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Fernwanderweg Fernwanderweg  · Osttirol

Venediger Höhenweg

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    Foto: Bernhard Aßmair, CC BY, Bernhard Aßmair

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Weitwandererlebnis im Angesicht des Großvenedigers
    schwer
    Strecke 12,1 km
    27:00 h
    3.975 hm
    3.870 hm
    2.900 hm
    2.297 hm

    Die frische Brise am Fuße eines Gletschers spüren, sich frei wie ein Vogel fühlen einfach frei atmen. Der Venediger Höhenweg lässt dich jeglichen Ballast des Alltags vergessen.

    Ausgehend vom Parkplatz Ströden in Prägraten am Großvenediger, geht es entlang des Fahrweges ins Maurertal zur Talstation der Materialseilbahn. (Gepäcktransport möglich!) Der Weg führt durch Lärchen- und Fichtenwälder entlang des Maurerbaches. Nach der oberen Ochsnerhütte gelangt man über eine ehemalige Seitenmoräne des Simonykees zur Essener-Rostocker-Hütte: Ein kleiner Abstecher zum Simonysee mit herrlichem Blick in die Gletscherwelt lohnt!

    Weiter geht es über den Schwerinerweg ein Stück hinein ins Maurertal, und dann schnell an Höhe gewinnend in Serpentinen zum Türmljoch (2.772 m) empor. Der Abstieg führt gleichmäßig, mit Steinmännern gut markiert, und im unteren Wegabschnitt immer steiler werdend, zur ältesten Hütte in den Ostalpen, der Johannishütte (Erbauung1857, Erweiterung 1999). Diese Hütte kann man auch mit dem Hüttentaxi erreichen.

    Vor Antritt dieser Etappe muss die Entscheidung getroffen werden, ob man den Normalweg über die „Schernesscharte“ zur Neuen Sajathütte, oder die Alternative über die „Zopetscharte“ zur Eisseehütte nimmt.

    Der Normalweg über die Sajatscharte musste bereits vor Jahren wegen latenter Steinschlaggefahr aufgelassen werden. Mittlerweile gibt es einen neuen Verbindungssteig (schwarzer Bergweg!) der als „Kreuzspitz-Höhenweg“ ausgeschildert ist, und über die „Schernesscharte“, die am Kamm unterhalb der Kreuzspitze verläuft, führt. Die Kreuzspitze (3.155m) ist von dort in einer ½ Stunde erreichbar. Als Lohn für den Aufstieg wartet eine großartige Aussicht auf die höchsten Berge der Venedigergruppe. Der Abstieg zur Neuen Sajathütte führt dann über einen mit Stahlseilen versicherten „Felsensteig“. (anspruchsvoll!)

    Ein etwas weniger anspruchsvoller und kürzerer Übergang führt von der Johannishütte auf direktem Wege über die Zopatscharte (2.951 m) zur Eisseehütte. (roter Bergweg!) Man verlässt die Hütte in östlicher Richtung, und steigt in einigen Serpentinen bis zu einem markanten „Steinmann“ auf. Von dort in östlicher Richtung über die weiten Bergwiesen des „Zopat“ bis zur Weggabelung „Kreuzspitze“ (2.750 m) und weiter Richtung Osten am Fuße der Zopetspitze entlang, bis zur Zopetscharte. Der Abstieg erfolgt die ersten 100 Hm in steilen Kehren (seilversichert!), und führt dann hinunter in den Talgrund der „Kleinitzalm“. Nach Überquerung des Timmelbaches ist man in kurzer Zeit bei der Eisseehütte.
    Von dort wandert man, mehr oder weniger auf gleicher Höhe bleibend, unterhalb des Großen Hexenkopfes, des Hohen Eichhams und um die Wunspitze, über den Eselsrücken zur Bonn-Matreier-Hütte.

    Über die Kälberscharte (2.797m) und die Galtenscharte (2.871 m) geht es weiter zur Badener Hütte. Dieser Abschnitt ist, je nach Schneelage, oft erst im Hochsommer zu begehen. Ein kurzes Stück ist auch mit einem Seil gesichert, kann aber gut auch ohne Klettersteigset begangen werden. Aufgrund von Steinschlaggefahr sollte man diesen Abschnitt aber nur bei trockenen Verhältnissen begehen. Der weitere Weg erfolgt über das malerisch-urige Frosnitztal bis zur Badenerhütte.

    Von der Badener Hütte steigt man zum Löbbentörl auf, einem der schönsten Aussichtsplätze entlang des Weges, dann hinunter Richtung Salzbodensee. Kurz vorher biegt man links ab und folgt der Beschilderung Gletscherweg Richtung Neue Prager Hütte. Der Blick links in Richtung Schlatenkees lädt zum kurzen Verweilen ein. Für flotte Wanderer bietet sich auch noch ein kurzer Abstecher zum Gletscher an. Beim Abstieg folgt man dann der Beschilderung Richtung Venedigerhaus Innergschlöß in den schönsten Talschluss der Ostalpen. In vielen Serpentinen  erreicht man nach ca. 4,5 Stunden dann das Venedigerhaus Innergschlöß. Von dort zu Fuß, mit Hüttentaxi oder Panoramazug zum Matreier Tauernhaus.

    Alternativ kann man den Weg von der Badener Hütte noch weiter bis zur neuen Prager Hütte und zur St. Pöltner Hütte beschreiten.

    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Höchster Punkt
    2.900 m
    Tiefster Punkt
    2.297 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Matreier Tauernhaus
    Berghaus Außergschlöss
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    Matreier Tauernhaus
    Löbbentörl
    Badener Hütte
    Matreier Tauernhaus
    Innergschlöss-Alm
    Kapelle Innergschlöß
    Matreier Tauernhaus
    Berghaus Außergschlöss

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Prägraten a.G. Ströden
    Matrei i.O. Tauernhaus

    Parken

    Parkplatz Ströden

    Parkplatz Matreier Tauernhaus

    Koordinaten

    DD
    47.038020, 12.353260
    GMS
    47°02'16.9"N 12°21'11.7"E
    UTM
    33T 298927 5212789
    w3w 
    ///monaten.scharfe.altersgruppen
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Kartentipps für die Region

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    Ausrüstung

    Zur Grundausrüstung beim Bergwandern gehören feste Bergschuhe mit gutem Profil, ein 30-35-Liter-Rucksack sowie funktionale Kleidung nach dem Zwiebelprinzip inklusive ausreichend Wechselwäsche. Unverzichtbar sind Regen,- Kälte und Sonnenschutz, ausreichend Flüssigkeit und Verpflegung sowie ein Erste-Hilfe-Set und ein aufgeladenes Mobiltelefon. Eine Karte oder ein GPS-Gerät unterstützen die Orientierung. 

    Die Angaben dienen als Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Ausrüstung ist stets an Tourenziel, Wetterlage, Jahreszeit, Naturgefahren, Umwelteinflüsse sowie den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. 


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    Schwierigkeit
    schwer
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    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,1 km
    Dauer
    27:00 h
    Aufstieg
    3.975 hm
    Abstieg
    3.870 hm
    Höchster Punkt
    2.900 m
    Tiefster Punkt
    2.297 m
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