Die von uns ausgewählten Barrierefreien Wege und Ausflugsziele laden auch Familien und Menschen mit Mobilitätshilfen zum Entdecken ein: Sie sind überwiegend asphaltiert oder gut geschottert und meist problemlos mit Kinderwagen oder Rollstuhl zu befahren – bei einzelnen Passagen kann eine helfende Hand jedoch von Vorteil sein.
einen Weg der inneren Einkehr. Dieser verbindet auf besondere Weise Meditation, Kunst und Natur miteinander. Seitdem haben zahlreiche Spaziergänger und Wanderer
den etwas über einen Kilometer langen „Vater unser Weg“ von der St. Michaels Kapelle in Lumberg in Richtung Tannheim Weg Nr. 1 zurückgelegt.
Entlang der Strecke laden acht Stationen mit Darstellungen der wichtigsten Gebetselemente zum Betrachten und Meditieren ein. Erschaffer der Bilder, die in etwa
mannshohe Granitblöcke eingelassen sind, ist der aus Zöblen stammende Dr. Walter Besler.
„Mein Ziel war es vor allem, die Menschen zum Nachdenken zu motivieren“, so Besler. Der „Vater unser Weg“, von dem aus sich ein wunderschöner Blick über das Tal
öffnet, bietet dazu die nötige Ruhe und Umgebung. Entstanden ist eine Komposition, die zahlreiche christliche Symbole wie den brennenden Dornbusch beinhaltet,
aber auch die Arbeit für das tägliche Brot sowie Gottes Kinder verschiedener Hautfarbe zeigt. Ein Spaziergang auf dem „Vater unser Weg“ animierte den Ostdorfer Lyriker
Helmut Hauser zur Schaffung einer Kantate, die vom Komponisten Roberg Pappert vertont wurde und im Kloster Beuron 1999 uraufgeführt wurde.
Autorentipp
Der Vater unser Weg verbindet auf besondere Weise Meditation, Kunst und Natur miteinander.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenEinkehrmöglichkeiten
Hotel SonnenhofAlmhotel Told
Burgschenke
Willkommen bei Gebi
Sicherheitshinweise
Sommerwandern:
Keine besonderen Sicherheitshinweise zu beachten. Ev. auf Sonnen- oder Regenschutz achten und etwas zum Trinken mitnehmen.
Winterwandern:
Es ist zu beachten, dass auch beim Winterwandern erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht. Gerade im Winter ist auf die Wegbeschaffenheit besonderes
Augenmerk zu legen. Geeignete Kleidung, gutes Schuhwerk und ev. Wanderstöcke geben zusätzliche Sicherheit. Bleiben Sie auf den markierten Wegen.
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz geht man quer über das Feld zum Ortsteil Neu Grän. Am Ende der Häuser nach links. Leicht abwärts zur Hauptstraße. Über die Straße und wieder nach links. Bei der Bushaltestelle nach rechts. Von hier weiter leicht abwärts bis zum ersten Querweg, danach rechts über die Brücke und dahinter nach links abzweigen über den kleinen Graben. Jetzt geht es über ein Feld bis zur Asphaltstraße. Hier nach rechts und nach einigen Meter wieder nach rechts. Nach ca. 200m der Beschilderung folgend nach links. Leicht ansteigend führt der Weg zum Anfang des Vater unser Weges. Hier gibt es Infobroschüen zum Themenweg. Am Ende des Weges führt ein Schotterpfad nach unten zum parallel verlaufenden Feldweg. Hier nach links bis die Asphaltstraße erreicht wird. Weiter nach rechts bis zur Kreuzung und dann links nach unten. Bis zur Brücke über den Bach ist es nicht weit. Die Brücke queren und dann nach rechts. Bei der nächsten Querstraße nach links in den Ort Grän. Noch ein kurzes Stück leicht bergan und der Ausgangspunkt ist wieder erreicht.
Pfarrkirche zum Hl. Wendelin
St. Nepomuk-Kapelle
Hotel Sonnenhof
Almhotel Told
Burgschenke
Willkommen bei Gebi
Hotel Sonnenhof Gourmet Wine Spa Art
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Mit dem Zug nach Sonthofen, Pfronten/Ried oder Reutte, weiter mit dem Bus nach Grän.
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
Auf der Autobahn A7 bei der Ausfahrt "Oy-Mittelberg" auf der B310 Richtung Wertach und nach Oberjoch. Dort der Ausschilderung "Tannheimer Tal" B199 folgen, Ausfahrt Grän, Richtung Füssener Jöchle Bergbahn.Von Tiroler Seite über Reutte auf die B198 Richtung Lechtal bis Weißenbach, über den Gaichtpass entlang der B199 bis Ausfahrt Grän, Richtung Füssener Jöchle Bergbahn.
Parken
Auf dem Parkplatz Richtung Füssener Jöchle Bergbahn, zwischen Burgschenke und Hotel Sonnenhof.Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
Topografische Wanderkarte "Tannheimer Tal" 1:25.000 und 1:35.000 in allen Tourismusbüros im Tannheimer Tal und Jungholz erhältlich.
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Sommerwandern:
Keine besondere Ausrüstung erforderlich, da der gesamte Weg asphaltiert ist.
Winterwandern:
Eine zeitgemäße und gepflegte/gewartete Ausrüstung (Schuhe, Stöcke und Kleidung) bringt nicht nur ein erhebliches Maß an Sicherheit sondern erleichtert auch das
Winterwandern enorm. Sonnenschutz (hoher Schutzfaktor und eventuell Sonnenbrille) sowie genügend Flüssigkeit sollten nicht vergessen werden.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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