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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Hegau

Aachtopf und Wasserburger Tal

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Walter Biselli
  • Portal Aachquelle
    Portal Aachquelle
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Walter Biselli
Karte / Aachtopf und Wasserburger Tal

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    Variante des Premiumweges "Aacher Geißbock" für Werktage: rund um Aach im Hegau erkunden wir die Aachquelle und das malerische Wasserburger Tal mit seinen bizarren Felsformationen.

    mittel
    Strecke 13,6 km
    4:00 h
    257 hm
    257 hm
    656 hm
    477 hm

    Die Rundwanderung verläuft zu zwei Dritteln auf dem Premiumwanderweg "Aacher Geißbock", umgeht aber bewusst den Ober Dornsberg mit der Landesjagdschule und den damit verbundenen Lärmbelästigungen während der Schießübungen.

    Ausgangspunkt ist das Bergstädtchen Aach im Hegau. Es ist weithin durch den Aachtopf bekannt, die schüttungsreichste Karstquelle Deutschlands. Die Rundwanderung beginnt am Aachtopf, der das Wasser der noch jungen Donau zwischen Immendingen und Fridingen abzapft (Donauversickerung) und es als Radolfzeller Aach dem Rhein zuleitet. So mündet die Donau in die Nordsee anstatt ins Schwarze Meer! Unter dem Aachtopf fanden Höhlentaucher ausgedehnte Karsthöhlen und unterirdische Seen. Sie prägen den auch heute noch geheimnisvollen Untergrund der Schwäbischen Alb. Malerische Felsen kennzeichnen das tief in die Hegaualb eingeschnittene Wasserburger Tal. Zahlreiche Aussichtspunkte entlang des Wanderweges bieten weite Blicke auf die vulkanisch geprägten Berge des Hegaus – das „Hegauer Kegelspiel“. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis in das Alpenvorland.

    Autorentipp

    Sehenswert sind auch die Altstadt von Aach mit der gotischen Pfarrkirche St. Nikolaus, das Untere Tor und der Alte Turm.

    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    656 m
    Tiefster Punkt
    477 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 6,69%Schotterweg 30,36%Naturweg 51,19%Pfad 11,74%
    Asphalt
    908 m
    Schotterweg
    4,1 km
    Naturweg
    6,9 km
    Pfad
    1,6 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Gasthaus Löwen
    Gasthaus Kranz
    Gasthaus Waldrapp

    Sicherheitshinweise

    Die Variante des "Aacher Geißbock" umgeht den lehmigen und steilen Abstieg ins Wasserburger Tal und reduziert Geräuschemisionnen der Landesjagdschule

    Weitere Infos und Links

    www.aachquelle.de

    Wegbeschreibung

    Vom Portal „Aachquelle“ folgen wir dem kleinen Quellsee des Aachtopfs am Südufer entlang nach rechts zur Ten-Brink-Brücke. Unter dieser liegt die Hauptquelle. Nach der Brücke führt nach rechts ein gesicherter Weg zur markanten Sarah-Spalte im Fels der Quellnische. Dem Wanderweg folgen wir über Treppenstufen aufwärts zu einem Pavillon mit herrlichem Blick über die Aach auf das Hegauer Kegelspiel mit Hohentwiel, Hohenkrähen und Mägdeberg. Gleich darauf erreichen wir die Burgruine „Alter Turm“. Sie war eine der ältesten Ritterburgen im Hegau. Am Waldrand entlang geht es weiter mit schöner Aussicht auf das Bergstädtchen Aach. Oberhalb der Weggabelung „Alter Turm“ erreichen wir zwei große Dolinen (Einsturztrichter), wo die Höhlenforscher einen Zugangssstollen zur „Donauhöhle" errichtet haben um weiter in die Karsthöhlen vordringen zu können. Am höchsten Punkt der Tour genießen wir von einer Himmelsliege aus den Zweiseenblick auf den Überlinger See und Untersee des Bodensees. Dazwischen liegt der bewaldete Bodanrück.

    Dann verlassen wir den Premiumwanderweg um nach rechts Richtung "Unter Dornsberg" mit der gelben Raute als Wegmarkierung abzubiegen. Beim Hofgut genießen wir erneut den Blick zum Überlinger See. Bei der nächsten Weggabelung gehen wir ohne Markierung unter der Hochspannungsfreileitung hindurch und folgen dem geschotterten Weg zurück zum Hofgut. Weit oberhalb des Haslertals blicken wir hinüber zum Bürzelberg bei Eckartsbrunn. Nach der Linkskurve nehmen wir den rechts stetig abfallenden Weg zum Wasserburgertal. Hier verlief der als „Königstraße“ bezeichnete mittelalterliche Verbindungsweg vom Neckarraum in den Hegau. „Unterm Katzensteig“ blicken wir auf den Wasserburger Talbach, der uns die folgenden drei Kilometer begleiten wird. Er trennt den Wanderweg von der gegenüberliegenden mäßig befahrenen Straße durch das zauberhafte Tal. An imposanten Felsen vorbei schreiten wir durch das Seitenportal des Premiumwanderweges und blicken 500 Meter weiter in das greise Gesicht im Großen Felsen..

    An der Weggabelung „Im Tal“ geht es geradeaus durch Buchenwald zum „Homberg“. Im Auderle präsentieren sich nochmals die Hegauer Kegelberge vom Hohentwiel bis zum Hohenstoffeln. „Hinter der Stadt“ steigen wir geradeaus in Richtung der Bergstadt hinauf und blicken vom Aussichtspunkt Hohenhalden auf den Hohenhewen.

    Bevor wir die Wanderung auf dem Premiumweg fortsetzen lohnt sich eine kurze Besichtigung des schmucken Städtchens Aach. Anschließend lädt eine weitere Himmelsliege zum Panoramablick ein bevor wir über die Buchhalde wieder die Radolfzeller Aach erreichen.

    Zum Abschluss der Premiumwanderung lädt das Gasthaus Jägermühle direkt am Aachtopf zur Einkehr.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Hinfahrt ab den Bahnhöfen Singen (Hohentwiel) oder Stockach mit dem Regionalbus 7364 zur Haltestelle Aachquelle, Aach (Hegau); ab dem Bahnhof Engen mit dem Regionalbus 7366 (nur Mo - Fr)

    Fahrplanauskunft:

    SüdbadenBus Gesellschaft (SBG): www.suedbadenbus.de

    Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB): www.vhb-info.de

    Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

    Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

    Anfahrt

    Aach liegt an der B31 zwischen der A81, Ausfahrt 39 Engen und Stockach. Ziel für Navi: Hauptstraße 51A, 78267 Aach, Deutschland

    Parken

    Parkplatz gegenüber der Aachquelle am Ausgangspunkt

    Koordinaten

    DD
    47.846396, 8.858014
    GMS
    47°50'47.0"N 8°51'28.9"E
    UTM
    32T 489377 5299237
    w3w 
    ///bezug.inhaber.aufführungen
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:25 000 (grüne Serie): W268 Singen (Hohentwiel) – Hegau, Höri, Engen (März 2021), ISBN 978-3-86398-494-6

    Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

    www.lgl-bw.de/unser-service/article/Singen-Hohentwiel-W268

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    Ausrüstung

    Festes Schuhwerk mit gutem Profil wird empfohlen, ebenso Rucksackverpflegung für unterwegs. Teleskopstöcke könnten hilfreich sein.


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    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    13,6 km
    Dauer
    4:00 h
    Aufstieg
    257 hm
    Abstieg
    257 hm
    Höchster Punkt
    656 m
    Tiefster Punkt
    477 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich kulturell / historisch familienfreundlich geologische Highlights Flora Geheimtipp

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