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Innenstadt-Tour - Die Geschichte des Augsburger Wassermangement-Systems

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  • Rathaus mit Perlachturm und Augustusbrunnen
    Rathaus mit Perlachturm und Augustusbrunnen
    Foto: Stadt Augsburg, Friedrich Stettmayer

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    Erfahre warum das Augsburger Wassermanagement-System zum UNESCO-Welterbe wurde und entdecke bei Deinem Rundgang was bis heute davon geblieben ist. 

    leicht
    Strecke 3,7 km
    0:55 h
    18 hm
    16 hm
    491 hm
    475 hm

    Die Innenstadt-Tour „Wo die Handwerker zuhause waren“ führt Dich zu den vorgestellten Sehenswürdigkeiten. Und natürlich kannst Du bei Deinem Rundgang durch Augsburg noch einiges mehr erleben. Zum Beispiel die letzte traditionelle Gerberei Augsburgs und viele kleine Boutiquen.

    Die Augsburger waren Vorreiter in Sachen Wasserqualität. Das Potenzial des für uns Menschen lebenswichtigen Guts Wasser erkannten die Augsburger außergewöhnlich früh. Schon im Mittelalter setzten sie auf eine strikte Trennung zwischen Brauch- und Trinkwasser und entwickelten ihr Wasserwirtschaftssystem über die Jahrhunderte immer weiter. Im Juli 2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System, das sich insgesamt aus 22 Objekten zusammensetzt, zum UNESCO-Welterbe ernannt. Es gilt als weltweit einzigartiges Zeugnis urbaner Wasserwirtschaft.

    Unterwegs zwischen historischen Brunnen und Bauten: Auf Deiner 3,5 Kilometer langen Erkundungstour durch die Augsburger Innenstadt kommst Du an einigen sehenswerten Bauwerken vorbei, die Teil dieses Welterbes sind. Den Beginn des ausgeklügelten Augsburger Wassermanagements bildet der Hochablass am Lechwehr: Hier zweigten die Augsburger Wasser aus dem Lech ab und leiteten es in ein System aus unzähligen Kanälen. Die sogenannten Lechkanäle wurden in der Stadt angelegt und sind im heutigen Lechviertel noch immer sichtbar. 

    Früher standen im Lechviertel verschiedenste Mühlen, die die ansässigen Handwerksbetriebe und später die Fabriken mit Energie versorgten. Darüber hinaus konnte in den Kanälen Abfall entsorgt werden, wodurch sich die in der Stadt herrschenden hygienischen Bedingungen deutlich verbesserten. Dazu trug auch die Stadtmetzg bei: In dem 1609 in der Nähe des Rathauses errichteten Gebäude diente das Kanalwasser zur Kühlung von Fleisch.

    Als Trinkwasserlieferant kam dagegen sauberes Quellwasser zum Einsatz, das mithilfe von Pumpsystemen bis in die höher gelegenen Stadtviertel gebracht werden konnte. Nicht nur eine technische Meisterleistung der städtischen Brunnenmeister, sondern auch ein revolutionärer Schritt für die Gesundheit der Augsburger Bürger. Noch heute kannst Du in der Innenstadt 3 dieser auch architektonisch beeindruckenden Trinkwasserwerke bewundern: das Wasserwerk am Roten Tor, das Brunnenwerk am Vogeltor und das Untere Brunnenwerk.

    Weitere Highlights Deiner Rundtour. Auch den monumentalen Brunnenbauwerken Merkur-, Herkules- und Augustusbrunnen solltest Du auf Deinem Streifzug durch die Augsburger Innenstadt unbedingt einen Besuch abstatten, denn sie sind ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie sehr sich die Augsburger um eine moderne Wasserversorgung bemühten. Die zahlreichen über die ganze Stadt verteilten Trinkbrunnen zeigen, dass das auch heute noch gilt.

    Autorentipp

    Geeignet für Touristen, Schulklassen, technik- und kunsthistorisch Interessierte, Familien

    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Höchster Punkt
    491 m
    Tiefster Punkt
    475 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Höhenprofil anzeigen

    Weitere Infos und Links

    Öffnungszeiten Maximilianmuseum: Di – So, 10 – 17 Uhr; Mo geschlossen

    Wegbeschreibung

    Route: Augustusbrunnen – Stadtmetzg – Unteres Brunnenwerk – Lechkanäle – Brunnenwerk am Vogeltor – Wasserwerk am Roten Tor – Herkulesbrunnen – Merkurbrunnen – Maximilianmuseum

    Die Augsburger waren Vorreiter in Sachen Wasserqualität. Das Potenzial des für uns Menschen lebenswichtigen Guts Wasser erkannten die Augsburger außergewöhnlich früh. Schon im Mittelalter setzten sie auf eine strikte Trennung zwischen Brauch- und Trinkwasser und entwickelten ihr Wasserwirtschaftssystem über die Jahrhunderte immer weiter. Im Juli 2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System, das sich insgesamt aus 22 Objekten zusammensetzt, zum UNESCO-Welterbe ernannt. Es gilt als weltweit einzigartiges Zeugnis urbaner Wasserwirtschaft.

    Unterwegs zwischen historischen Brunnen und Bauten: Auf Deiner 3,5 Kilometer langen Erkundungstour durch die Augsburger Innenstadt kommst Du an einigen sehenswerten Bauwerken vorbei, die Teil dieses Welterbes sind. Den Beginn des ausgeklügelten Augsburger Wassermanagements bildet der Hochablass am Lechwehr: Hier zweigten die Augsburger Wasser aus dem Lech ab und leiteten es in ein System aus unzähligen Kanälen. Die sogenannten Lechkanäle wurden in der Stadt angelegt und sind im heutigen Lechviertel noch immer sichtbar. 

    Früher standen im Lechviertel verschiedenste Mühlen, die die ansässigen Handwerksbetriebe und später die Fabriken mit Energie versorgten. Darüber hinaus konnte in den Kanälen Abfall entsorgt werden, wodurch sich die in der Stadt herrschenden hygienischen Bedingungen deutlich verbesserten. Dazu trug auch die Stadtmetzg bei: In dem 1609 in der Nähe des Rathauses errichteten Gebäude diente das Kanalwasser zur Kühlung von Fleisch.

    Als Trinkwasserlieferant kam dagegen sauberes Quellwasser zum Einsatz, das mithilfe von Pumpsystemen bis in die höher gelegenen Stadtviertel gebracht werden konnte. Nicht nur eine technische Meisterleistung der städtischen Brunnenmeister, sondern auch ein revolutionärer Schritt für die Gesundheit der Augsburger Bürger. Noch heute kannst Du in der Innenstadt 3 dieser auch architektonisch beeindruckenden Trinkwasserwerke bewundern: das Wasserwerk am Roten Tor, das Brunnenwerk am Vogeltor und das Untere Brunnenwerk.

    Weitere Highlights Deiner Rundtour. Auch den monumentalen Brunnenbauwerken Merkur-, Herkules- und Augustusbrunnen solltest Du auf Deinem Streifzug durch die Augsburger Innenstadt unbedingt einen Besuch abstatten, denn sie sind ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie sehr sich die Augsburger um eine moderne Wasserversorgung bemühten. Die zahlreichen über die ganze Stadt verteilten Trinkbrunnen zeigen, dass das auch heute noch gilt.

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    Fuggerei
    Maximilianmuseum
    Fuggerei
    Augustusbrunnen
    St. Anna Kirche

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Startbahnhof: Augsburg Hbf plus 16 Gehminuten zum Start des Rundgangs

    Weitere Infos zum Fahrplan und den Tickets unter www.brb.de  

    Koordinaten

    DD
    48.360201, 10.902764
    GMS
    48°21'36.7"N 10°54'10.0"E
    UTM
    32U 640943 5358085
    w3w 
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    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    3,7 km
    Dauer
    0:55 h
    Aufstieg
    18 hm
    Abstieg
    16 hm
    Höchster Punkt
    491 m
    Tiefster Punkt
    475 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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