Durch ehemaliges Kulturland zu einer alten Festung mit herrlichem Ausblick auf die Bucht von Kotor.
Die Lage der Festung Vranovo Brdo („Krähenberg“) ist kein Zufall: Von ihr aus überblickt man die gesamte Bucht von Kotor fast bis zu ihrem Ausgang ins offene Meer.
Viele der Hänge zu Füßen der Ruine wurden in früheren Zeiten landwirtschaftlich genutzt, wovon zahlreiche Steinterrassen und die Reste ehemaliger Bauernhäuser zeugen. Heute hat lichte Macchie das Gelände zurückerobert und im Frühjahr blüht es dort ringsum farbenfroh.
Alte Stein- und Militärwege sind aber noch erhalten geblieben und bilden die Grundlage für die hier beschriebene Rundtour.
Autorentipp
Man kann von Vranovo Brdo auch nach Perast absteigen und mit dem Taxi zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Diese Tour weist keine besonderen Sicherheitsrisiken auf.
GPS-Gerät samt Track sind empfehlenswert.
Weitere Infos und Links
Babina Glava (Lovćen) – Rundtour
Wegbeschreibung
Direkt unterhalb des Parkplatzes bei der Kirche des Hl. Georg (Crkva Sveti Đorda) beginnt ein Pfad, der schräg nach rechts und zunächst leicht bergab in ein Tal hineinführt. Bald steigt er wieder an und passiert eine Felswand, um dahinter eine T-Kreuzung zu erreichen. Hier biegt man scharf nach rechts, um kurz danach eine Linkskehre zu vollziehen und auf einem gepflasterten Steinweg, der bald in sanfte Kehren übergeht, weiter bergauf zu wandern. Auf einer Meereshöhe von ca. 185 m verlässt der Fußpfad den alten Steinweg und führt geradeaus durch Macchie und lichten Eichenwald weiter bergauf. Bei einer Weggabelung hält man sich links und geht flach unter Steinterrassen entlang, lässt ein verfallenes Haus rechts liegen und befindet sich schon bald wieder auf einem befestigten Steinweg, der flach bergauf weiterführt. In Kehren geht es hoch, später in einem langen Bogen nach rechts, dort links an einem Steingebäude vorbei und neuerlich in Kehren bergauf bis zu einer T-Kreuzung am Bergkamm. Hier wendet man sich nach links und folgt einem breiten Steinweg, der hinter einem Sattel einen langgezogenen Rechtskehre vollzieht und so auf den Bergrücken zurückkehrt. An zwei alten Steinhäusern vorbei biegt der Weg allmählich nach links und führt in mehreren weiten Kurven und einigen kurzen Kehren weiter sanft bergauf, bis man die Ruine von Vranovo Brdo vor sich sieht und zu ihr hochsteigt.
Der Rückweg folgt der Aufstiegsroute bis zur T-Kreuzung hinter dem Sattel, wo man geradeaus und leicht bergauf weitergeht. Hinter einem Geländeübergang geht es weiter bergauf, bis der alte Steinweg eine Biegung nach rechts vollzieht. Hier zweigt man nach links auf eine unauffällige Pfadspur ab, die um eine Festung herumführt, deren Ruinen man rechts oben sieht. Der Pfad biegt allmählich nach rechts und man gelangt flach bergab zur kleinen Kapelle Sveti Nikola, die am Rand einer Wiese steht.
An der rechten Seite der Wiese neben den Stromleitungen folgt man anschließend einem unscheinbaren Pfad, der in Kehren nach Süden in eine Schlucht hinunterführt und erst allmählich deutlicher wird. Weiter unten wird der Weg flacher und passiert ein Schotterfeld, wo deutliche Wegmarkierungen beginnen. Der Aufschrift „Orahovac“ folgend geht es tiefer und man gelangt schließlich zu einer Viehtränke, wo man den Kirchturm der Crkva Sveti Đorda erblickt und bald danach den Ausgangspunkt wieder erreicht hat.
Öffentliche Verkehrsmittel
Busverbindung zwischen Kotor und Orahovac
Anfahrt
Auf der Küstenstraße M-1 von Kotor kommend nach der Linksbiegung am Ortsanfang von Orahovac auf der ersten Abzweigung nach rechts, dort einspurig eng und steil bergauf bis zur Kirche des Hl. Georg (Crkva Sveti Đorda).
Parken
Parkplatz unterhalb von Bäumen direkt bei der Kirche des Hl. Georg (Crkva Sveti Đorda).
Koordinaten
Ausrüstung
Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

Nutzerfragen