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Fernwanderweg Fernwanderweg  · Ahrtal

Ville-Eifel-Weg (2) – 5. Etappe

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  • Nürburg im Nebel
    Nürburg im Nebel
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.

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    Der Ville-Eifel-Weg (HWW 2) führt über den seen- und waldreichen Höhenrücken der Ville, durchquert die Eifel von Nord nach Süd mit all ihren Facetten: bei Altenahr das Ahrtal; über den höchsten Eifelberg, die >Hohe Acht< (747 m); über Daun und Manderscheid durch die zentrale Vulkaneifel mit ihren Maaren, den Augen der Eifel; überquert die Kyll kurz vor ihrer Mündung in die Mosel und erreicht schließlich die Kaiser-Wilhelm-Brücke. Dort Zusammentreffen mit den Hauptwanderwegen (4) und (6). Auf dem >Moselsteig-Zuweg< über die Brücke gelangt man zur kultur-historischen Stadt Trier.
    mittel
    Strecke 23,7 km
    6:15 h
    235 hm
    406 hm
    625 hm
    385 hm

    Nürburg – Daun (23,7 km) 

    Wegeverlauf:

    Nürburg – Bränkekopf – Rote Heck - Kelberg – Afelskreuz – Darscheid – Daun. 

    Wegebeschreibung:

    An der Kirche St. Nikolaus beginnt die 5. Etappe des Ville-Eifel-Weges. Südwärts durch den Ort Nürburg [1], unter der Nürburgring-Unterführung her, am Kreisel die B258 überqueren, an Balkhausen entlang, dann vorbei an  >Cotenickelchen<, den Kirsbach und die  L94 queren, um >Bränkekopf< und >Rote Heck<  und abwärts, an einem Pilgerkreuz vorbei, in ein Wiesental. Das Bächlein queren, am Wacholdergebiet entlang, den Trierbach und die B257 querend nach Kelberg [2] (7,5 km). Durch den Ort, südwärts an einem P, Bad und Sportplatz entlang in den Wald, nach Linksbogen an einer Schutzhütte vorbei, an der Kehre in südl. Richtung durch den Wald zum Afelskreuz [3] (12 km). Später über L67 gerade rüber, die Gleise der hist. Eifelquerbahn [4] queren, nach Darscheid (17,1 km). Von dort in westl. Richtung auf der >Alten Dauner Landstraße<, abermals über die Bahngleise, unter der A1 her, zunächst durch Wald, nach dem Waldrand trifft bald von links kommend der Karolingerweg (HWW 15) auf, der uns über freies Gelände bis Daun begleitet. Bei einer kleinen Kapelle rechts abbiegen, aufwärts über den >Förmerichberg<, ab der Schutzhütte  in Kehren abwärts, unter dem hohen Dauner Viadukt [5] her und die

    B257/421 im Kreisel queren, rechts, entlang der Lieser, an der Eselsbrücke links, mit dem Bahnhofsweg  in das Zentrum  der Stadt Daun (23,7 km). 

    Von Nürburg bis Daun wird der > Ardennen-Eifel-Weg< (AE)  mitgeführt.

    [1] Der Ort Nürburg  mit der Burg Nürburg am Nürburgring ist ein Luftkurort in der Hocheifel im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler.

    [2] Die Kirche in Kelberg >St. Vinzenz< stammt aus verschiedenen Bauepochen. Der Turm entstand wohl vor 1200, das Untergeschoss entstand im romanischen Stil (1000). Es ist kaum etwas aus alter Zeit erhalten geblieben, nur der Turm steht noch. Nach Baumaßnahmen 1662, 1708, 1716, machte die Baufälligkeit 1910 einen Neubau erforderlich. Am bekanntesten dürfte das >Osterkreuz< sein, das 1696 vom damaligen Kelberger Pfarrer Peter Bongart geschnitzt wurde. Besonders ins Auge fällt das angebaute markante Seitenschiff.

    [3] Das >Afelskreuz< (Ablasskreuz) – 3,30 m hoch – steht an einer alten röm. Heerstraße. Es wurde entlang der Höhenzüge zwischen Lieser und Ueßbach 1931 errichtet. Durch Witterungseinflüsse im Laufe der Jahrzehnte war eine Instandsetzung erforderlich geworden. Seit Karfreitag 1976 steht es wieder würdig an seinem angestammten Platz. Im Mai 2006 wurde es abermals von Bürgern aus Katzwinkel restauriert. Ob 1231 hier schon ein Kreuz stand, wie man nach der Jahreszahl oben im Kreuz vermuten könnte, ist ungewiss. Nur wenige Schritte neben dem Afelskreuz steht ein >Heiligenhäuschen<, der heiligen Birgitta geweiht.

    [4] Die >Eifelquerbahn< wurde mit dem 1. Abschnitt am 1.4.1878 von Andernach bis Niedermendig eröffnet. Der 2. Abschnitt von Niedermendig nach Mayen-Ost erfolgte am 29.5.1880, der dritte von Mayen-Ost nach Gerolstein am 15.5.1895. Der Abschnitt von Gerolstein bis Kaisersesch wurde lange Jahre im Freizeitverkehr genutzt, jedoch 2012 eingestellt. Im Halbstundentakt in Betrieb ist die >Eifelquerbahn< heute zwischen Gerolstein und Andernach, mit Umstieg in Kaisersesch. Von Andernach bis Mayen-Ost ist sie als >Hauptbahn< eingestuft und bis Mendig 2-gleisig ausgebaut. Aktuell sind Bestrebungen im Gange, die >Eifelquerbahn< zu reaktivieren, so sieht es das Klimaschutz-Konzept von Rheinland-Pfalz als Maßnahmen vor.

    [5] Der >Dauner Viadukt< ist die ehem. Eisenbahnbrücke der Strecke Wengerohr-Daun. Heute führt über den hohen Viadukt, mit reizvollem Blick auf Daun, der Maare-Mosel-Radweg. Der Viadukt wurde von 1907 bis 1909 erbaut. Er ist eine >Bogenbrücke< aus Stein mit 5 Bögen, ist 30 m hoch und mit einer Länge von 103 m überspannt er die B257, die zur AS Daun (119) der A1 führt.

    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    625 m
    Tiefster Punkt
    385 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Höhepunkt
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    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video
    Burgruine Nürburg
    Alte Eiche
    Wacholderheide Heidekopf
    Afelskreuz
    Dauner Burg
    Eifel-Vulkanmuseum

    Koordinaten

    DD
    50.340550, 6.951472
    GMS
    50°20'26.0"N 6°57'05.3"E
    UTM
    32U 354233 5578502
    w3w 
    ///punkten.tägliche.grenzt
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Der Ville-Eifel-Weg (Hauptwanderweg 2) wird in folgenden Wanderkarten (1:25 000) des Eifelvereins wiedergegeben:

    • WK 25 Nr.   6 Rheinbach, südliche Ville
    • WK 25 Nr.   9 Das Ahrtal
    • WK 25 Nr. 11 Hocheifel, Nürburgring, Oberes Ahrtal
    • WK 25 Nr. 13 Rund um den Hochkelberg
    • WK 25 Nr. 20 Daun, Rund um die Maare
    • WK 25 Nr. 33 Vulkaneifel um Manderscheid
    • WK 25 Nr. 24 Wittlicher Land
    • WK 25 Nr. 30 Mosel, Ferienregion Schweich mit Meulenwald / 1. Auflage 2018

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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    23,7 km
    Dauer
    6:15 h
    Aufstieg
    235 hm
    Abstieg
    406 hm
    Höchster Punkt
    625 m
    Tiefster Punkt
    385 m
    Von A nach B

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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