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Preiner-Wand-Steig

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geoffrey hauer 
  • Einladende Fassade des Kaiserhofes
    Einladende Fassade des Kaiserhofes
    Foto: geoffrey hauer, Community

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    Überlistet die von unten abweisend erscheinende Preiner Wand relativ einfach.
    mittel
    Strecke 18 km
    6:26 h
    1.164 hm
    1.336 hm
    1.782 hm
    473 hm
    Sieht man die bei Kletterern nicht umsonst in hoher Gunst stehende Preiner Wand von unten, erscheint ein leichterer Aufstieg wie dieser Steig (eine Stelle A/B) eher unwahrscheinlich.
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Preiner Kreuz, 1.782 m
    Tiefster Punkt
    Payerbach, 473 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Wegbeschreibung

    Wir starten bei der Bushaltestelle Prein Ortsmitte. Kurz die Straße aufwärts, an der einladenden Fassade vom Kaiserhof vorbei, dann sehen wir geradeaus ein Stück zum Wald hin eine gelbe Wegtafel. Wenn wir bei ihr sind, lesen wir darauf als Ziel den Holzknechtsteig - und in dessen Richtung wollen wir ja. In sanften weiten Kehren auf Straße oder breitem Güterweg gehen wir hoch, gut markiert und den etlichen hilfreichen weiß-rot-weißen Pfeiltafeln über reizendes Weideland folgend. Als wir uns schön langsam fragen, wo denn nun die Höhenmeter endlich bleiben, zweigt später, deutlich steiler werdend, ein Waldweg nach rechts ab. Abwechslungsreich auf mal schmälerem, dann wieder zur Forstraße werdendem Anstieg weiter. Schließlich gelangen wir zur Wegkreuzung beim Bachingerbründl. Nach links gelangt man zum Holzknecht- und Hans-von-Haid-Steig, unsere Route aber steigt nach rechts zügig bergan. Der Weg verschmälert sich zu einem Steig und wir kommen zu einer längeren schottrigen Passage, die uns gassenartig durch Latschen bringt. Hier heißt es, die Schritte mit Bedacht zu wählen, um nicht die Nachkommenden mit losgetretenem Gestein zu "beglücken". Dann mehrmals eine große Schuttries querend in erst schrofiges, danach immer mehr durchgehend felsiges Gelände, stellenweise drahtseilgesichert flott hinauf. Zuletzt in längerer, nach rechts ansteigender Querung, eine etwas ausgesetzte Kante an gutem Trittstift meisternd, über gutmütigen Fels zur Hochfläche. Auf dem Steig hatten wir immer wieder hübsche Aus- und Tiefblicke, seien sie nun gegen Payerbach oder Richtung Stuhleck gerichtet. Auf dem Raxplateau angekommen, stehen wir, wenn wir die Schritte nach links wenden, sogleich beim höchsten Punkt unserer Runde, dem Preiner Kreuz. Von hier sehen wir auch schon die Gelegenheit zur Labung in einer Senke Richtung Heukuppe, die Neue Seehütte. Sie ist von Mitte Mai bis 1. November durchgehend geöffnet. Sehr gut zu sehen ist auch der Göbl-Kühn-Steig Richtung Waxriegel und vom Trinksteinsattel grüßt die Raxgmoahütte auf der Kuppe. Von der Seehütte einige Minuten den Herweg zurück, dann zweigt nach rechts der Holzknechtsteig in Tal ab. Dieser erweist sich als sehr steile, schottrig-rutschige, immens lange Geröllrinne, die so einiges abverlangt. Leider ist das Geröll nicht durchgehend von brauchbarer Tiefe, bei der sich das bekannt lustige Runtersausen verwirklichen ließe. Leider tritt immer wieder der Boden zutage bzw. macht eine dünne Schotterauflage das steile Terrain zur Fleißaufgabe. Hinauf tut man sich beim Holzknecht sicher etwas leichter, denke ich. Endlich haben die Mühen ein Ende und wir zweigen nach links in sichereres Gelände ab und kommen am Einstieg zum bekannten Hans-von-Haid-Steig vorbei. Auf dem war, als ich dort am 1. Oktober 2016 anlangte, die Hölle los. Da mühte sich ein wahrer Menschenwurm an den kühnen Versicherungen hoch, ein unerwarteter, überraschender Anblick! Der weitere Weg talwärts führte nach Querung eines Schuttkegels (auf gutem Pfad!) und Rückblick zu "unserer" Wand wieder in bewaldete Gefilde und bald war das Bachingerbründl erreicht. Von hier nun die Abzweigung halblinks nach Großau bzw. Edlach über den Maißriegel. Einige Forststraßen querend kommen wir in Großau zu einer schmalen Asphaltstraße. Diese nach Edlach durch reizende Kulturlandschaft hinunter ins Tal. Hier der linken Richtung folgend zu einer Straßengabelung und nach rechts, hinter der Villa Wartholz vorbeigehend, kommen wir ins liebliche Reichenau. Durch diesen alterwürdigen Kurort, am Festspielhaus vorbei, unter dem Schwarzaviadukt der Semmeringbahn (Theierbruck) hindurch nach Payerbach. Wir gehen bis zur nächsten Brücke über die Schwarza und biegen dort nach links in die Baurat-Schneider-Straße ein. Diese bis zum kleinen Straßentunnel unter der Semmeringbahn sanft aufwärts und hier nach rechts einen geraden, asphaltierten Weg hinauf zum Bahnhofsgelände von Payerbach-Reichenau.
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    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Koordinaten

    DD
    47.674054, 15.764018
    GMS
    47°40'26.6"N 15°45'50.5"E
    UTM
    33T 557350 5280356
    w3w 
    ///zweig.natürlicher.helfern
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Wiener Hausberge, diverse Verlage

    Kartenempfehlungen des Autors

    Kompass-Karte 228, Wiener Hausberge Schneeberg, Rax, Maßstab 1:25.000, 2 Blätter.

    BEV ÖK25V 4212 West, Schneeberg und Rax, Maßstab 1:25:000

    BEV Spezialkarte Schneeberg und Rax, Maßstab 1:25.000


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    2,5 von 5
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    sehr schlecht
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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    18 km
    Dauer
    6:26 h
    Aufstieg
    1.164 hm
    Abstieg
    1.336 hm
    Höchster Punkt
    1.782 m
    Tiefster Punkt
    473 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Flora Von A nach B Gipfel-Tour

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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