schließlich ein Fußweg in Richtung Ortsmitte, der die Perfallstraße kreuzend direkt zum nahen Schlierseer Bahnhof leitet.
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Dieser Tourenvorschlag eignet sich vorzüglich zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Bayerische Oberlandbahn fährt mindestens stündlich von München nach Tegernsee. Die Tourenbeschreibung beginnt unmittelbar am Bahnhof in Tegernsee und endet am Bahnhof in Schliersee, von dem aus Züge ebenfalls mindestens stündlich zurück nach München fahren.
Anfahrt
Von München kommend auf der A 8 bis zur Anschlussstelle Holzkirchen. Dort auf der B 318 nach Gmund am Tegernsee fahren. Am östlichen Ufer des Tegernsees dann weiter entlang der B 307 in den Ort Tegernsee.Parken
Im Sinne der Tourenbeschreibung ist ein Parken am Bahnhof in Tegernsee optimal. Dort stehen einige Parkplätze zur Verfügung.Aus Richtung Gmund am Tegernsee kommend dafür recht bald nach der Ortseinfahrt nach links in die Hochfeldstraße abbiegen (Beschilderung: P 4). Dann links in die Karl-Theodor-Straße und an deren Ende nach links zum Bahnhofsplatz weiterfahren.Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
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Ausrüstung
Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag zu bevorzugen. Für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.
Auch wenn auf der Neureuth, an den Gindelalmen sowie am Huberspitz Einkehrmöglichkeiten passiert werden, sollten Verpflegung und ausreichend Getränke im Rucksack Platz finden.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

Nutzerfragen