Innenstadt-Tour - Die Geschichte des Augsburger Wassermangement-Systems
Erfahre warum das Augsburger Wassermanagement-System zum UNESCO-Welterbe wurde und entdecke bei Deinem Rundgang was bis heute davon geblieben ist.
Die Innenstadt-Tour „Wo die Handwerker zuhause waren“ führt Dich zu den vorgestellten Sehenswürdigkeiten. Und natürlich kannst Du bei Deinem Rundgang durch Augsburg noch einiges mehr erleben. Zum Beispiel die letzte traditionelle Gerberei Augsburgs und viele kleine Boutiquen.
Die Augsburger waren Vorreiter in Sachen Wasserqualität. Das Potenzial des für uns Menschen lebenswichtigen Guts Wasser erkannten die Augsburger außergewöhnlich früh. Schon im Mittelalter setzten sie auf eine strikte Trennung zwischen Brauch- und Trinkwasser und entwickelten ihr Wasserwirtschaftssystem über die Jahrhunderte immer weiter. Im Juli 2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System, das sich insgesamt aus 22 Objekten zusammensetzt, zum UNESCO-Welterbe ernannt. Es gilt als weltweit einzigartiges Zeugnis urbaner Wasserwirtschaft.
Unterwegs zwischen historischen Brunnen und Bauten: Auf Deiner 3,5 Kilometer langen Erkundungstour durch die Augsburger Innenstadt kommst Du an einigen sehenswerten Bauwerken vorbei, die Teil dieses Welterbes sind. Den Beginn des ausgeklügelten Augsburger Wassermanagements bildet der Hochablass am Lechwehr: Hier zweigten die Augsburger Wasser aus dem Lech ab und leiteten es in ein System aus unzähligen Kanälen. Die sogenannten Lechkanäle wurden in der Stadt angelegt und sind im heutigen Lechviertel noch immer sichtbar.
Früher standen im Lechviertel verschiedenste Mühlen, die die ansässigen Handwerksbetriebe und später die Fabriken mit Energie versorgten. Darüber hinaus konnte in den Kanälen Abfall entsorgt werden, wodurch sich die in der Stadt herrschenden hygienischen Bedingungen deutlich verbesserten. Dazu trug auch die Stadtmetzg bei: In dem 1609 in der Nähe des Rathauses errichteten Gebäude diente das Kanalwasser zur Kühlung von Fleisch.
Als Trinkwasserlieferant kam dagegen sauberes Quellwasser zum Einsatz, das mithilfe von Pumpsystemen bis in die höher gelegenen Stadtviertel gebracht werden konnte. Nicht nur eine technische Meisterleistung der städtischen Brunnenmeister, sondern auch ein revolutionärer Schritt für die Gesundheit der Augsburger Bürger. Noch heute kannst Du in der Innenstadt 3 dieser auch architektonisch beeindruckenden Trinkwasserwerke bewundern: das Wasserwerk am Roten Tor, das Brunnenwerk am Vogeltor und das Untere Brunnenwerk.
Weitere Highlights Deiner Rundtour. Auch den monumentalen Brunnenbauwerken Merkur-, Herkules- und Augustusbrunnen solltest Du auf Deinem Streifzug durch die Augsburger Innenstadt unbedingt einen Besuch abstatten, denn sie sind ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie sehr sich die Augsburger um eine moderne Wasserversorgung bemühten. Die zahlreichen über die ganze Stadt verteilten Trinkbrunnen zeigen, dass das auch heute noch gilt.
Autorentipp
Geeignet für Touristen, Schulklassen, technik- und kunsthistorisch Interessierte, Familien
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenWeitere Infos und Links
Öffnungszeiten Maximilianmuseum: Di – So, 10 – 17 Uhr; Mo geschlossen
Wegbeschreibung
Route: Augustusbrunnen – Stadtmetzg – Unteres Brunnenwerk – Lechkanäle – Brunnenwerk am Vogeltor – Wasserwerk am Roten Tor – Herkulesbrunnen – Merkurbrunnen – Maximilianmuseum
Die Augsburger waren Vorreiter in Sachen Wasserqualität. Das Potenzial des für uns Menschen lebenswichtigen Guts Wasser erkannten die Augsburger außergewöhnlich früh. Schon im Mittelalter setzten sie auf eine strikte Trennung zwischen Brauch- und Trinkwasser und entwickelten ihr Wasserwirtschaftssystem über die Jahrhunderte immer weiter. Im Juli 2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System, das sich insgesamt aus 22 Objekten zusammensetzt, zum UNESCO-Welterbe ernannt. Es gilt als weltweit einzigartiges Zeugnis urbaner Wasserwirtschaft.
Unterwegs zwischen historischen Brunnen und Bauten: Auf Deiner 3,5 Kilometer langen Erkundungstour durch die Augsburger Innenstadt kommst Du an einigen sehenswerten Bauwerken vorbei, die Teil dieses Welterbes sind. Den Beginn des ausgeklügelten Augsburger Wassermanagements bildet der Hochablass am Lechwehr: Hier zweigten die Augsburger Wasser aus dem Lech ab und leiteten es in ein System aus unzähligen Kanälen. Die sogenannten Lechkanäle wurden in der Stadt angelegt und sind im heutigen Lechviertel noch immer sichtbar.
Früher standen im Lechviertel verschiedenste Mühlen, die die ansässigen Handwerksbetriebe und später die Fabriken mit Energie versorgten. Darüber hinaus konnte in den Kanälen Abfall entsorgt werden, wodurch sich die in der Stadt herrschenden hygienischen Bedingungen deutlich verbesserten. Dazu trug auch die Stadtmetzg bei: In dem 1609 in der Nähe des Rathauses errichteten Gebäude diente das Kanalwasser zur Kühlung von Fleisch.
Als Trinkwasserlieferant kam dagegen sauberes Quellwasser zum Einsatz, das mithilfe von Pumpsystemen bis in die höher gelegenen Stadtviertel gebracht werden konnte. Nicht nur eine technische Meisterleistung der städtischen Brunnenmeister, sondern auch ein revolutionärer Schritt für die Gesundheit der Augsburger Bürger. Noch heute kannst Du in der Innenstadt 3 dieser auch architektonisch beeindruckenden Trinkwasserwerke bewundern: das Wasserwerk am Roten Tor, das Brunnenwerk am Vogeltor und das Untere Brunnenwerk.
Weitere Highlights Deiner Rundtour. Auch den monumentalen Brunnenbauwerken Merkur-, Herkules- und Augustusbrunnen solltest Du auf Deinem Streifzug durch die Augsburger Innenstadt unbedingt einen Besuch abstatten, denn sie sind ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie sehr sich die Augsburger um eine moderne Wasserversorgung bemühten. Die zahlreichen über die ganze Stadt verteilten Trinkbrunnen zeigen, dass das auch heute noch gilt.
Römisches Museum Augsburg
Schaezler Palais
Fuggerei
Maximilianmuseum
Fuggerei
Augustusbrunnen
St. Anna Kirche
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Startbahnhof: Augsburg Hbf plus 16 Gehminuten zum Start des Rundgangs
Weitere Infos zum Fahrplan und den Tickets unter www.brb.de
Koordinaten
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Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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