Walter Biselli
Unterwegs begegnen wir den Resten historischer Wallanlagen auf dem Hörnekapf, der Blatthalde und dem „Schänzle“. Ob es sich bei diesen Abschnittsbefestigungen um urgeschichtliche Höhenburgen oder um Kultstätten handelte, ist wissenschaftlich nicht gesichert. Ebenso wenig lassen sich die Fernsichten von den beiden Hütten mit ihren großartigen Aussichtspunkten garantieren – manchmal liegt Nebel über der Baar. Bei Föhnwetterlage hingegen reicht der Blick bis zum Feldberg und weiter zu den Alpen.
Original der Tour: www.schwarzwaldverein-tourenportal.de/de/tour/809197587/
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Der Wankelpfad verläuft an einer steilen Hangkante entlang und ist vor allem bei Nässe teilweise rutschig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für die Tour.Weitere Infos und Links
Der geniale Erfinder und sein Vater: Die Wankels blieben in Geisingen als Namensgeber präsent, in www.suedkurier.deWegbeschreibung
Vom Parkplatz folgen wir der gelben Raute über den Standort „Luser Steig“ und weiter auf einen Grasweg Richtung „Wasenhalde“. Bei einer Sitzbank biegen wir – nun ohne Markierung – rechts auf den Saurückenweg ab. Dieser schmale Pfad führt durch den Wald und mündet schließlich wieder in den Ostweg, dem wir bis zum Standort „Hörnekapf“ folgen. Direkt am Wegpfosten ist der gut erhaltene Wall der Abschnittsbefestigung Hörnekapf zu erkennen. Auf dem Ostweg erreichen wir anschließend die Hubertushütte mit überdachtem Rastplatz und Panoramablicken. Den Aussichtspunkt nutzen auch Gleitschirmflieger als Startpunkt.
Nach einer Rast steigen wir mit der gelben Raute ins Klausener Tal hinab, biegen jedoch gleich rechts auf den unmarkierten Wankelpfad ab. Dieser führt entlang einer steilen Hangkante durch schönen Buchenwald zur Blatthaldenhütte mit großem Rastplatz, Grillmöglichkeit und einem weiten Panoramablick über die Baar – bei klarer Sicht sogar bis in den Schwarzwald und zu den Alpen.
Von dort folgen wir wieder der Markierung des Ostwegs, nun südwärts Richtung Geisingen, und verlassen ihn links über den Brandweg. Der Untere Schänzleweg führt durch die Abschnittsbefestigung Schänzle mit ihrem gut erhaltenen Wall. Danach biegen wir links auf den Käpfleweg ab und nach etwa 300 Metern rechts auf einen breiten, unmarkierten Waldweg, der zur kleinen Öfingerhau-Hütte führt.
Ab hier ist der Rückweg wieder durchgehend mit der gelben Raute markiert: über „Tännlehau“ und „Luser Steig“ zurück zum Wanderparkplatz Roßberg oder – auf bekanntem Weg – weiter bis zum Bahnhof Geisingen.
Geisingen/Lindenbaum
Geisingen/Feuerwehrgerätehaus
Wanderparkplatz Roßberg
Luser Steig
Teschen
Hörnekapf/Hubertushütte
Hubertushütte
Blatthaldenhütte
Abschnittsbefestigung Schänzle
Öfingerhauhütte
Tännlehau
Hörnekapf
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Mit RE55 zwischen Donaueschingen und Ulm bis Geisingen; ca. 25 min Fußweg (1,3 km) zum Wanderparkplatz Roßberg, dem Ausgangspunkt der TourAnfahrt
Ziel für Navi: Roßbergstraße, 78187 GeisingenParken
Wanderparkplatz Roßberg (UTM 32T 473745 5308788)Koordinaten
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Feste Wanderschuhe mit gutem Profil.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

Nutzerfragen