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Willibrordusweg (7) - 6. Etappe

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  • Klosterkirche Basilika St. Willibrord
    Klosterkirche Basilika St. Willibrord
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.

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    Dieser Hauptwanderweg (HWW) erinnert an die Missionstätigkeiten des hl. Willibrordus, des Begründers des Klosters in Echternach und die Pilgerfahrten zu seiner Verehrung. 

    Von Prüm aus führt der Wanderweg ins Nimstal, weiter ins Tal der Prüm, verläuft dieses abwärts vorbei am Stausee Bitburg und gelangt über bizarre Felspartien am Rande des Ferschweiler Plateaus nach Echternacherbrück im Tal der Sauer. Jenseits der Brücke liegt Echternach mit der Basilika und dem Grab des hl. Willibrordus. 

    leicht
    Strecke 9,4 km
    3:05 h
    148 hm
    316 hm
    330 hm
    158 hm

    Prümerburg – Echternacherbrück (9,5 km) 

    Wegeführung:

    Ruine Prümerburg – Irreler Wasserfälle – neue Hängebrücke – Teufelsschlucht – Echternacherbrück. 

    Hinweis: Der Willibrordusweg wurde in der  Nähe der Irreler Wasserfälle wegen Flutschäden auf eine andere Trasse gelegt.

    Wegebeschreibung:

    Von der Ruine Prümerburg aus bis zu den Wasserfällen mit dem Felsenweg >Prümerburg< und dem AE-Weg in süd-östl. Richtung sanft abwärts. Nachher mit Kehren steiler runter zu einem P, Schutzhütte und Rettungspunkt (1,7 km), über die L 4 hinweg, zu den Irreler Wasserfällen (2 km) [1] - den Felsenweg >Prümerburg< verlassend. Über die gedeckte Brücke die Wasserfälle queren, die auch von hier aus spektakulär anzusehen sind. In die imposanten Felspartien des Ferschweiler Plateaus aufsteigen – hier auftreffen auf den Felsenweg 6 >Teufelsschlucht< - durch die Teufelsschlucht (4,5 km) [2], an einer Schutzhütte mit schöner Aussicht auf Irrel vorbei, bis vor die K 20. Weiter auf einem Fußweg längs der Straße – wieder zu einer Schutzhütte (6,2 km), nach ca. 500 m die Schleife der K 20 gerade überqueren, z.T. am Waldrand entlang zur nächsten Schutzhütte. Hier zweigt der Felsenweg 6 >Teufelsschlucht< nach rechts ab. Nach knapp 200 m kommt der Matthiasweg (HWW 6) von rechts an (8,7 km), mit ihm zusammen abwärts nach Echternacherbrück (9,5 km). Nach dieser kurzen Etappe verbleibt für Echternach und St. Willibrordus viel Zeit. 

    Der Eifel-Ardennen-Rundweg (AE) begleitete uns ab Brecht auf 26,1 km bis hierher. 

    Der Pilgerweg Köln-Trier, der uns in Waxweiler verlassen hat, begegnet uns hier wieder, nachdem wir auf der >Pont de la Sûr< die Sauer überquert haben. Mit ihm statten wir >Willibrordus< in Echternach [3] einen Besuch ab, denn Willibrordus gab unserem Hauptwanderweg Nr. 7 seinen Namen. 

    [1] Irreler Wasserfälle - im Volksmund als Wasserfälle bezeichnet, sind Stromschnellen im Unterlauf der Prüm. Sie sind in der letzten Eiszeit (vor mehr als 12 000 Jahren) durch herabstürzende Felsmassen entstanden. Von der neuen Hängebrücke aus lässt sich das Naturereignis gut beobachten. Die Natur hat die Stromschnellen im laufe der Jahrtausende immer wieder verändert. Das letzte Hochwasser während der Jahrhundertflut im Jahre 2021 hat sehr wesentliche Veränderungen gebracht. Nicht zuletzt wurde die alte Brücke zerstört und die markanten Steine der Stromschnellen stark verschoben. So bietet sich dem Betrachter ein neues, sehr wildes Bild.

    [2] Teufelsschlucht: In den ausgedehnten Mischwäldern bei Irrel befindet sich die Teufelsschlucht, schon der Name lässt einiges erahnen. Sie ist wohl zur gleichen Zeit infolge von Felsstürzen entstanden, wie die Wasserfälle: vor rund 12 000 Jahren. Die Teufelsschlucht ist eine 28 m tiefe Felsspalte, die nur 1 bis 5 Meter breit ist. Die Wege und Treppen sind entlang der hohen Felsen mit Holzgeländern gesichert. Durch die bizarre Sandstein-Felsenlandschaft mit steilen Felswänden und engen Schluchten und Spalten ist eine Wanderung ein faszinierendes Erlebnis. 

    [3] Wer war Willibrord? Er ist um 658 in Northumbria, England, geboren und am 7. November 739 in Echternach verstorben. Er war ein angelsächsischer Missionar, der das Kloster Echternach 697/98 gründete. Sein Grab in Echternach ist seit dem 15. Jh. jährlich am Pfingstdienstag das Ziel vieler Pilger zu der bekannten Echternacher Springprozession.

    Sein Sarkophag steht in der Krypta der ihm geweihten romanischen Basilika St. Willibrord.

    Lassen Sie in Echternach vom Abteivorplatz aus ihren Blick in Richtung Norden schweifen, dann entdecken Sie hoch im Wald der Kuckucksley die Liboriuskapelle und die Einsiedelei. Sie sind nur ca. 1,5 km entfernt, aber man hat auf dieser Distanz 150 Hm zu bewältigen, dafür von oben einen fantastischen Blick auf Echternach.

    Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges.

    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    330 m
    Tiefster Punkt
    158 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
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    Video
    Prümer Burg
    Irreler Wasserfälle
    Teufelsschlucht
    Liborius-Kapelle
    Blick auf Echternach
    Klosterkirche Basilika St. Willibrord
    Statue des hl. Willibrordus vor der CHAPELLE SAINTE-CROIX
    Altstadt Echternach

    Koordinaten

    DD
    49.869135, 6.443548
    GMS
    49°52'08.9"N 6°26'36.8"E
    UTM
    32U 316299 5527215
    w3w 
    ///gehalt.gebäude.unkaputtbar
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Der Willibrordusweg (7) ist in folgenden Wanderkarten des Eifelvereins wiedergegeben:           

    • WK 25 Nr. 17  Prümer Land im Deutsch-Belgischen Naturpark (NP)
    • WK 25 Nr. 26  Arzfeld im Islek mit Stausee Bitburg, NP Südeifel Blatt 1
    • WK 25 Nr. 27  Neuerburg – Körperich – Vianden, NP Südeifel Blatt 2
    • WK 25 Nr. 28  Bollendorf – Irrel – Echternach, NP Südeifel Blatt 3

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    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    9,4 km
    Dauer
    3:05 h
    Aufstieg
    148 hm
    Abstieg
    316 hm
    Höchster Punkt
    330 m
    Tiefster Punkt
    158 m
    Etappentour Aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights Von A nach B

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