Hinfahrt und von Pont zum Riffugio Vittorio Emanuelle II am 23.07.2018
Von der Hütte zum Gran Paradiso am 24.07.
Von der Hütte nach Pont am 25.07. und Rückfahrt.
Seit einigen Jahren ist bei mir der Wunsch vorhanden, den Nationalpark Gran Paradiso zu besuchen und den 4000er zu besteigen.
Mit der fast gleichen Gruppe wie am Großvenediger im Sommer 2017 haben wir den Plan gefasst dieses Unternehmen umzusetzen.
So sind wir am 23.07. um 6:30 Uhr in Bernau am Chiemsee gestartet und über Innsbruck, Mailand, Aosta nach Pont gefahren. Um 15:50 waren wir dann in Pont angekommen. Mit viel Gepäck sind wir in 2:30 Stunden zur Hütte aufgestiegen und wurden dort herzlich empfangen. Das Abendessen war ausreichend und gut. Der Bardolino (=Hauswein) wurde von uns allen gut angenommen.
Um 3:30 Uhr war Wecken angesagt, um rechtzeitig mit dem Frühstück zu beginnen. Um 4:55 haben wir es geschafft zu starten. Die ersten Meter sind nicht leicht zu finden. Immer den Steinmännern nach. Ist nicht so einfach. Zumindest die Richtung wird vorgegeben durch die Stirnlampen der Gruppen vor uns. Noch vor dem ersten steilen Anstieg, Serpentinen im Schotter, haben wir den Weg wiedergefunden. Jetzt war die Wegfindung bis zur Madonna, dank der guten Sicht, ein Kinderspiel. Auf dem Gletscher waren keine Spaltenansätze zu sehen, der Aufstieg erscheint recht ungefährlich. Ab dem "Eselsrücken" wird die Luft deutlich dünner und es war gut, dass wir genügend Zeit im Gepäck hatten, um den Rest langsam aufzusteigen. Nach 4:30 Stunden sind wir am Fels angekommen. Dort geht es deutlich langsamer. Entweder man wartet bis alle Gruppen durch sind oder man geht einfach los. Wir haben gewartet, bis die Gruppen die an der Madonna waren wieder zurück gegangen sind. Dabei wurden wir allerdings von sehr ungeduldigen Bergsteigern überholt, die an den entgegenkommenden Bergsteigerm vorbei gegangen sind. Wir hätten also besser an passenderer Stelle länger gewartet. Bei uns hat ja das Wetter gepasst und es ist immer wärmer geworden. Es gibt 4 Bohrhaken an der Schlüsselstelle. Diese ist relativ einfach zu überwinden sofern man 100%ig trittsicher und schwindelfrei ist. Durch unser freundliches Warten haben wir, bis zur Madonna und zurück, 60 min gebraucht. Ab 11 Uhr hat der Andrang (an einem Dienstag) nachgelassen. Das hatte allerdings nicht zu unserem Zeitplan gepasst. Laut Wetterbericht war ab dem frühen Nachmittag mit Gewitter zu rechnen. Da wollten wir natürlich rechtzeitig zurück sein. Wir sind also um 10:30 Uhr wieder runter und waren um 13 Uhr an der Hütte.
Den Nachmittag konnten wir an der Hütte richtig genießen. Den Gipfel in der Tasche, bei durchwachsenem, jedoch trockenen Wetter, haben wir die einzelnen Passagen noch einmal durchgesprochen. Wunderschön wenn mal Zeit ist um in der Gruppe, nach der Tour, noch mal alles durchzusprechen.
Am 3. Tag ist noch ein kleiner Teil der Gruppe, zu einer kurzen Tour, um 5 Uhr aufgebrochen. Der Abstieg und die Rückfahrt wurden auf 2 Gruppen aufgeteilt. Nach ca. 1:45h waren wir am Auto angekommen. Die Heimfahrt wurde von uns mehrfach durch "Vendita Formaggi" und anderer Genüsse unterbrochen. Der Aosta Rotwein, aus dem kleinen Laden an der SS26 vor Trepont, ist sehr empfehlenswert. So konnten wir noch einige Tage und auch Nächte in unseren Erinnerungen schwelgen und Käse, Salami und Wein aus dem Aostatal genießen. Die Rückfahrt dauerte also länger obwohl der Verkehr an diesem Tag keine Probleme machte.
Fazit: Ein wunderschönes Gesamterlebnis mit extremen Gipfelandrang "Großglocknerfieling".
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
Albergo Gran ParadisoWegbeschreibung
Alle Wege sind sehr einfach zu finden.
Pont - Hütte: 775 Hm
Hütte - Gran Paradiso: 1325 Hm
Parkplatz
Rifugio Vittorio Emanuele II
Rifugio Vittorio Emanuele II
Becca di Moncorvè
Gran Paradiso
Öffentliche Verkehrsmittel
Wir haben einen Bus in Pont gesehen, es ist bestimmt möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis dorthin zu kommen.Anfahrt
Von Bernau am Chiemsee nach Innsbruck, Bozen, Mailand, Aosta, Pont.
Von Aosta nach Pont ist nicht so einfach zu finden.
Kosten Maut, Stand 2018:
Österreich Vignette 10 Tage: 9 Euro
Brenner 2x9,50 Euro
Italien Brenner - Aosta Ost: ca. 2x70 Euro
Parken
Großer Parkplatz in Pont mit Toiletten.
Keine Parkgebühren Stand: Juli 2018
Koordinaten
Angebote zur Tour
Erst auf den südlichsten, dann auf den höchsten Viertausender der Alpen Gran Paradiso zur Akklimatisation Seven Summit-Gipfel Mont Blanc als ...
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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