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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Harz

Durch das Ilsetal zur Plessenburg

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  • Bei den Ilsefällen (Foto: Andreas Lehmberg)
    Bei den Ilsefällen (Foto: Andreas Lehmberg)
    Foto: Britta Nause, Andreas Lehmberg

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    Aussichtsreiche Rundtour mit Einkehrmöglichkeit, sowie geologischen und botanischen Highlights.

    schwer
    Strecke 13,1 km
    3:30 h
    385 hm
    385 hm
    578 hm
    264 hm

    Die Nationalparkgemeinde IIsenburg mit dem IIsetal ist eines der nördlichen Tore zum Nationalpark Harz. Hier erwartet Sie eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Landschaft. Neben artenreichen Wäldern, schroffen Felsen, tosenden Wasserfällen und
    murmelnden Bächen können Sie mit etwas Glück auch seltene Tierarten wie Wanderfalke, Schwarzstorch, Wildkatze, Feuersalamander
    und Bachforelle beobachten.

    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    578 m
    Tiefster Punkt
    264 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 10,57%Schotterweg 55,97%Naturweg 29,23%Pfad 4,18%Unbekannt 0,02%
    Asphalt
    1,4 km
    Schotterweg
    7,3 km
    Naturweg
    3,8 km
    Pfad
    548 m
    Unbekannt
    4 m
    Höhenprofil anzeigen

    Weitere Infos und Links

    Nationalparkhaus Ilsetal
    Tel. 03 94 52 / 8 94 94, www.nationalpark-harz.de

    Waldgaststätte Plessenburg im Nationalpark Harz
    0 39 43 / 60 75 35, www.plessenburg.de

    Tourist-Information Ilsenburg
    Tel. 03 94 52 / 1 94 33, www.ilsenburg.de

    Wegbeschreibung

    Ausgangspunkt unserer Wanderung ist das Nationalparkhaus „Ilsetal“ am Großparkplatz im IIsetal. Hier geben Ihnen unsere Nationalpark-Ranger Tipps zu Ihrer Wanderung und informieren Sie über den Nationalpark.

    Der Weg führt zunächst 5 km entlang der llse auf dem Heinrich-Heine-Weg. Das romantische Ilsetal ist eines der schönsten Harztäler. Zahlreiche Klippen- und Felsformationen lassen die Gewalten erahnen, die einst das Gebirge formten. Nach ca. 2 km ist der Fuß des IIsesteins erreicht. Dieser sagenumwobene Granitfels erhebt sich 170 m aus dem Talgrund. Der Platz, von dem aus man auf den Ilsestein hinaufschaut, ist zu Ehren des Forstreformers Hans-Dietrich v. Zanthier (1717-1778) benannt, der von 1747 bis 1778 als Wernigeröder Oberforstmeister tätig war und wichtige Grundlagen für die moderne Forstwirtschaft legte.

    Unser Weg führt weiter die IIse aufwärts zu den IIsefällen mit ihren vielen großen und kleinen Kaskaden. Ein Gedenkstein erinnert
    hier an den Dichter Heinrich Heine, der dem Ilsetal 1824 in der „Harzreise“ ein literarisches Denkmal setzte. Links und rechts des
    Weges entdecken aufmerksame Wanderer viel Interessantes: moos und flechtenbewachsene Felsen und Totholz als Lebensraum von
    Moosen, Pilzen und Tieren. Eindrucksvoll erlebt man, wie jedes Absterben und Vergehen im Naturwald den Weg für neues Leben
    öffnet. Je nach Jahreszeit sind Wasseramsel, Kleiber, Wanderfalke, Feuersalamander und Bachforelle zu beobachten.

    Von der Bremer Hütte wandert der Blick zum Brocken, aber auch auf Freiflächen rings um die Schutzhütte. Auf den ersten Blick scheint es wie eine kleine Katastrophe – der Borkenkäfer hat toten Wald hinterlassen. Aber schon auf den zweiten Blick wird klar, was nach ihm kommt. Von Menschen angepflanzte „Wälder“, die ausschließlich aus Fichten bestehen, sind wenig widerstandsfähig und darum  angreifbar. Doch auch wenn der Borkenkäfer hier ganze Arbeit geleistet hat, erobert sich die Natur ihr Gebiet zurück. Sie lässt zwischen totem Holz einen neuen Wald entstehen.

    Gegenüber der Schutzhütte führt der Weg nach links um den Gebbertsberg herum. Das Bild des Waldes hat sich hier gewandelt, der Laubmischwald der Tallage ist einem ehemaligen Fichtenforst gewichen. Hier werden Waldentwicklungsmaßnahmen des Nationalparks
    den Anteil von Buche und Bergahorn in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet erhöhen. Kurz vor dem Erreichen der Plessenburg nimmt der Laubbaumanteil wieder merklich zu. Die Waldgaststätte Plessenburg lädt zu einer kleinen Rast.

    Frisch gestärkt erreicht man auf bequemem Weg die Paternosterklippe (522 m ü. NHN) mit herrlicher Aussicht auf das Ilsetal und den
    Brocken. Weiter geht es zum Ilsestein (473 m ü. NHN), einem der Wahrzeichen Ilsenburgs. Hier befand sich im 11. Jahrhundert eine
    kaiserliche Burg. Tief im Inneren des IIsesteins soll sich der Sage nach das Schloss der Prinzessin befinden: „Und wer Prinzess IIse
    zur rechten Zeit am rechten Ort trifft, wird von ihr reich beschenkt.“ Und sei es nur mit dem herrlichen Blick vom IIsestein über das IIsetal
    bis hinauf zum Brocken. Mit Glück hört man hier auch den markanten Ruf des Wanderfalken, der am IIsestein wieder brütet. Hier und um die gegenüberliegende Westerbergklippe (526 m ü. NHN) sind wertvolle Eichen-Buchen-Kiefern-Wälder geschützt.

    Auf einem Fahrweg, später rechts abbiegend in einen Fußweg, erreicht man über den Blochhauer wieder Ilsenburg. Insgesamt überwinden Sie bei dieser Wanderung auf gut ausgebauten Wegen einen Anstieg von ca. 300 Höhenmetern. Von Mai bis Oktober verkehrt dienstags, donnerstags und samstags „Der Ilsetaler“ (HVB, Linie 288) über Ilsenburg durch das Ilsetal zur Plessenburg und weiter nach Drei Annen Hohne.

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    6 Obere Ilsefälle
    7 Gasthaus Plessenburg
    30 Ilsestein
    Malerblicke im Harz - 19. Ilsestein

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Durch das Ilsetal zur Plessenburg

    Koordinaten

    DD
    51.857651, 10.674804
    GMS
    51°51'27.5"N 10°40'29.3"E
    UTM
    32U 615336 5746531
    w3w 
    ///eroberten.taten.energische
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Nutzerfragen


    29.08.2025
    Silvia Herrmann
    Fragesteller
    Gesperrt

    28.01.2020
    Wolfgang Bartelt
    Ja. Die Wege rund um Ilsenburg sind gut ausgeschildert.
    28.01.2020
    Thomas Bär  
    Absolut, das sind gut gangbare Wege. Das einzige, was für mich zu beachten war, ist die anders gestaltete Markierung der Harz-Wanderwege als in den Alpen. Aber kein Problem, wenn man sich vorher informiert, welche Wege für die geplante Tour in Frage kommen.
    Foto: Thomas Bär, Community
    29.01.2020
    Christian Krüger
    Absolut kein Problem. Viel Spaß!
    30.01.2020
    P. Schäfer
    0 Problem gut ausgeschildert

    Unbeantwortet

    Moin , kann man dort in der Nähe kostenlos parken ?

    4,7 von 5
    30 Bewertungen · 21 Rezensionen
    fantastisch
    5
    sehr schön
    4
    ganz in Ordnung
    3
    nicht so toll
    2
    sehr schlecht
    1
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     von 

    Bewertung abgegeben
    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    13,1 km
    Dauer
    3:30 h
    Aufstieg
    385 hm
    Abstieg
    385 hm
    Höchster Punkt
    578 m
    Tiefster Punkt
    264 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Flora hundefreundlich

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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