Die Geschichte des Palastes reicht zurück bis zur Hofburg der Burgunder und Habsburger, die 1731 niederbrannte. Unter verschiedenen Herrschern und während verschiedener historischer Epochen erfuhr der Palast zahlreiche Erweiterungen und Umgestaltungen.
Nach der Unabhängigkeit Belgiens im Jahr 1830 wurde der Palast die Residenz des ersten belgischen Königs Leopold I. und später seines Nachfolgers Leopold II., der den Palast im neobarocken Stil umbauen ließ. Seit dem Tod von Königin Astrid im Jahr 1935 wird der Palast nicht mehr als königliche Residenz genutzt, stattdessen wohnt die königliche Familie im Schloss Laeken. Dennoch bleibt der Palast die offizielle Residenz des Königs und wird für Staatsempfänge und Amtspflichten genutzt. Heute beherbergt der Palast auch ein Museum mit einer Sammlung über die königlich-belgische Dynastie.
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