Aktivitäten in der Rosengarten-Gruppe
Ausflugstipps in der Rosengarten-Gruppe
Highlights
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Vom Rosengarten zu den Drei Zinnen. Der Dolomitenhöhenweg nr. 9 der einzige, welcher von Westen nach Osten zieht.
Großartige Überschreitung von einem Dreitausender auf leichten Klettersteigen, der höchste Gipfel in der Zauberwelt des Rosengartens.
Bergtour über das Tschagerjoch und den Zigolade Pass
Eine landschaftlich reizvolle Strecke entlang des Avisio, durch Wiesen, Wälder und charmante Dörfer mit Ausblicken wie aus dem Bilderbuch.
Dies ist der einzige Wanderweg zur Gartlhütte und zum märchenhaften Gartlbecken, einem der eindrucksvollsten und bekanntesten Orte der Fassa ...
Eindrucksvolle und lange Dolomitentour mit spannenden Klettersteigeinlagen und perfekter Aussicht.
Der Radweg der Dolomiten Fiemme und Fassa verbindet die beiden Täler zwischen Wiesen, Bächen und Bergbauernhöfen. Mit einem Höhenunterschied von ...
Die Umrundung der südlichen Rosengartengruppe ist eine grandiose Panoramatour. Die Höhenlage des Weges oberhalb der Baumgrenze garantiert eine ...
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Das Alpenglühen – auf Ladinisch „Enrosadira“ genannt – klingt für unsere Ohren bereits wie eine Zauberformel aus einer fernen Sagenwelt. Die Berge „glühen“, wenn die untergehende Sonne ihre Hänge und Gipfel in warmes Licht taucht, während die tiefer gelegenen Täler schon im Schatten liegen.
König Laurin und sein Rosengarten
Was wäre solch ein Phänomen ohne die passende Legende? Im Fall des Alpenglühens wird man in der Eggentaler Sagenlandschaft um den Rosengarten fündig. Dort lebte einst der Zwergenkönig Laurin in einem Garten voller immer blühender Rosen. Zu den wertvollsten seiner immensen Reichtümer gehörte eine Tarnkappe, mit der er sich unsichtbar machen konnte. Doch Laurin war sehr einsam und als er sich schließlich unsterblich in die hübsche Prinzessin Simhild verliebte, raubte er sie und entführte sie in seinen Garten.
Die Krieger des Etscher Königs, angeführt von Simhilds Bruder Dietleib, suchten nach der Prinzessin, erstürmten bald den Rosengarten und zerstörten große Teile davon. Nach einem ungleichen Kampf musste sich Laurin ergeben und das Ende seines Gartens schien nahe. Als er von den Kriegern abgeführt wurde, verfluchte der Zwergenkönig seinen Garten. Niemand sollte ihn jemals wieder sehen – nicht am Tag und nicht in der Nacht. Doch er bedachte die Dämmerung nicht. Und so leuchtet der Rosengarten bis heute in der untergehenden Sonne.
Alpenglühen – ein physikalisches Phänomen
Wer der Sagenwelt Glauben schenkt, der hat nun eine plausible Erklärung für das Alpenglühen gefunden. Wie hinter jedem Naturphänomen steckt allerdings auch hier eine physikalische Theorie.
Das Licht der Sonne erscheint dem Betrachter zwar weiß, setzt sich aber in Wirklichkeit aus sämtlichen Regenbogenfarben zusammen. Dabei sind die elektromagnetischen Wellen der verschiedenen Farben unterschiedlich lang – bei Blau am kürzesten, bei Rot am längsten. Wenn das Sonnenlicht nun die Atmosphäre durchquert, wird es „gestreut“. Das bedeutet, dass es seine Farbe ändert, sobald es mit einem Gasmolekül zusammenstößt. Bei hohem Sonnenstand, also tagsüber, ist der Weg der Strahlen durch die Atmosphäre ziemlich kurz. Dann wird hauptsächlich kurzwelliges Licht gestreut und der Himmel erscheint blau. Sinkt die Sonne in der Abenddämmerung, wird der Weg der Strahlen wesentlich länger und der Anteil an rotem Licht so immer größer.
Dieses rote Licht wird dann besonders von hellen, glatten Flächen reflektiert. Und das wiederum klappt hervorragend, wo die Berge hoch genug sind und entweder aus möglichst hellem Gestein bestehen, oder sogar schneebedeckt sind. Die großen Dolomitenmassive, wie der Rosengarten, setzen sich übrigens aus einer Mischung von Calciumcarbonat und Magnesium zusammen – und beide Stoffe sind ideal, um das rote Licht zu reflektieren.
Egal ob man nun der Sage oder der Wissenschaft glauben möchte: Das Alpenglühen gehört in jedem Fall zu den Phänomenen, die man unbedingt gesehen haben sollte. Darum nichts wie auf ins Eggental!
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Am besten lässt sich „Enrosadira“ bei einer der folgenden Touren entdecken – immer vorausgesetzt natürlich, das Wetter bleibt bis in die späten Abendstunden stabil.



