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Bergtour empfohlene Tour Bergtour  · Silberregion Karwendel

Sonnjoch

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Johannes Renfordt 
  • Perfekte Bedingungen beim Tourenstart am Großen Ahornboden
    Perfekte Bedingungen beim Tourenstart am Großen Ahornboden
    Foto: Johannes Renfordt, Community

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    Aus der Eng auf den großartigen Aussichtsberg am Rande des Karwendels
    mittel
    Strecke 13,3 km
    6:30 h
    1.400 hm
    1.400 hm
    2.457 hm
    1.203 hm

    Von der Hinterautal-Vomper-Kette zweigen nach Norden immer wieder kleinere Seitengruppen ab, in denen sich einige interessante Tourenziele finden. Ganz besonders empfehlenswert ist dabei das Sonnjoch, ein überaus wuchtiger Gipfel im östlichen Karwendel. Die Aussicht von seinem Gipfel ist auf Grund der vergleichsweise alleinstehenden Lage umfassend und bietet zahlreiche Ein- und Ausblicke nicht nur zu den umliegenden grasigen und steinigen Karwendelgipfeln: im Osten zeigt sich jenseits des Falzthurntals der Achensee und das Rofangebirge, im Norden geht der Blick über die Münchner Hausberge hinweg bei guten Sichtbedingungen bis ins Voralpenland und nach Süden begrenzt erst der Alpenhauptkamm mit den Zillertaler Alpen das beeindruckende Panorama.

    Der Tourenvorschlag führt vom Großen Ahornboden, am Ende des Rißtals gelegen, über abwechslungsreiche Steige und Wege zunächst zur Binsalm hinauf und schließlich weiter bis in den Binssattel. Wenig später beginnt der eigentliche Gipfelanstieg, der zwar im Wesentlichen keine besondere Schwierigkeiten bereit hält, dennoch nicht ganz ohne den typischen Karwendelschutt auskommt. Der lange und anstrengende Anstieg hat schließlich aber doch etwas Gutes: nach der Ankunft am breiten Gipfelrücken schmeckt die Brotzeit ganz besonders!

    Autorentipp

    Die Tour lohnt besonders im Herbst, wenn das Laub der Bergahorne im Großen Ahornboden sich verfärbt!
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    Sonnjoch, 2.457 m
    Tiefster Punkt
    Alpengasthof Eng, 1.203 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Asphalt 1,79%Schotterweg 25,87%Naturweg 11,76%Pfad 60,57%
    Asphalt
    238 m
    Schotterweg
    3,4 km
    Naturweg
    1,6 km
    Pfad
    8,1 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Die Steige und Wege sind in einem guten Zustand. Besondere Gefahrenquellen bestehen nicht, auch wenn im finalen Anstieg zum Sonnjoch Trittsicherheit in Schutt und auf Platten erforderlich ist.

    Weitere Infos und Links

    Fahrpläne für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Möglichkeiten der kostengünstigen Sondertickets sind unter http://www.rvo-bus.de/oberbayernbus/view/freizeittipps/wanderbusse/bergsteigerbus.shtml zu finden.

    Wegbeschreibung

    Von der Bushaltestelle direkt gegenüber des Alpengasthofs Eng der Fortsetzung der Landesstraße folgen, die jenseits des Wendebereichs für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Gleich nach der Querung eines Bachs zweigt nach links ein beschilderter Steig ab, der in Richtung Binsalm leitet. Er führt zunächst ins Tal hinein, weicht aber bald nach rechts aus und erreicht eine Forststraße. Auf dieser nach links weitergehend und zuletzt über zahlreiche Kehren bis zur Binsalm aufsteigen. Jenseits des Almgebäudes orientiert sich der Weg zunehmend nach rechts und nach zwei Kehren verläuft er gegen den Uhrzeigersinn oberhalb der Almflächen in einem weiten Bogen. Nach einem markanten Rechtsknick zweigt nach links ein beschilderter Steig ab, der weiterhin recht gemütlich gegen das Lamsenjoch ansteigt. Schnell ist aber wieder einmal ein Fahrweg erreicht, der scharf nach links abzweigend und durch eine Kehre einige Meter ansteigt. Wenige Meter nach der Kehre beginnt endlich linkshaltend erneut ein Steig, der zunächst recht flach die Bergflanke quert. Alsbald dreht er etwas nach rechts und erreicht, zahlreiche Kehren später, über einen schmalen Durchgang in Latschengassen den Binssattel.

    Auf der anderen Seite des Durchgangs treffen sich gleich mehrere Steige: dem Wegweiser zum Sonnjoch folgend geht es hier leicht linkshaltend weiter. Recht flach wird zunächst die Flanke des Gramijochs gequert, bevor der Steig sich etwas nach rechts wendet und auf der anderen Seite eines breiten Sattels in einen querenden, von der Gramaialm heraufführenden Steig einmündet. Linkshaltend weitergehend beginnt nun der eigentliche Gipfelanstieg, der zunächst noch recht einfach über Wiesen in einem großen Bogen auf einen mäßig ausgeprägten Grat leitet. Dort wird das Gelände erstmals felsiger und steiniger. Nach einer nicht allzu langen Passage, aber gewohnt rutschigen Passage im typischen Karwendelschutt wird der Steig allerdings bald besser und erreicht, noch einmal nach links ausholend, weniger steiles Gelände. Über einen Vorgipfel von Westen ansteigend ist der Gipfel bereits nah, doch eine letzte kleine Schwierigkeit ist noch bewältigen. Jedoch sind die geneigten, gelegentlich recht glatten Platten auf Reibung oder kleinere Vertiefungen nutzend rasch überstiegen und das Gipfelkreuz in der Folge schnell und sicher erreicht.

    Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück zum Großen Ahornboden.

    Einkehr
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    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
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    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
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    Foto
    Video

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Der Ausgangspunkt am Großen Ahornboden ist während der Sommermonate wie folgt zu erreichen:

    • Mit der Bayerischen Oberlandbahn bis nach Lenggries fahren. Von dort fährt bis zu dreimal täglich der Bergsteigerbus, Linie 9569 der RVO, in Richtung Eng.
    • An Werktagen bestehen Fahrtmöglichkeiten aus Richtung Garmisch-Partenkirchen über Krün und Wallgau in Richtung Eng.

    Die Tourenbeschreibung beginnt und endet an der Endhaltestelle der Buslinien.

    Anfahrt

    Das abgelegene Rißtal im Herzen des Karwendels lässt sich mit dem Auto wie folgt erreichen:

    • Auf der A 8 München - Salzburg bis zur Anschlußstelle Holzkirchen (97). Dort auf der B 318 bis zur Abfahrt Großhartpenning/Mitterdarching/Oberlaindern/Holzkirchen fahren. In der Holzkirchner Ortsmitte links auf die B 13 in Richtung Bad Tölz abbiegen und der B 13 an Lenggries vorbei bis zum Sylvensteinspeicher folgen. Auf der Dammkrone nach rechts auf die B 307 abbiegen, die in Vorderriß linkshaltend in eine Kreisstraße übergeht. Nach dem Passieren der Grenze zu Tirol sowie der übersichtlichen Ortschaft Hinterriß wird über die anschließende, bis zu ihrem Ende zu befahrende Mautstraße der Große Ahornboden erreicht.
    • Aus dem Inntal die Inntalautobahn Kufstein - Innsbruck bis zur Anschlussstelle Wiesing (39) fahren. Weiter auf der Achenseestraße B 181 zum Achensee und weiter in Richtung Achenpass fahren. Kurz vor diesem nach links auf die B 307 abzweigen und dieser am Sylvensteinsee vorbei nach Vorderriß folgen; weiter wie zuvor.
    • Von der B 2, Garmisch-Partenkirchen - Mittenwald nahe Krün auf die B 11 mit Fahrtrichtung München abfahren. Der Bundesstraße durch Krün nach Wallgau folgen und schon nahe des Wallgauer Ortsendes nach rechts auf die Mautstraße abbiegen, die durch das Isartal nach Vorderriß führt. Dort weiter wie zuvor.

    Die Mautgebühr beträgt für einen PKW ab Hinterriß 4,50 € (Stand: Oktober 2019).

    Parken

    Am Großen Ahornboden stehen große Parkplätze unmittelbar am Ende der Mautstraße zur Verfügung. Die Parkgebühren sind bereits in der hinter Hinterriß zu entrichtenden Straßenmaut enthalten.

    Koordinaten

    DD
    47.402312, 11.567332
    GMS
    47°24'08.3"N 11°34'02.4"E
    UTM
    32T 693707 5253068
    w3w 
    ///kapelle.erbe.betreffende
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Alpenvereinskarte 5/3 Karwendelgebirge - Ost

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    Ausrüstung

    Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

    Da mit Ausnahme der nahe am Ausgangspunkt gelegenen Binsalm keine unmittelbar am Weg gelegene Einkehrmöglichkeiten passiert werden, sind Verpflegung und ausreichend Getränke im Rucksack zwingend mitzuführen.


    Nutzerfragen

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    5 von 5
    1 Bewertung · 1 Rezension
    fantastisch
    5
    sehr schön
    4
    ganz in Ordnung
    3
    nicht so toll
    2
    sehr schlecht
    1
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     von 

    Bewertung abgegeben
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    13,3 km
    Dauer
    6:30 h
    Aufstieg
    1.400 hm
    Abstieg
    1.400 hm
    Höchster Punkt
    2.457 m
    Tiefster Punkt
    1.203 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Hin und zurück

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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