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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Nationalpark Hainich

Germanischer Kultpfad

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Nationalpark Hainich Verifizierter Partner 
  • Germanischer Kultpfad
    Germanischer Kultpfad
    Foto: CC0, Nationalpark Hainich
Germanischer Kultpfad

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Auf dem Germanischen Kultpfad werden acht vorchristliche Heiligtümer vorgestellt, jedoch handelt es sich dabei nicht um Rekonstruktionen auf authentischer Stätte.
    leicht
    Strecke 3,5 km
    0:55 h
    61 hm
    58 hm
    325 hm
    267 hm

    Es wird veranschaulicht,  dass auch der Urwald Teil der germanischen Lebenswelt gewesen ist – einer Lebenswelt, die das Opfermoor-Museum bei Niederdorla mit Fundstücken aus dem Opfermoor dokumentiert.

    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    325 m
    Tiefster Punkt
    267 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Naturweg 16,66%Pfad 83,33%
    Naturweg
    587 m
    Pfad
    2,9 km
    Höhenprofil anzeigen

    Weitere Infos und Links

    https://www.nationalpark-hainich.de/de/ausflugsziele/wanderwege/rundwanderwege/germanischer-kultpfad.html

    Wegbeschreibung

    Wir beginnen die Wanderung am Parkplatz "Am Zollgarten" (auch möglich ist "Rüspelsweg").  Von dort ist der Germanische Kultpfad jeweils ausgeschildert. Vom breiten Weg biegen wir nach links (von Rüspelsweg kommend) oder rechts (von Zollgarten kommend) dem Wegweiser folgend auf einen schmalen Pfad in den germanischen Urwald ein. Hier wachsen hauptsächlich große Buchen, auch einige Eichen und Hainbuchen. Nach ca. 200 m öffnet sich der Blick zum Hünenteich.

    1. Station: Steinaltar mit Götterbild

    Gegenüber einem Rastplatz befindet sich die 1. Station, der Steinaltar mit Götterbild. Hier ist der Besucher eingeladen sich Zeit zu nehmen, zu rasten und die besondere Stimmung auf sich wirken zu lassen. Vögel singen und der Wind rauscht in den Bäumen. Im Sommer scheint die Sonne durch die Blätter, im Herbst ist es vielleicht neblig. Bis zu diesem Platz ist der Weg auch mit Rollstühlen und Kinderwagen zu befahren. Wir folgen dem Pfad um den Hünenteich herum. An der Stirnseite hat man einen schönen Blick über das Gewässer. Weiter geht es über einen Steg, an dem Wasser aus dem aufgestauten Teich abfließt. Kurz danach treffen wir auf die Rundwanderwege "Hünenteich" und "Saugraben". Wir folgen dem Pfad nach rechts, weiter am Teich entlang. Der Weg schlängelt sich um ein paar Restbestände von hier nicht ursprünglich vorkommenden Fichten. Wir gelangen zu einem weiteren Rastplatz an zwei dicken alten Bäumen: einer Hainbuche und einem Kirschbaum. Wenn man zwischen beiden Bäumen steht und hinaufschaut sieht es aus, als ob die Hainbuche die Kirsche zu sich heranzieht.

    2. Station: Plaggenaltar mit Kultstangen und Götterbild

    Wenige Meter weiter erblickt das Auge des Wanderers den Plaggenaltar mit Kultstangen und Götterbild, die 2. Station. Die Baumkronen formen sich darüber wie zu einem Kuppeldach einer Halle. Dem Wegweiser folgend biegen wir nun auf dem Pfad nach links vom Hünenteich weg in den Wald. Es geht leicht bergauf, der Baumbestand wird dichter. Auf der rechten Wegseite sieht man im Mai die Bärlauch-Bestände blühen. Links kann man eine ehemalige Lichtung erkennen, die jetzt mit jungen Buchen und Bergahornen wieder zuwächst.

    3. - 5. Station: Keulenidol, Stockidol, Schwertidol

    Nach der Hälfte des Anstiegs befindet sich die 3. Station: ein Keulenidol inmitten von Bärlauch.

    Der Weg steigt nun etwas stärker an. Am Ende des Anstiegs befindet sich linkerhand das Stockidol (4. Station) Nach ca. 50 m sieht man Reste der Wallanlage Hünenburg; an der Schautafel kann man sich näher informieren.

    Am rechten Wegrand befindet sich das Schwertidol (5. Station). Wir folgen dem leicht abfallenden Weg weiter, der Wald wird jetzt lichter, daher ist er mehr dem Wetter ausgesetzt und kann in feuchten Jahreszeiten etwas schlammig sein. Im Frühling kann man hier den frischen Duft des Bärlauchs genießen, der hier großflächig vorkommt. Rechterhand kann man einen kleinen Tümpel entdecken.

    6. Station: Astgabelidol

    Unmittelbar gegenüber der Wasserstelle gelangen wir zur 6. Station, einer Astgabelgottheit. Von hier steigt der Weg wieder etwas an und der Wald wird dichter. Es bietet sich an, etwas langsamer zu gehen und den vielen Vogelstimmen zu lauschen.

    7. u. 8. Station: Brettidol und Pfahlidol

    An der rechten Seite des Weges steht ein Brettidol (7. Station), flankiert von zwei großen Eichen. Kurz bevor sich der Wald öffnet, markiert rechterhand die 8. Station, ein Pfahlidol, das Ende des Germanischen Kultpfades und entlässt den Wanderer aus dem Wald heraus zurück in die Gegenwart. Über einen Holzplankenweg gelangen wir auf eine Offenfläche mit Blick zur Umweltbildungsstation. Zwei angelegte Pfade, einer am Waldrand und einer mitten durch die Offenfläche, führen zurück zum breiten Hauptweg, über den die Parkplätze erreicht werden können.

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    Wanderparkplatz Am Zollgarten
    Nationalpark-Information im Obergut Kammerforst
    Wildkatzenkinderwald WiKaKiWa
    Nationalpark-Information und Umweltbildungsstation UBiS
    Wanderparkplatz Rüspelsweg
    Touringen Stempelstelle Nr. 42 - Hünenteich
    Touringen Stempelstelle Nr. 41 - Umweltbildungsstation (UBIS)

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Die Bushaltestelle Mülverstedt ist mit dem NationalparkBus 154 Mühlhausen - Thiemsburg wochentags und an den Wochenenden erreichbar.  Dabei handelt es sich um einen Rufbus! Bitte 1 Stunde vor Abfahrtzeit unter der Tel.: 03601/ 40865237 anmelden, täglich von 6-18 Uhr.  Gruppen-Anmeldungen sind bis freitags 12 Uhr möglich. 

    Von der Bushaltestelle wandern Sie etwa 2,5 km bis zum Startpunkt der Wanderung. 

    NationalparkBus 154

    Anfahrt

    Von Wanderparkplätzen "Rüspelsweg" und "Am Zollgarten" aus möglich. 

    Parken

    Es stehen kostenlose Parkplätze am Wanderparkplatz zur Verfügung. 

    Koordinaten

    DD
    51.107119, 10.434842
    GMS
    51°06'25.6"N 10°26'05.4"E
    UTM
    32U 600448 5662716
    w3w 
    ///angebotene.unteren.abgabe
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    BiotopWanderkarte Nationalpark Hainich 1:25 000

    ISBN: 9783866369290

    für 5,95 Euro (zzgl. 1,60 Euro Porto) bestellbar bei:

    Welterberegion Wartburg Hainich e.V.Am Schloß 2

    99947 Weberstedt

    Tel.: 032022 980836

    E-Mail: info@welterbe-wartburg-hainich.de

    Katalog "Fachliteratur und Kartenmaterial" des Welterberegion Wartburg Hainich e.V.

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    Ausrüstung

    Der Weg kann bei Regen etwas rutschig werden. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

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    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    3,5 km
    Dauer
    0:55 h
    Aufstieg
    61 hm
    Abstieg
    58 hm
    Höchster Punkt
    325 m
    Tiefster Punkt
    267 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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