4 Tage Hüttentour, leider mit wetterbedingtem vorzeitigem Abstieg.
Gipfel und Klettersteige kombinierbar, mit Postkartenaussicht auf die Zugspitze
1. Tag: Aufstieg von Ehrwald (1.100)m zur Coburger Hütte (1.920)m
Es gibt verschiedene Möglichkeien. Der schnellste und logischste Zustieg für geübte und trittsichere Wanderer führt über den sogenannten “Hohen Gang”. Dieser Steig führt beschildert von der Talstation der Ehrwalder Almbahnen zum westlichen Rand der Seebenwände und dort steil ansteigend bis zum Seebensee. Viele ausgesetzte Stellen, teilweise mit Drahtseilen gesichert. Vom Seebensee über eine letzte Geländestufe (300hm) zur Coburger Hütte auf Forststraße und normalem Wanderweg. 3 Stunden Gehzeit; bei Nässe nicht zu empfehlen!
2. Tag: Bei Nieselregen losmarschiert über die Grünsteinscharte (2.272)m, danach im Schutt abwärts, bis nach links ein Pfad zum Wankspitzklettersteig abzweigt.
Über den ersten Steilaufschwung am zerklüfteten Nordgrat (6 Klammern, sonst ausschließlich Drahtseilsicherungen) hinauf, dann über Rinnen, Kamine und Bänder auf brüchigem, häufig schuttbedecktem Fels stellenweise etwas ausgesetzt zum Vorgipfel der Wankspitze. Über den luftigen Verbindungsgrat mit mehreren Auf- und Abstiegen (einige ausgesetzte, geröllige Passagen sind nicht gesichert!) weiter zum Gipfel der Südlichen Wankspitze (2.209m). Von hier aus herrlicher Blick auf die Mieminger Berge und sogar bis hinüber in die Lechtaler Alpen und die Stubaier Alpen. Im Klettersteig Graupelschauer bei 4°
Der Abstieg erfolgt vom Gipfelkreuz über den Normalweg auf grasigem Gelände mäßig steil hinab zur Waldgrenze und, bei einer Abzweigung rechts haltend, durch den Wald zum Lehnberghaus (1.554m).
3. Tag: Rückweg zur Coburger Hütte über den Normalweg und erneut die Grünsteinscharte. Von der Hütte noch eine Nachmittagstour auf den vorderen Drachenkopf. (2.303m)
Abwechslungsreiche , ebenso spannende wie wunderschöne Wege führen auf den Gipfel. An einigen Passagen ist durchaus Schwindelfreiheit, wie Trittsicherheit gefragt und auch ausgesetzte, wenn auch leichte Kletterein müssen überwunden werden.
4. Tag: Abstieg ins Tal bei Schneefall, in der Nacht hatte es 30 cm geschneit.

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