Walter Biselli
Kulturelles Zentrum des Panoramaweges ist die Benediktiner Erzabtei Beuron im Tal der Oberen Donau. Sie wurde im 11. Jahrhundert von Augustinerchorherren erbaut. Von der historischen Holzbrücke über die Donau führt uns der Weg hinauf zu zahlreichen Aussichtspunkten über dem Durchbruchstal der Donau bis zum bekannten Eichfelsen mit dem Panoramablick vom Schloss Werenwag über die Fach- und Bandfelsen bis zur Burg Wildenstein. Auf dem Rückweg kommen wir am Irndorfer Felsengarten vorbei und machen einen Abstecher zur Kapelle St. Maurus und der Benediktushöhle. Auf der gegenüberliegenden Donauseite steigen wir zur Burg Wildenstein hinauf und besichtigen im Abstieg die Petershöhle.
Weitere Details im Portal „Donau-Heuberg“:
https://regio.outdooractive.com/oar-donau-heuberg/de/r/1380286
Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
Burg WildensteinSicherheitshinweise
Für den anspruchsvollen Rundweg ist ausreichende Kondition und Trittsicherheit erforderlichWeitere Infos und Links
Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.
Wegbeschreibung
Die Rundwanderung auf dem DonauWellen-Premiumweg beginnt beim Bahnhof Beuron. Ihre Route ist durchgehend mit dem Symbol „grün-blaue Wellen auf weißem Grund“ markiert. Am historischen Klosterhof vorbei führt die Wolterstraße zum Wegweiserstandort „Klosterpforte“. Noch vor Beginn der eigentlichen Wanderung lohnt sich der Besuch der Klosterkirche St. Martin der heutigen Benediktinererzabtei.
Über die überdachte historische Holzbrücke passieren wir anschließend die Donau und steigen gleich steil in Serpentinen hinauf Richtung Irndorf bis zur „Beuroner Steige“. Nach rechts wandern wir an der Mühlhalde entlang zum „Abzweig Spaltfels“, einem lohnenswerten Abstecher mit schönem Blick über Beuron zur Burg Wildenstein. Im „Hirschental“ leitet der felsige Pfad zum Wanderheim Rauher Stein des Schwäbischen Albvereins südlich von Irndorf. Am Ortsrand befindet sich der sehenswerte Naturlehrpfad Geißenhölzle. Unterhalb des Wanderheims belohnt uns ein weiterer Abstecher zum Rauhen Stein mit dem beeindruckenden Blick über das Donautal zum Altstadtfelsen und zur Burg Wildenstein. Auf dem Weg zum Eichfelsen vermittelt der Irndorfer Felsengarten die vielfältige Vegatation, die sich auf den Kalkfelsköpfen der Schwäbischen Alb erhalten hat. Landschaftlicher Höhepunkt der Tour ist das phantastische Panorama vom berühmtesten Aussichtspunkt des Oberen Donautals.
Zurück beim Felsengarten, steigen wir durch diesen hinab zum Aussichtspunkt „Vögelesruhe“ und zur Donau. Zuvor müssen wir bei der „Abzweigung St. Maurus“ die Landstraße überqueren. Oberhalb des Käpfletunnels der Bahn umgeht der Premiumweg den asphaltierten Weg zur sehenswerten St. Maurus-Kapelle am südlichen Ende des Umlaufberges. Mit Blick auf das Donauhaus überqueren wir die Donau auf der Hängebrücke zum „Donauhaus Abzweig“ und steigen glecih steil hoch zur Felsengalerie unterhalb der Burg Wildenstein. Durch den Burggraben erreichen wir die heutige Jugendherberge und können in der Burgschänke im Innenhof einkehren. Eine Besichtigung der Burg ist leider nur für Jugendherbergsgäste möglich.
Anschließend wandern wir ins Donautal zurück zur Petershöhle unter dem steil aufragenden Altstadtfels. Sie war früher Zufluchtsstätte der Beuroner Mönche. Daher wurde der Eingang teilweise zugemauert. Heute ist die Höhle über eine Holztreppe zugänglich.
Am Fuß des Petersfelsens führt uns der Premiumweg zur „Villa Hubertus“. Das 1907 errichtete Jugendstilhaus war Dienstsitz des hohenzollerischen Oberförsters. Daneben lädt ein neu angelegter Schau- und Erlebnisgarten zum Verweilen ein.
Direkt hinter der Bahnbrücke führt uns der Augustinerweg nach rechts zum Ausgangspunkt zurück.
Kräutergarten mit Insektenhotel
Bahnhof Beuron
Augustinerweg
Klosterpforte
Erzabtei St. Martin
Klosterparkplatz
Historische Holzbrücke
Beuroner Steige
Abzweig Spaltfels
Spaltfels
Blick auf Burg Wildenstein
Hirschental
Naturlehrpfad Geißenhölzle
Rauher Stein
Räshalde
Irndorfer Felsengarten
Eichfelsen
Vögelesruhe
St. Maurus Abzweigung
Benediktushöhle
St. Maurus Kapelle
Donauhaus Abzweig
Felsengalerie
Burg Wildenstein
Jugendherberge Leibertingen-Wildenstein
Parkplatz Burg Wildenstein
Wasserkraftwerk St. Maurus
Unterm Altstadtfels
Petershöhle
Abzweig Alpenblick
Villa Hubertus
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Der Bahnhof Beuron liegt an der Strecke Neustadt (Schwarzwald).
Fahrplanauskunft:
Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de
Anfahrt
Aus Richtung Reutlingen über die B32 nach Sigmaringen
Aus Richtung Ulm über die B311 / B32 nach Sigmaringen
weiter auf der L277 in Richtung Tuttlingen bis Beuron
Auf der B14 / B311 nach Tuttlingen und weiter auf der L277 in Richtung Sigmaringen bis Beuron
Parken
Parkplatz an der Holzbrücke (kostenpflichtig); geschotterter Parkplatz unterhalb des Klosters und Parkplatz am Bahnhof (kostenfrei)Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins 1:25 000 (grüne Serie): W251 Albstadt – Obere Donau (Mitte), Inzigkofen (Okt 2020), ISBN 978-3-86398-477-9
Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegsAbgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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