Der Kunigundenweg ist ein historischer Verbindungsweg der Benediktiner aus dem 9. Jahrhundert. Seinen Namen verdankt er der Hl. Kunigunde, die hier ihre Ausritte in ihre Ländereien unternommen hat.
„Vom Bamberger Weg, der eine kleine Straße ist, geht die Sage, dass man ihm folgend von Aub bis nach Bamberg gelangen könne, ohne durch eine Ortschaft gehen zu müssen“. Es handelt sich um die kürzeste Verbindung unserer Gegend mit Bamberg. Dies bedingte die weithin einsame Führung des Weges querfeldein, wobei Ortschaften möglichst gemieden wurden. Dass der Bamberger Weg der Bischofsstadt als Ziel- und Endpunkt zustrebte, sagt schon der Name. Die Hl. Kunigunde benutzte diesen Weg, auch „Eselsweg“ oder „Grasweg“ bezeichnet, zum Ausritt in ihre Ländereien. In die Fußstapfen der hl. Frau traten dann im Laufe der Jahrhunderte viele Pilger und Wanderer, die zum Grab des hl. Kaiserpaares im Bamberger Dom pilgerten. Man besuchte dabei gewöhnlich auch andere Heiligtümer und besonders solche Kirchen, die St. Kunigund geweiht waren.
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Autor
Sandra Fischer

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