Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Die Wege und Steige zu den Haselgruber Seen sind in einem guten Zustand, dennoch ist ab der Bärhappalm etwas Trittsicherheit anzuraten. Besondere Gefahrenquellen bestehen bei guten Bedingungen nicht.Weitere Infos und Links
Die Fahrplanauskunft für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol findet sich unter https://www.sii.bz.it/.Wegbeschreibung
Am Gasthof Edelweiß, gleich gegenüber der Bushaltestelle, zweigt ein schmales Fahrsträßchen von der Hauptstraße ab, das nur für Anwohner nach St. Gertraud hinaufführt. Diesem an einzelnen Häusern vorbei folgen, aber noch vor dem Siedlungsschwerpunkt bei der dritten Möglichkeit nach links abbiegen. Der beschilderte Weg 108 stellt sich als befestigter, breiter Fahrweg heraus und führt gleich bergwärts. In der zweiten Kehre weisen Markierungen und Schilder nach rechts auf eine Wiese, auf der sich bald ein Steig zeigt und eine lange Kehre abkürzen hilft. Nachdem der Steig wieder in den Fahrweg eingemündet ist, bietet sich in der unmittelbar folgenden Kehre erneut die Möglichkeit, einem abkürzenden Steig zu folgen. Linkshaltend und ansteigend erreicht dieser spürbar rascher den Fahrweg und folgt diesem nun ins Kirchbergtal. Ohne größere gerade Abschnitte, aber bemerkenswert zielstrebig und recht gleichmäßig wird das Tal durchschritten. In einem bewaldeten Abschnitt kann ein letztes Mal eine Kehre abgekürzt werden und wenig später wird die Kirchbergalm erreicht. Hinter dieser steigt der Weg bald steiler an und passiert in der Folge zahlreiche Almhütten, bevor er auf einen schönen Geländeabsatz leitet. In einer weit ausholenden Kehre geht es noch einmal steil auf dem Fahrweg weiter hinauf zur Bärhappalm, an dem der bequeme Weg schließlich endet. Rechtshaltend setzt ein Steig zum schon nahen Rabbijoch fort, das zügig erreicht wird. Bereits wenige Meter nach dem Übergang kommt die nahegelegene Haselgruber Hütte ins Blickfeld, deren aussichtsreiche Terrasse zu einer Einkehr lockt. Vorher heißt es aber, rechtshaltend an der Hütte vorbeizugehen und in wenigen Gehminuten zu den Haselgruber Seen hinüberzuschlendern. Während viele Besucher nur bis zum größten, niedrig gelegenen See gehen, empfiehlt es sich aber dennoch, entlang des beschilderten Wegs zum Gleck bis zum Kirchbergsee hinaufzusteigen.
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück nach St. Gertraud.
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Der Ausgangspunkt im letzten Ort des Ultentals lässt sich problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Dafür mit dem Zug aus Bozen oder Mals kommend bis Meran oder Untermais fahren und weiter mit Bus 245 ins Ultental. Die Tourenbeschreibung beginnt und endet unmittelbar an der Endhaltestelle dieser Linie in St. Gertraud.Anfahrt
Auf der Staatsstraße 38 Bozen - Meran (MeBo) bis zur Ausfahrt Meran Süd fahren und der Beschilderung nach Lana folgen. Im Ort angekommen immer geradeaus halten und am zweiten Kreisverkehr den ersten Abzweig ins Ultental nehmen. Der Landesstraße SP 9 schließlich durch das gesamte Ultental bis nach St. Gertraud folgen.Parken
Am Ortseingang von St. Gertraud, kurz hinter dem Gasthaus Edelweiß und der Bushaltestelle, stehen ausreichend Parkplätze entlang der Straße zur Verfügung. Dort beginnt die Tourenbeschreibung.
Alternativ der Landesstraße durch zwei Kehren weiterfahren und der Beschilderung nach St. Gertraud folgend unterhalb der Kirche zwischen den Hotels Arnstein und Ultnerhof parken. In etwa höhengleich führt von dort der Weg 106 ins Kirchbergtal und erreicht, einige Höhenmeter sparend, dort die Wegbeschreibung.
Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
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Ausrüstung
Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.
Auch wenn mit der Haselgruber Hütte eine Einkehrmöglichkeit besteht, sollten Verpflegung und ausreichend Getränke im Rucksack Platz finden.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

Nutzerfragen