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Sass Bece Westgrat

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DAV Sektion Frankfurt/Main Verifizierter Partner 
  • Kapelle am Zustiegsweg
    Kapelle am Zustiegsweg
    Foto: Christoph Schumacher, DAV Sektion Frankfurt/Main

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    Schöne, kurze und nicht allzu schwere  Klettertour mit kurzem Zustieg vom Passo Pordoi und Abstieg über einen etwas speziellen Klettersteig.
    leicht
    Strecke 2,5 km
    5:15 h
    328 hm
    328 hm
    2.534 hm
    2.239 hm

    Die Tour über den Westgrat auf den Sass Bece bietet schöne, überwiegend leichte Kletterei in meist festem Fels. Die Stände sind mit Bohrhaken ausgestattet, an allen schwereren Stellen befinden sich Bohrhaken, Schlaghaken oder Sanduhrschlingen. Die schwerste Seillänge ist die 4. SL mit der schwarzen Platte und der nachfolgenden Verschneidung, die aber relativ gut mit Zwischensicherungen ausgestattet ist und sich zusätzlich absichern lässt.

    Der Abstieg über den etwas improvisiert wirkenden Klettersteig ist insbesondere aufgrund der Seilbrücken und der Gratüberschreitung auch sehr lohnend und rundet die Tour ab.  

    Schwierigkeit
    IV leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    2.534 m
    Tiefster Punkt
    2.239 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW
    Zustieg
    150 hm, 0:40 h
    Wandhöhe
    140 m
    Kletterlänge
    200 m, 3:00 h
    Abstieg
    328 hm, 1:30 h
    Standplätze
    mit Bohrhaken
    Zwischensicherung
    vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
    Seillänge
    1 x 50 m
    Anzahl Expressschlingen
    8

    Wegearten

    Asphalt 5,11%Schotterweg 38,03%Pfad 27,70%Weglos 10,32%Klettersteig 11,18%Pfadspur 7,62%
    Asphalt
    126 m
    Schotterweg
    933 m
    Pfad
    680 m
    Weglos
    253 m
    Klettersteig
    274 m
    Pfadspur
    187 m
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    • Am Westgrat und am Klettersteig besteht die übliche Steinschlag-Gefahr. 
    • Der Klettersteig wirkt etwas improvisiert. Einige Verankerungen der Leitern sind mit Kabelbindern befestigt, und die Seile der Seilbrücken, besonders die der ersten, sind nicht besonders straff gespannt. Hier ist eine gewisse Vorsicht angebracht, im Zweifelsfall sollte man zusätzlich mit dem eigenen Seil sichern.

    Weitere Infos und Links

    • Topo und Routenbeschreibung auf bergsteigen.com:
      https://www.bergsteigen.com/fileadmin/userdaten/tour/topo/sas_bece_westgrat_topo.pdf
      Gutes Topo, bzgl. der künstlichen Griffe in der schwarzen Platte nicht mehr aktuell
    • Klettern in Gröden und Umgebung Band 1, Mauro Bernardi
      In dieser Routenbeschreibung ist die Route auf insgesamt 5 SL eingeteilt, mit z.T. anderen Ständen. Wegen der guten Bohrhaken-Stände in der 6 SL-Variante und der geringeren Seilreibung können wir diese SL-Einteilung nicht empfehlen.

    Wegbeschreibung

    Zustieg:

    Vom Passo Pordoi geht man auf einem Wanderweg Richtung Rifugio Fredarola unterhalb der Ostwand des Sass Bece, vorbei an einer Kapelle, bis man in eine kleine Scharte südlich des Sass Bece kommt (Pkt. 2360 in der AV und Tabacco Karte). Bis hier ca. 30 min.

    Ab hier auf Pfadspuren Richtung Norden an den Wandfuß der Südwand, und unter dieser entlang zum eher schwach ausgeprägten Westgrat (siehe Bild), wobei die Pfadspuren etwas absteigen und um den untersten Sporn des Westgrates herumführen. Man kommt zu einer Schuttrinne. Der Einstieg befindet sich wenige Meter oberhalb von dieser und wird über eine kurze Stufe erreicht. Am Einstieg befindet sich eine Sanduhr mit Sanduhr-Schlinge, die aber von unten nicht leicht zu erkennen ist. Bis zum Einstieg ca. 10 min. ab der Scharte.

    Route:

    1. Seillänge (bis 4-, ca. 30 m)
      Vom Einstieg an der Sanduhrschlinge zunächst kurz schräg nach rechts aufwärts z.T. entlang eines Bandes, zu einem kleingriffigen, plattigen Aufschwung (4-) mit einer weiteren Sanduhr als Zwischensicherung. Weiter aufwärts zu einem Stand mit 2 Bohrhaken.
    2. Seillänge (bis 3-, 27 m)
      Vom Stand über Schrofen zu einem Felskopf, der als Stand dient, wenn man die Tour in 5 Seillängen geht, so wie im Bernardi-Führer beschrieben. Man ist nun knapp links von der Gratkante. Zu einer weiteren Sanduhr, dann über eine Stufe, zuletzt etwas links haltend, zu einem Stand mit 2 Bohrhaken.
    3. Seillänge (bis 4-, 30 m)
      Vom Stand wieder etwas links haltend über einen kleingriffigen Aufschwung zu einem Band, dem man nach rechts bis kurz vor die Gratkante folgt. Hier in einer Art Verschneidung (1 Bohrhaken, 4-) steil aufwärts zu einem Geröllabsatz. An dessen hinterem Ende, am Beginn eines erneuten Aufschwungs, befindet sich der nächste Stand mit 2 Bohrhaken. Die Schlüsselstelle mit der schwarzen Platte ist von hier bereits gut sichtbar.
    4. Seillänge (4, 35 m, Schlüsselstelle)
      Vom Stand schräg nach links steil aufwärts zum Beginn der schwarzen Platte. Diese schräg nach rechts aufwärts, entlang von mehreren Bohrhaken und Schlaghaken. Die künstlich angebrachten Tritte, die auf bergsteigen.com beschrieben sind, existieren nicht mehr (Stand September 2023), man sieht aber noch Bohrlöcher und Kleber-Reste. Nach oben hin geht die Platte in eine steile Verschneidung über, der man folgt (Absicherung mit Schlaghaken, Legen von Friends möglich) zu einem Stand mit 2 Bohrhaken.
    5. Seillänge (bis 4-, 35 m)
      Sehr leicht über Schrofen und Bänder zurück zur Gratkante und knapp links von dieser einen kurzen Aufschwung aufwärts (4-) zu einem Stand an einem Schutt-Absatz.
    6. Seillänge (2, 35 m)
      Nahe der Gratkante leicht über Schrofen aufwärts zum Stand auf einem Kopf, von dem aus bereits der Klettersteig sichtbar ist.

    Abstieg über Abseilpiste:
    Vom Standplatz wenige m Richtung N, bis nach rechts (SO) eine Rinne hinunterführt. Hier kann an einem Ring zu einem bereits sichtbaren Drahtseil abgeseilt werden (auch Abklettern möglich). Dieses führt zur Abseilpiste. Da wir über den Klettersteig abgestiegen sind, können zu dieser variante keine weiteren Angaben gemacht werden.

    Abstieg über den Klettersteig:
    Vom Stand am Abseilring vorbei wenige m abwärts zu einer bereits sichtbaren Metall-Leiter und entlang von Drahtseilen zum Gipfel des Sass Bece. Ab hier entlang des Gipfelgrates Richtung NNW, wobei mehrere Zacken überschritten werden. Die Schluchten zwischen diesen werden mittels 3 Seilbrücken überquert.
    Schwierigkeit des Kletersteigs: ca. B, wobei die Seilbrücken recht ausgesetzt sind.
    Nach dem letzten dieser Gipfel (markiert durch eine Stange) verläuft der Abstieg weiter Richtung NNW am Gipfelgrat entlang, ist teilweise mit Drahtseilen gesichert und mit Steinmännern markiert. Nach einer deutlichen Scharte über eine Holzleiter und auf der NO-Seite nochmals etwas aufwärts, bevor das Ende des Klettersteigs erreicht ist und ein guter Weg in Sepentinen hinunter zum Passo Pordoi führt.

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    Foto
    Video
    Museum 1915-1918 Dolomiten
    DER ERSTE WELTKRIEG MUSEUM
    Der Erste Weltkrieg Museum
    Pordoijoch
    Bar Giusy
    Photo Point Pordoi Joch
    Pordoi-Kapelle
    Rifugio Sass Becé

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Anfahrt

    Zum Passo Pordoi von Gröden über das Sellajoch, aus dem Val Badia über den Campolungo-Pass.

    Parken

    Großer kostenfreier Parkplatz direkt auf der Passhöhe.

    Koordinaten

    DD
    46.487469, 11.810863
    GMS
    46°29'14.9"N 11°48'39.1"E
    UTM
    32T 715728 5152050
    w3w 
    ///bessere.schöpfer.krokusse
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    siehe "Infos und Links"

    Kartenempfehlungen des Autors

    • Alpenvereinskarte Langkofel und Sellagruppe, 1:25.000
    • Tabacco Karte Alta Badia Arabba Marmolada, 1:25.000

    Kartentipps für die Region

    Mehr anzeigen

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    Schwierigkeit
    IV leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    2,5 km
    Dauer
    5:15 h
    Aufstieg
    328 hm
    Abstieg
    328 hm
    Höchster Punkt
    2.534 m
    Tiefster Punkt
    2.239 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Platte Grat Abstieg zu Fuß Abseilpiste

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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