Visit Wales
Das Landesinnere von Mittelwales ist von sattgrünen Wiesen, Wäldern und den sanften Bergen der Cambrian Mountains geprägt. In 9 Tagesetappen erwandert man die 217 km lange Strecke, die von Knighton an der englischen Grenze in einem weiten Bogen zur Westküste verläuft und anschließend zurück zur englischen Grenze nach Welspool.
Der Weg ist für alle Wanderer geeignet, die über eine solide Grundkondition verfügen. Das Gelände ist oft hügelig und auf jeder Tagesetappe müssen einige Höhenmeter bezwungen werden. Unsere Route führt uns außerdem oft durch dünn besiedeltes Land, das manchmal rau und abgelegen sein kann. Entsprechendes Kartenmaterial und Werkzeug zur Navigation sollte man deswegen unbedingt dabei haben.
Der Glyndŵr’s Way kann das ganze Jahr über gelaufen werden – im Winter sollte man jedoch besonderes Augenmerk auf die richtige Ausrüstung legen, denn das Klima kann sehr rau sein.
Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
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Wegbeschreibung
Von Knighton nach Llangunllo – 10,5 km
Der Glyndŵr’s Way beginnt am Glockenturm im Zentrum des kleinen schmucken Marktstädtchens Knighton und führt dann hinaus ins Weideland von Radnorshire. Endpunkt ist das Kriegerdenkmal im beschaulichen Städtchen Llangunllo.
Von Llangunllo nach Felindre – 15 km
Über landwirtschaftlich genutzte Flächen geht es ins Moor von Beacon Hill – eines der schönsten Teilstücke des gesamten Weges. Im Spätsommer verwandeln sich die Heidepflanzen in ein lilafarbenes Blütenmeer. Unser Etappenziel ist Felindre, das wiederum inmitten grüner Wiesen liegt.
Von Felindre nach Llanbadarn Fynydd – 12 km
Heute geht es zunächst durch angrenzende Felder, dann auf einer ruhigen Landstraße entlang. Wir kommen an Castell y Blaidd vorbei und erreichen dann unser Etappenziel Llanbadarn Fynydd.
Von Llanbadarn Fynydd nach Abbeycwmhir – 13 km
Heute steigt unser Weg rasch an. Wir durchqueren eine offene Moorlandschaft mit herrlichen Ausblicken. Vorbei an einem Markierungsstein auf dem Ysgwd Ffordd (440 m) geht es dann bergab in Richtung Abbeycwmhir.
Von Abbeycwmhir nach Blaentrinant – 11 km
Der Name Abbeycwmhir stammt von der Zisterzienserabtei, die 1143 hier gegründet wurde. Die Überreste des Bauwerks können bis heute bestaunt werden – ebenso wie die schöne Dorfkirche. Auf einer ruhigen Landstraße geht es dann leicht bergauf durch Wälder und Felder nach Blaentrinant. Achtung: Dort gibt es kein B&B – es wird deswegen empfohlen, bis nach Llanidloes weiter zu wandern.
Von Blaentrinant nach Llanidloes – 13,5 km
Zwischen Blaentrinant und Llanidloes führt der Weg in vielen Kehren durch die hügelige Landschaft. Für viele gehört dieser Abschnitt zu den schönsten auf der gesamten Route.
Von Llanidloes nach Afon Biga – 14,3 km
Im Zentrum von Llanidloes sollten wir uns einen Moment Zeit nehmen und die schöne Markthalle besuchen. Dann überqueren wir den Fluss Severn und laufen in Richtung des eindrucksvollen Staudamms von Clywedog und der eindrucksvollen Ruine der Bryntail Mine. Vom Ufer des Stausees Llyn Clywedog steigt der Weg bergan nach Afon Biga.
Von Afon Biga nach Aberhosan – 14,7 km
Auf diesem Abschnitt laufen wir auf einer alten Römerstraße oberhalb von Dylife. Achtet auf die grünen Überreste eines Kastells, bevor wir wenig später zu der spektakulären Clywedog-Schlucht gelangen. Von hier führt der Weg über weites Moorland zum großen See Glaslyn. Im Hintergrund erhebt sich der Foel Fadian (564 m). Wer einen kleinen Abstecher zum Gipfel nicht scheut, wir mit einem 360-Grad-Blick über die weite Landschaft belohnt. In Aberhosan gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit, wohl aber in den benachbarten Orten Staylittle und Dylife.
Von Aberhosan nach Machynlleth – 15,3 km
Heute wird es etwas anstrengender: Bergauf wandern wir nach Cefn Modfedd und weiter durch den Wald nach Cwm Cemrhiw. Nahe Machynlleth gibt es eine Treppe, die noch aus Zeiten der Römer stammen soll. Das kleine Marktstädtchen Machynlleth (mittwochs ist Markttag) bietet neben hübschen Geschäften auch einige interessante Sehenswürdigkeiten.
Von Machynlleth nach Cemmaes Road – 14,3 km
Ausgehend vom Owain Glyndŵr Centre (er war der letzte echte Waliser, der den Titel eines Fürsten von Wales trug und ist heute Nationalheld) wandern wir entlang des Golfplatzes nach Forge und Penegoes. Zwischen Penegoes und Cemmaes, die beide auf der Anhöhe liegen, führt unser Weg hinab nach Abercegir.
Von Cemmaes Road nach Llanbrynmair – 10,8 km
Eine weitläufige Hügellandschaft prägt diesen Abschnitt der Tour. Danach wandern wir für kurze Zeit auf einem Waldweg. Hinab nach Llanbrynmair geht es auf dem ‘dragon’s back’ mit herrlichen Blicken ins Umland.
Von Llanbrynmair nach Llangadfan – 16,5 km
Hinter Llanbrynmair gewinnen wir schnell an Höhe und genießen die Ausblicke ins Tal. Rund um den Pencoed common hat man oft nur halbwilde Ponys zur Gesellschaft – kaum zu glauben, dass unser Etappenziel Llangadfan nur noch 3 km entfernt liegt.
Von Llangadfan nach Llanwddyn – 10,5 km
Wir verlassen Llangadfan und laufen durch den herrlichen Dyfnant Forest zum malerischen Stausee Lake Vyrnwy mit seinem markanten Pumpturm. Der Stausee wurde in den 1880er Jahren gebaut, um Liverpool mit Trinkwasser zu versorgen. Rund um den See findet man einige schöne Rast- und Einkehrmöglichkeiten.
Von Llanwddyn nach Dolanog – 13,3 km
Die anstrengendste Etappe des Weges liegt nun hinter uns, obwohl noch einige Aufstiege gemeistert werden müssen. Zwischen Llanwddyn und Dolanog besteht die Landschaft aus bewirtschaftetem Weideland. Der Abschnitt entlang des Flusses in Pont Llogel ist besonders schön.
Von Dolanog nach Meifod – 11 km
Die vorletzte Etappe startet mit einem schönen Spaziergang am Flussufer des Vyrnwy. Geschichtsinteressierte sollten einen Abstecher zum Quakers Meeting House nahe Pontrobert machen. In leichtem Auf und Ab erreichen wir schließlich Meifod.
Von Meifod nach Welshpool – 17,5 km
Der Anstieg zwischen Meifod und dem Waldland rund um Broniarth Hill ist die erste Herausforderung dieser Etappe. Danach geht es durch Weideland bergauf zum Y Golfa. Vom Gipfel genießen wir das Panorama, dann geht es hinab in die hübsche Kleinstadt Welshpool, wo wir die Wanderung in einem der Restaurants oder Pubs ausklingen lassen.
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Mit dem Zug zum Bahnhof Knighton, dieser liegt auf der "Heart of Wales line" zwischen Shrewsbury und Swansea. Busse verkehren im südlichen Abschnitt der Strecke wesentlich häufiger als im nördlichen. Dennoch wird davon abgeraten, sich allzu sehr auf die Busverbindungen zu verlassen.Anfahrt
Von Hereford oder Shrewsbury in nördlicher bzw. südlicher Richtung auf der A49 bis Bromfield, weiter auf der Landstraße nach KnightonParken
In Knighton stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.Koordinaten
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Trekkingrucksack (ca. 50 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Wechselschuhe/Sandalen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Wechselkleidung, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, Reisedokumente, Kulturbeutel und Reisehandtuch, Hand-Waschmittel und Wäscheleine, ggf. Campingausrüstung (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kochausrüstung), ggf. HüttenausrüstungAbgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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