Autorentipp
Im Sommer kann man im Strandbad Orankesee oder Strandbad Weißensee baden gehen und sich erfrischen. In diesem Fall ist es sinnvoll die Tour einfach andersherum zu machen.
Nach Regen ist die Malchower Aue wahrscheinlich nicht passierbar, da die Wege einfach zu nass sind. Bereits nach tagelanger Trockenheit war der Weg immer noch feucht.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Einige wenige Pfade benötigen leichte Trittsicherheit, darunter der Pfad am Ufer des Obersees oder der Pfad westlich des Malchower Sees.
In den Naturschutzgebieten bitte die Wege wirklich nicht verlassen.
Weitere Infos und Links
Strandbad Weißensee: https://www.strandbadweissensee.de/
Strandbad Orankesee: https://www.strandbad-orankesee.de/
Denkmal Kunstflieger Günther Fries: https://www.fotowiesel.de/berlin/2016-malchower-see-aue/PICT3986
Malchower Aue: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/schutzgebiete/naturschutzgebiete/malchower-aue/
Wegbeschreibung
Ich startete also am Kreuzpfuhl. Hier hatten 20-30 Freiwillige den Vormittag gute Arbeit geleistet. Hierfür wurden sogar Taucher organisiert. Unglaublich, was man so alles im Wasser gefunden hat. Wie dem auch sei, hier war also unser Startpunkt. Den Kreuzpfuhl kann man sehr gut von Westen her umrunden, da das östliche Ufer von einer Straße begrenzt wird. Also laufen wir durch den
Jürgen-Kuczynski-Park auf den Pfuhl zu. Hier haben wir zunächst eine mit einem Geländer gesicherte Aussicht auf den kreuzpfuhl und das Gymnasium auf der gegenüber liegenden Seite. An diesem Punkt halten wir uns links und umrunden den Pfuhl. Rechts befindet sich nun also unser Kreuzpfuhl, doch ein Blick lohnt sich auch nach links. Hier befindet sich der sogenannte Ententeichgarten - ein kleiner liebevoll eingerichteter und mittlerweile leicht verwilderter Garten. Dieser kann über schmale Pfade, welche nicht auf der Karte eingetragen sind, erkundet werden. Wir setzten unseren Rundweg fort und stehen plötzlich vor dem imposanten Schulgebäude des Primo-Levi-Gymnasiums, ein wunderschönes Backsteingebäude. Wir verlassen den Kreuzpfuhl und laufen rechts um das Schulgebäude herum und stoßen auf eine kleine Straßenkreuzung.
Wir folgen der Straße geradeaus - die Woelckpromenade. Ein breiter Parkweg führt etwas abseits der Straße bis zum Werner-Klemke-Park, unser nächstes Ziel. Besonders erstaunlich sind die vielen uralten Bäume mitten am Weg. Nach bereits wenigen Metern taucht schräg rechts der Goldfischteich auf, den wir nun linksherum umrunden. Der Weg führt bis ans Ufer heran. Hier gibt es auch einen öffentlichen Holzsteg, der aktuell abgesperrt ist - ist wohl etwas baufällig das Gebäude! Wir folgen dem Weg immer geradeaus und stoßen auf die Amalienstraße, welche wir un nach rechts folgen.
Bereits wenige Meter später erreichen wir eine etwas größere Straße, die Parkstraße. Diese können wir hier aber sicher über einen Zebrastreifen passieren. Wir beigen nach links ab und folgen der Parkstraße für wenige Meter, ehe nach rechts ein asphaltierter Parkweg Richtung Weißer See abzweigt. Diesem folgen wir. Wer muss, kann hier auch auf ein City Klo gehen. Davon wird es nicht mehr viele geben.
Dem Weg bis zum Ende folgend erreichen wir eine kleine hölzerne Plattform direkt am Seeufer des Weißen Sees. Von hier hat man einen guten Blick auf das, nun im Winter natürlich geschlossene, Freibad. Wir gehen ein kurzes Stück zurück und biegen nach rechts ab und umrunden den Weißen See auf der linken Seite über eine breite Uferpromenade. Hier war es sehr voll. Aber es war ja auch Wochenende und saugutes Wetter.
Etwa auf der Höhe des Strandbades verlassen wir die Uferpromenade nach links und steigen einen etwas steileren Hang auf zur Berliner Allee, einer großen Hauptstraße. Wir laufen nach rechts weiter und überqueren die Straße an der Ampel. Da hier auch noch Gleise der Straßenbahn verlaufen, ist dieser Umweg auch dringend empfohlen. Auf der anderen Seite geht es ein kurzes Stück zurück, ehe direkt hinter der Wegener Straße nach rechts weg eine Parkanlage losgeht, die uns zu unserem nächsten Ziel, den Orankesee, bringen soll. Verirren kann man sich hier nicht, da der Weg durch den Park die ganze Zeit geradeaus führt.
Am Ende der Parkanalge erreichen wir die Hansastraße, welche wir dank einer Fußgängerampel sicher überqueren können. Direkt dahinter laufen wir weiter geradeaus in ein Wohngebiet. Wir laufen geradeaus, bis wir vor einem riesigen Wohnblock stehen. Dort halten wir uns links. Die Straße biegt kurz darauf rechts ab. Ab hier gibt es wieder einen schönen Parkweg, der parallel zur Straße läuft.
Am Orankesee angekommen, biegen wir nach links ab und umrunden etwa den halben Orankesee über eine breite Uferpromenade. Hier ermöglichen sich schöne Blicke auf den See und das dazugehörige Strandbad. Etwa auf der Höhe des Strandbads biegen wir nach rechts auf die Gertrudstraße ab. Hier befindet sich auch der Zugang zum Strandbad. Bei gutem Sommerwetter sicherlicbh eine Pause wert, doch heute ist es immer noch Winter, also laufen wir nur daran vorbei.
Am Ende der Straße laufen wir einfach geradeaus weiter in die nächste Parkanlage. Wir haben den Obersee erreicht. Gerade vor uns befindet sich eine unförmige und meiner Meinung nach hässlige Statue einer nackten Frau. Diese dient aber gut als Orientierung. Denn relativ unscheinbar geht hinter der Statue unser Uferweg am Obersee los. Einmal gefunden ist die Wegführung ein Kinderpsiel. Rechts ist der See, links private Grundstücke und dazwischen maximal einen Meter Platz. Es ragen hier auch einige Wurzeln aus dem Weg - Trittsicherheit erforderlich, da es auch sehr nah am Seeufer ist.
Am Ende des Pfades biegen wir nach links ab. Dort stoßen wir auf die Käthestraße, der wir ebenfalls nach links folgen. Wir kreuzen kurz darauf die Oberseestraße, laufen aber weiter geradeaus durch einen kurzen Parkweg, ehe wir an dessen Ende nach links auf den Sabinensteig abbiegen. Dieser folgen wir brav immer weiter geradeaus, ehe wir auf die große Hauptstraße stoßen. Wer die Tour ier abbrechen möchte: Hier befindet sich direkt eine Straßenbahnhaltestelle. Aber seit gewarnt, denn den Schönsten Teil der Tour verpasst ihr dann ;-).
Direkt auf der anderen Straßenseite geht es in ein Waldstück hinein. Wir betreten das Naturschutzgebiet Fauler See. Wichtig ist: hier darf man nur auf den Wegen bleiben. Der See ist ein wichtiger Ort zum Brüten von zahlreichen Vogelarten. Wir umrunden den Faulen See rechtsherum. Hier befindet sich eine kleine Aussichtsplattform. Das ist der einzige Punkt, von dem man den Faulen See sehen kann, da der Faule See sonst nicht zugänglich ist. Es gewht weiter den Rundweg geradeaus. Nach einem weiten Linksbogen - wir haben mittlerweile einen Kiefernwald erreicht - biegen wir nach rechts ab und verlassen das Naturschutzgebiet und den Rundweg.
Direkt nach Verlassen des Waldes biegen wir nach links ab. Der Weg ist als öffentlicher Gehweg ausgeschildert. Diese Info ist nicht ganz unwichtig, denn wenige meter später endet der Weg mitten auf einem Betriebsgelände. Aber er ist öffentlich und darf begangen werden. Wir erreichen das zweite Mal am heutigen Tage die Hansastraße und überqueren diese direkt. Weiter wollen wir über den Abbé-Lemire-Weg, welcher auch als solcher ausgeschildert ist. Auch hier sieht es erst so aus, als würde der Weg nur auf ein Betriebsgelände führen, aber dahinter geht es weiter. Der Weg errdivht eine kleine Wohnsiedlung. Über einen breiten gepflegten Grünstreifen geht es durch eben diese Siedlung.
Der Weg macht einen scharfen Bogen nach rechts und endet an der Feldtmannstraße. Wir wandern weiter geradeaus entlang der Perler Straße. Diese ist kaum befahren - also ist der Straßenabschnitt verkraftbar. Eine Kreuzung nach jener mit der Bitburger Straße, dort wo die bebaute Fläche endet, biegen wir nach links ab und laufen entlang der Siedlungsgrenze über eine kleine Brücke in ein Waldstück. Direkt hinter der Brücke biegen wir links ab und wandern über einen kleinen Hügel zu den Bitburger Teichen. Dort halten wir uns rechts und verlassen die Grünfläche wieder über die Bitburger Straße. Diese endet an der Piesporter Straße, welcher wir nach rechts folgen. An der großen Kreuzung zur Darßer Straße wandern wir weiter geradeaus, bis wir auf die große B2 stoßen. An dieser halten wir uns rechts, biegen nach einem kurzen Waldstück aber direkt wieder nach rechts ab, weg von der Bundesstraße. Ein gut ausgebauter Feldweg führt uns nun schräg zurück zur Darßer Straße. Kurz bevor wir diese erreichen, endet der Feldweg und wir biegen nach links und damit wieder weg von der großen Straße ab.
Es geht nun mehrere hundert Meter übers Feld geradeaus auf den Malchower See zu. Wir erreichen die Waldgrenze und folgen dem Weg weiter geradeaus an einem großen Spielplatz vorbei. Am Wegende biegen wir nach links ab. Zu unserer rechten Seite können wir nun einen kleinen Wehr erblicken. Dort müssen wir rechts abbiegen. Der Weg, bzw. Pfad führt uns nun immer geradeaus am Westfer des Malchower Sees entlang. Mehr als einige Sumpgebiete können wir vom See leider nicht erblicken. Zu unserer linken erspähen wir ein Grabmal für einen hier verunglückten Kunstflieger. Ruhe in Frieden!
Am Ende des Pfades erreichen wir eine große Hauptstraße, der wir nach rechts folgen. Schon kurze Zeit später biegen wir nach links auf den Malchower Teichweg ab. Hier beginnt das Naturschutzgebiet Malchower Aue. Also auch hier schön auf den wegen bleiben. Der Weg führt immer geradeaus, bis wir schon fast die Bahnschienen vom Berliner Außenring erreicht haben. In diesem Abschnitt war es auch heute, nach wochenlanger Trockenheit, immer noch sehr matschig. Der Weg zweigt nach links ab. Jetzt geht es nur noch geradeaus, einen kleinen Hügel nach oben, bis zur Bundesstraße 2. Hier endet unsere Tour!
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Der Startpunkt liegt unmittelbar an der Bushaltestelle Woelckpromenade. Hier hält der 255 und von Montag bis Freitag der 158.
Die Straßenbahnhaltestelle Albertinenstraße oder Antonplatz der M4, M13 und 12 sind ebenfalls nicht weit entfernt. Die Haltestellen liegen jeweils im Tarifbereich B.
Vom Tourende kann man ebenfalls mit Bus nach Hause fahren. Hier hält der 154 und ein Mal die Stunde der 259.
Anfahrt
mit dem ÖPNV oder über die Bundessraße 2Parken
Am Straßenrand befinden sich mehrere Parkplätze. Häufig findet man hier auch einen freien Platz.Koordinaten
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Keine spezielle Ausrüstung notwendig. Gute Wanderschuhe wäre aber empfehlenswert.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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