Das Rauhhorn bietet im oberen Teil schöne, steile und freie Nordhänge. Der untere Teil bis zur Willersalpe erfolgt über einen Quattweg durch den Wald. Nur bei genügend Schnee kann man diesen Teil auch wieder abfahren. Ansonsten muss man zu Fuß mit den Skiern am Rucksack zur Willersalpe aufsteigen und auch nach Hinterstein wieder von dort absteigen. Die fast bis zu 35° steilen Nordhänge im oberen Teil erfordern absolut sichere Verhältnisse. Sind diese vor allem im Frühjahr morgens noch gefroren, benötigt man unbedingt Harscheisen. Anders wie im Sommer steuert man nicht den Gaisecksattel an, sondern quert auf einen Sattel nach rechts (südwestlich) hinaus zum Verbindungsgrat zwischen Gerenkopf (1898 m) und dem Vorgipfel des Rauhhorns. Für den Gipfelgrat ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung absolute Voraussetzung. Besonders die nach Osten hängenden Wechten sollte man mit Vorsicht genießen und nicht zu weit am Grat nach links kommen.
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