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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Pfalz

Achatweg Freisen

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Gemeinde Freisen Verifizierter Partner 
  • Steinbruch Hellerberg
    Steinbruch Hellerberg
    Foto: Achim Später, Gemeinde Freisen
Karte / Achatweg Freisen

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Wandern Sie auf dem Geopfad im Reich edler Steine. Der Achatweg Freisen eröffnet einen Einblick in die 290 Millionen Jahre alte Erdgeschichte am Hellerberg. Vulkanische Kräfte waren der Auslöser für die Entstehung prächtiger Achate, wie sie über viele Jahre im Steinbruch Hellerberg gefunden wurden. Highlight der Tour ist eine mächtige Felsenkugel, die durch den Steinbruch-Betrieb in einer Felswand aufgeschlossen wurde. An 10 Stationen erhalten Sie auf dieser Wanderung faszinierende Einblicke in das erdgeschichtliche Erbe des Hellerbergs.
    leicht
    Strecke 6,7 km
    2:45 h
    213 hm
    213 hm
    601 hm
    475 hm

    Autorentipp

    Mineralienfunde vom Hellerberg lassen sich im Mineralienmuseum in Freisen und im Mineralogischen Museum in Oberkirchen bestaunen.

    Öffnungszeiten für beide Museen:
    Jeden ersten Sonntag im Monat von 13 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
    Der Eintritt ist frei.

    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Trautzberg, 601 m
    Tiefster Punkt
    475 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Sicherheitshinweise

    Die Tour ist gefahrlos begehbar, so lange Sie auf den vorgegebenen Wegen bleiben. Halten Sie sich von Steilkanten und Felswänden fern, dort besteht Absturz- und Steinschlaggefahr. Achten Sie auf Ihre Kinder.

    Weitere Infos und Links

    Netzwerk Freisen www.netzwerk-freisen.de

    Mineralienverein Freisen www.mineralienverein-freisen.de

    Weitere Tourenvorschläge mit Wanderungen in der Region und viele weitere nützliche Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Landkreis-Touristik St.Wendeler Land unter www.bostalsee.de/aktiv-sein/wandern/.

    Wegbeschreibung

    Von der Kompostieranlage laufen wir auf der Fahrstraße durch ein Tälchen bergan. Bald sind auf der rechten Seite des Weges die Überreste eines alten Steinbruchbetriebes zu erkennen. Nach wenigen Metern führt rechts ein kurzer Abstecher in den ehemaligen Steinbruch "Schassewitt". Hier wurde früher Andesit abgebaut und zu Schotter verarbeitet. Nach dem Ende des Steinbruchbetriebs in den 80er Jahren hat sich die Natur diesen Lebensraum zurückerobert.

    Weiter führt uns der Weg auf die 600 Meter hoch gelegene, windreiche Freisener Höhe. Wegen der besonderen Lagegunst entstand auf dem 609 Meter hohen Trautzberg zum Ende der 90er Jahre der erste Windpark im Saarland. Wir wandern weiter auf der Höhe, durchschreiten ein kleines Wäldchen und passieren dabei gleichzeitig die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Über eine offene Fläche laufen wir nach rechts unten zu dem auf einem Gittermasten stehenden großen Windrad. Hier treten wir in den Wald hinein und wandern auf dem Böschberg über schmale Pfade und Waldwege. In einer Kurve verlassen wir den breiten Waldweg und wandern auf einem Pfad durch das Bachtälchen in den stillgelegten Steinbruch Hellerberg hinein. Auf der untersten Abbausohle türmen sich die Steinbruchwände mächtig vor uns auf. Geradeaus durchqueren wir den Abbaubereich und gelangen wieder in den Wald hinein. Bei der Kreuzung halten wir uns rechts und gehen in einem Buchenwald bergan. Bald zweigt ein Weg nach rechts ab, der steil in die zweite Abbausohle des Steinbruchs hineinführt. Sobald man aus dem Wald heraustritt, stößt man unmittelbar auf eine mächtige, etwa 15 Meter hohe Felsenkugel aus Andesit-Gestein. Eine Tafel erläutert die Entstehungsgeschichte dieses spektakulären Geotops. Wir laufen nun zurück bis zur Wegekreuzung und halten uns dann rechts. Im Bogen geht es hinauf auf die dritte Abbausohle des Steinbruchs. Von hier oben eröffnen sich bereits schöne Ausblicke nach Oberkirchen, ins Ostertal und in die Pfalz hinein. An einigen Stellen sind in den Steinbruchwänden mit bloßem Auge die aufgeschlossenen Achate zu erkennen, die am Hellerberg häufig in einem rosafarbenen Pastellton auftreten. Nachdem wir den Steinbruch verlassen haben, führt der Weg durch einen Fichtenwald hinauf auf den Gipfelweg, wo wir uns nach links wenden. Nach etwa 300 Metern biegen wir bei den Findlingen nach links in einen kaum sichtbaren Pfad ein. Nach wenigen Metern gelangen wir zu einem der atemberaubenden Aussichtspunkt. Weit schweift der Blick vom Weiselberg, nach Oberkirchen mit der steinernen Talbrücke, bis zum Potzberg und weit ins Pfälzer Bergland hinein. Zurück laufen wir über den Gipfelweg weiter bis zur neuen Schutzhütte, wo sich bei einer Rast ein schöner Ausblick auf das nahe Freisen genießen lässt. Von hier aus ist es dann nur noch ein kurzer Abstieg über den Fahrweg bis zur Kompostieranlage, wo unsere Wanderung begonnen hat.

    Einkehr
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    Wegpunkt
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    Foto
    Video
    Mineralienmuseum Freisen
    Parkplatz Kompostieranlage
    Steinbruch Schassewitt
    Steinbruch Hellerberg
    Aussichtspunkt Hellerberg
    Schutzhütte Hellerberg
    Andesit-Felsenkugel ("Basaltrose")

    Anfahrt

    Über die Autobahn 62 bis zur Anschlussstelle Freisen fahren. In Freisen in der Baumholder Straße nach links in die Birgelstraße und weiter zur Kompostieranlage fahren.

    Parken

    Parkplatz bei der Kompostieranlage

    Koordinaten

    DD
    49.547872, 7.260933
    GMS
    49°32'52.3"N 7°15'39.4"E
    UTM
    32U 374204 5489815
    w3w 
    ///aufrufe.nachricht.glasklar
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Glanzlichter - Reichhaltig bebildertes Themenheft zu den Freisener Achaten. Bezug über die Hompage des Mineralienvereins in Freisen - www.mineralienverein-freisen.de

    Buchtipps für die Region

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    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    6,7 km
    Dauer
    2:45 h
    Aufstieg
    213 hm
    Abstieg
    213 hm
    Höchster Punkt
    601 m
    Tiefster Punkt
    475 m
    Rundtour Aussichtsreich familienfreundlich geologische Highlights Geheimtipp

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