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Augsburger Höhenweg

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  • Augsburger Höhenweg
    Augsburger Höhenweg
    Foto: Markus Gretschmann, DAV Sektion Augsburg

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    Der Augsburger Höhenweg ist eines der Highlights in den Ostalpen. Lang, anspruchsvoll, aber auch sehr interessant

    schwer
    Strecke 11,6 km
    8:00 h
    1.207 hm
    1.124 hm
    2.966 hm
    2.262 hm

    Der Höhenweg ist mehr als nur eine direkte Verbindungsetappe zwischen der Augsburger und der Ansbacher Hütte. Er ist eine große Tour, die oft im Rahmen einer 3 Tagestour durch die südlichen Lechtaler Alpen begangen wird. Auf dem Weg trifft man verschiedenste Herausforderungen, von steilen, klettersteigähnlichen Passagen über einen kleinen Gletscher bis hin zu steilen Geröllhängen und ausgesetzen Graten. 

    Schwierigkeit
    T5I+ schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    Dawinkopf, 2.966 m
    Tiefster Punkt
    2.262 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Pfad 43,22%Pfadspur 43,12%Gesicherter Steig 13,65%
    Pfad
    5 km
    Pfadspur
    5 km
    Gesicherter Steig
    1,6 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Die Tour ist sehr lange und gerade später in der Saison findet man unterwegs kein Wasser oder Schneereste. Daher sollte man genügend Wasser und Verpflegung dabei haben. 

    Die Seilversicherungen sind bewußt nur als Geländerseil ausgelegt und nicht für eine Klettersteigsicherungen konzipiert. Alle Abschnitt wie in einem Klettersteig zu sichern würde viel zu lange dauern. 

    Weitere Infos und Links

    Bei Gewittergefahr empfiehlt es sich den Höhenweg von der Augsburger Hütte aus anzugehen, da man die schwierigeren und oft drahtseilversicherten Passagen dann bereits am Morgen hinter sich hat. 

    Wegbeschreibung

    Von der Augsburger Hütte folgt man dem Hüttenaufstieg ein Stück zurück bis zum ersten Schilderbaum. Hier zweigt der Weg nach rechts in die Gasillschlucht und leitet zuerst am rechten Rand, später in der Mitte des Kars zum Einstieg in die Fernerwand. Dieser befindet sich am obersten Punkt des Kars und ist mit einem großen rot-weissen Punkt gekennzeichnet. Die ersten Meter sind sehr steil und führen an einem Drahtseil und teilweise über Bügel auf ein System von Bändern, auf dem man in der Folge den Wandabschnitt nach rechts oben aufsteigend bis zur Geländestufe des Grinner Ferner überwindet. 

    Am Ferner angekommen wendet man sich nach links und hält sich am besten in der Mitte des Ferners. Der Einstieg in die drahtseilversicherte Querung zum Bocksgarten ist im Frühsommer nicht immer einfach zu finden. Bitte schaut auch die Bilder an. Die Stelle ist mit einem gelben Pfeil auf ihnen markiert. Im anschluss überschreitet man den weiten Sattel und hält auf den wieder versicherten Ostgrat des Dawinkopfs zu.

    Vom Gipfel folgt man den Steigspuren nach Nordwest und steigt bald wieder an Drahtseilen in folgende Scharte und dann weiter über den luftigen Grat in die Dawinscharte ab. Hier setzt die Querung zur Gelben Scharte an. Direkt nach dieser Scharte folgt ein sehr steiler, versicherten Abstieg, der zur Eisrinne führt. Hier hält sich bis spät in den Sommer Schnee oder Eis, dessen Überquerung ohne passende Ausrüstung heikel bis gefährlich sein kann. Weiter geht es fast immer ausgesetzt in der steilen Mergelflanke hinüber zur Parseierscharte. Dort befindet sich auch etwas rechts oberhalb hinter einem Felskopf das Roland-Ritter-Biwak.

    Von der Scharte aus steigt man rechts im Kar auf dem Weg durch gutmütiges Grasgelände bis zum "Glatten Rücken'. Hier wendet sich der Weg nach rechts und zieht unter der dem Schwarzloch- und Stierlochkopf fast horizonal hinüber. An einer weiteren Kante beginnt dann der steile Abstieg in zum zweiten Schneefeld und weiter zum Grünen Brünnle. Dieser Abschnitt erfordert sehr gute Trittsicherheit. Nach einer besonders brüchigen Querung und der überschreitung einer kleinen Scharte ist bald der schwierigste Teil geschafft.

    Ab dem Unteren Grießl führt der Weg nochmal kräftezehrend zum Winterjöchl und dann ohne großen Höhenunterschied über die Kopfscharte zur Ansbacher Hütte.

    Einkehr
    Tipp
    In der Nähe
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    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video
    Augsburger Hütte
    Augsburger Biwak
    Ansbacher Hütte

    Koordinaten

    DD
    47.166519, 10.493540
    GMS
    47°09'59.5"N 10°29'36.7"E
    UTM
    32T 613193 5224751
    w3w 
    ///stauraum.bedingung.pokalfinale
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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    Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen (2008) von Dieter Seibert

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    Ausrüstung

    Neben der obligatorischen Ausrüstung (wie Biwaksack und Erste-Hilfe-Set) empfiehlt sich auf jeden Fall ein Helm. Die Gemsen treten manchmal bewusst

    minutenlang Steine los. 

    An zwei Stellen hält sich bis Mitte August oft noch Schnee und Eis in tiefen Rinnen. Dann sollte man auf jeden Fall einen Pickel und auch Steigeisen oder Grödel dabei haben. Diese Stellen sind oft nur ein paar Meter breit, aber ohne richtige Ausrüstung wird es sehr schnell gefährlich. Es gab hier schon mehrere Tote!

    Die Biwakschachtel (Roland-Ritter-Biwak) ist nur als Notunterkunft gedacht und konzipiert. Bitte keine geplanten Biwaks!

    Lokalisierung

    Teile dieses Inhalts wurden maschinell übersetzt. Die Ausgangssprache ist Deutsch.

    Nutzerfragen


    10.09.2024
    Markus Gretschmann  
    Hallo Ferdinand, Danke für das Lob. Freut mich, wenn Dir der Führer gefällt. Viele Grüße, Markus

    5 von 5
    1 Bewertung · 1 Rezension
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    5
    sehr schön
    4
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    3
    nicht so toll
    2
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    1
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    Schwierigkeit
    T5I+ schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    11,6 km
    Dauer
    8:00 h
    Aufstieg
    1.207 hm
    Abstieg
    1.124 hm
    Höchster Punkt
    2.966 m
    Tiefster Punkt
    2.262 m
    Von A nach B geologische Highlights Gipfel-Tour

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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