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Gran Paradiso

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  • Rückblick zum letzten Aufstieg
    Rückblick zum letzten Aufstieg
    Foto: Jörg Huber, DAV Sektion Prien

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    wunderschöner Einstieg in das Reich der 4000er
    schwer
    Strecke 19,1 km
    10:00 h
    2.086 hm
    2.086 hm
    4.040 hm
    1.955 hm

    Hinfahrt und von Pont zum Riffugio Vittorio Emanuelle II am 23.07.2018

    Von der Hütte zum Gran Paradiso am 24.07.

    Von der Hütte nach Pont am 25.07. und Rückfahrt.

    Seit einigen Jahren ist bei mir der Wunsch vorhanden, den Nationalpark Gran Paradiso zu besuchen und den 4000er zu besteigen.

    Mit der fast gleichen Gruppe wie am Großvenediger im Sommer 2017 haben wir den Plan gefasst dieses Unternehmen umzusetzen.

    So sind wir am 23.07. um 6:30 Uhr in Bernau am Chiemsee gestartet und über Innsbruck, Mailand, Aosta nach Pont gefahren. Um 15:50 waren wir dann in Pont angekommen. Mit viel Gepäck sind wir in 2:30 Stunden zur Hütte aufgestiegen und wurden dort herzlich empfangen. Das Abendessen war ausreichend und gut. Der Bardolino (=Hauswein) wurde von uns allen gut angenommen.

    Um 3:30 Uhr war Wecken angesagt, um rechtzeitig mit dem Frühstück zu beginnen. Um 4:55 haben wir es geschafft zu starten. Die ersten Meter sind nicht leicht zu finden. Immer den Steinmännern nach. Ist nicht so einfach. Zumindest die Richtung wird vorgegeben durch die Stirnlampen der Gruppen vor uns. Noch vor dem ersten steilen Anstieg, Serpentinen im Schotter, haben wir den Weg wiedergefunden. Jetzt war die Wegfindung bis zur Madonna, dank der guten Sicht, ein Kinderspiel. Auf dem Gletscher waren keine Spaltenansätze zu sehen, der Aufstieg erscheint recht ungefährlich. Ab dem "Eselsrücken" wird die Luft deutlich dünner und es war gut, dass wir genügend Zeit im Gepäck hatten, um den Rest langsam aufzusteigen. Nach 4:30 Stunden sind wir am Fels angekommen. Dort geht es deutlich langsamer. Entweder man wartet bis alle Gruppen durch sind oder man geht einfach los. Wir haben gewartet, bis die Gruppen die an der Madonna waren wieder zurück gegangen sind. Dabei wurden wir allerdings von sehr ungeduldigen Bergsteigern überholt, die an den entgegenkommenden Bergsteigerm vorbei gegangen sind. Wir hätten also besser an passenderer Stelle länger gewartet. Bei uns hat ja das Wetter gepasst und es ist immer wärmer geworden. Es gibt 4 Bohrhaken an der Schlüsselstelle. Diese ist relativ einfach zu überwinden sofern man 100%ig trittsicher und schwindelfrei ist. Durch unser freundliches Warten haben wir, bis zur Madonna und zurück, 60 min gebraucht. Ab 11 Uhr hat der Andrang (an einem Dienstag) nachgelassen. Das hatte allerdings nicht zu unserem Zeitplan gepasst. Laut Wetterbericht war ab dem frühen Nachmittag mit Gewitter zu rechnen. Da wollten wir natürlich rechtzeitig zurück sein. Wir sind also um 10:30 Uhr wieder runter und waren um 13 Uhr an der Hütte.

    Den Nachmittag konnten wir an der Hütte richtig genießen. Den Gipfel in der Tasche, bei durchwachsenem, jedoch trockenen Wetter, haben wir die einzelnen Passagen noch einmal durchgesprochen. Wunderschön wenn mal Zeit ist um in der Gruppe, nach der Tour, noch mal alles durchzusprechen.

    Am 3. Tag ist noch ein kleiner Teil der Gruppe, zu einer kurzen Tour, um 5 Uhr aufgebrochen. Der Abstieg und die Rückfahrt wurden auf 2 Gruppen aufgeteilt. Nach ca. 1:45h waren wir am Auto angekommen. Die Heimfahrt wurde von uns mehrfach durch "Vendita Formaggi" und anderer Genüsse unterbrochen. Der Aosta Rotwein, aus dem kleinen Laden an der SS26 vor Trepont, ist sehr empfehlenswert. So konnten wir noch einige Tage und auch Nächte in unseren Erinnerungen schwelgen und Käse, Salami und Wein aus dem Aostatal genießen. Die Rückfahrt dauerte also länger obwohl der Verkehr an diesem Tag keine Probleme machte.

    Fazit: Ein wunderschönes Gesamterlebnis mit extremen Gipfelandrang "Großglocknerfieling".

    Schwierigkeit
    II schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    4.040 m
    Tiefster Punkt
    1.955 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW
    Zwischensicherung
    mit Bohrhaken

    Wegearten

    Schotterweg 35,63%Naturweg 8,01%Pfad 24,11%Pfadspur 32,23%
    Schotterweg
    6,8 km
    Naturweg
    1,5 km
    Pfad
    4,6 km
    Pfadspur
    6,2 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Albergo Gran Paradiso

    Wegbeschreibung

    Alle Wege sind sehr einfach zu finden.

    Pont - Hütte: 775 Hm

    Hütte - Gran Paradiso: 1325 Hm

    Einkehr
    Tipp
    In der Nähe
    Top Partner
    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video
    Albergo Gran Paradiso
    Parkplatz
    Rifugio Vittorio Emanuele II
    Rifugio Vittorio Emanuele II
    Becca di Moncorvè
    Gran Paradiso

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Wir haben einen Bus in Pont gesehen, es ist bestimmt möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis dorthin zu kommen.

    Anfahrt

    Von Bernau am Chiemsee nach Innsbruck, Bozen, Mailand, Aosta, Pont.

    Von Aosta nach Pont ist nicht so einfach zu finden.

    Kosten Maut, Stand 2018:
    Österreich Vignette 10 Tage: 9 Euro 
    Brenner 2x9,50 Euro
    Italien Brenner - Aosta Ost: ca. 2x70 Euro

    Parken

    Großer Parkplatz in Pont mit Toiletten.

    Keine Parkgebühren Stand: Juli 2018

    Koordinaten

    DD
    45.524506, 7.201346
    GMS
    45°31'28.2"N 7°12'04.8"E
    UTM
    32T 359538 5042792
    w3w 
    ///ausdrückte.vielfalt.halbzeit
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Angebote zur Tour

    organisierte Hochtour · Rhône-Alpes
    Mont Blanc Besteigung + Gran Paradiso
    ab 1.590,00 €

    6 Tage
    (Noch) keine Bewertungen

    Erst auf den südlichsten, dann auf den höchsten Viertausender der Alpen Gran Paradiso zur Akklimatisation Seven Summit-Gipfel Mont Blanc als ...

    Anbieter:  Hauser Exkursionen | Quelle:  Hauser Exkursionen

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    Schwierigkeit
    II schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    19,1 km
    Dauer
    10:00 h
    Aufstieg
    2.086 hm
    Abstieg
    2.086 hm
    Höchster Punkt
    4.040 m
    Tiefster Punkt
    1.955 m
    Etappentour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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