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Burg Burg · Bükkvidék · 174 m

Die Burg in Eger

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  • Dobó-Platz, im Hintergrund die Burg von Eger
    Dobó-Platz, im Hintergrund die Burg von Eger
    Foto: Abelovszky Tamás, Ungarischer Naturwanderverband
Eine der populärsten Sehenswürdigkeiten des Landes ist ein maßgeblicher Ort unserer Geschichte und Kultur. Die Burg von Eger ist heute schon von der Stadt umgeben, trotzdem machen die riesengroßen Burgmauern, die über die tausend Jahre alte Geschichte erzählen und die Reste der Jahrhunderte alten Gebäude, die Vorstellung des damaligen Lebens und Nacherleben der Helden der Schlacht bei Eger den Besuch unvergesslich.  

Das Burgmuseum Dobó István stellt die mehr als tausend Jahre alte Geschichte der Burg von Eger und die Gegenstäde der Jahrhunderte vor. Wir können aus jedem Zeitalter mehr oder weniger verbliebene Gedenken finden - z. B. aus der Zeit des Bistums, das von Stephan I. gegründet wurde, oder aus der Zeit der Ritterburg oder der Festung, die zur Grenzburg umgebaut wurde. Einen Teil davon kann man in Form von Ruinen im Burggarten sehen, einen anderen Teil in den spannenden und gut aufgebauten Ausstellungen.   

Das bekannteste Ereignis, das mit der Burg verbunden werden kann, war die Schlacht gegen die Türken im Jahr 1552, in der die Ungarn mit der Leitung von István Dobó den Sultan Sulejman, der bedeutende Übermacht hatte, besiegten. Damit wurde das Osman Reich für ein halbes Jahrhundert angehalten.  

Die ausführliche Geschichte der Belagerung und des Sieges blieb dank Tinódi Lantos Sebestyén erhalten. Der Chronist berichtete mit Musik und Gedichten über die wichtigsten Eregnisse seiner Zeit so, dass die Authentizität für ihn wichtiger war, als die Dichtkunst. Er besuchte sogar den Schauplatz der Schlacht in Eger und er schrieb sein Werk aufgrund der Berichte der Überlebenden - ohne dieses Werk wäre die ungarische Kulturgeschichte bestimmt ärmer. 

Die Burgschützer blieben aber durch den Schriftsteller Géza Gárdonyi unsterblich. Sein im Jahr 1901 verlegtes Buch, "Sterne von Eger" (Ung. "Egri csillagok") verzauberte durch viele Generationen die Kinder: dank des Romans wurden die echten und ausgedachten Figuren der legendären Schlacht die Teile unseres gemeinsamen Gedächtnisses. Der 1968 gedrehte Film, der der populärste Kinofilm aller Zeiten wurde, spielte auch eine große Rolle dabei, dass die Burg in Eger und ihre Geschichte viele kennengelernt haben. Die Kulisse in Pilisborosjenő, die bei den Dreharbeiten benutzt wurden, ist noch heute auch ein populärer Touristenzielpunkt.   

Die Geschichte der Burg

Das Tal des Eger-Baches ist schon seit der Steinzeit bewohnt, aber seine bedeutende Geschichte begann erst im 11. Jahrhundert. Das Bistum (Diözese) in Eger wurde im Jahr 1009 von Stephan I. gegründet, dessen Zentrum auf der Erhebung auf der östlichen Seite des Eger-Baches ausgewählt wurde. Von hier konnte die Umgebung sicherer in Auge gehalten werden, aber sie war auch leichter zu beschützen. Aus diesen ersten Zeiten stammen die Reste des ältesten Bauwerkes der Burg, der Rotunde, die eine romanische Rundkirche ist.  

Wahrscheinlich wurde die dreischiffige Kathedrale am Ende des 11. Jahrhunderts, in der Zeit des Königs Ladislaus I. gebaut, deren Reste sich im Ruinengarten der Burg befinden. Von der Größe der Kirche verrät der Säulenrest viel, auf dem heute die Statue von Stephan I. steht.  

Nach dem Tatarenzug (1241) wurde mit Erlaubnis von Béla IV. mit dem Bau der Steinburg begonnen. Das 15. Jahrhundert, die Zeit der Renaissance war zugleich die Glanzzeit des Bistums von Eger: für diese Zeit waren luxuriöse Höfe, Schmäuse und Jagden charakteristisch. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts änderte sich aber die Rolle der Burg in Eger: wegen der Eroberungen des türkischen Reiches musste sie sich plötzlich aus einem friedlichen Gutshof zu einer Festung wandeln.

Die Belagerung der Burg von Eger

Der türkische Sultan, Sulejman begann 1551 mit einem großzügigen Feldzug, um die Wiedervereinigung des Ungarischen Königreichs zu verhindern. Das Ungarische Königreich war schon wegen der inneren Streiten schwächer und wurde in drei Teile gerissen. Die Türken besetzten reihenweise die ungarischen Grenzburgen,als sie im September 1552 nach Eger losgingen. 

Die vereinigten, türkischen Truppen, die aus der Richtung Siebenbürgen und Buda kamen, begannen am 9-ten September 1552 die Burg in Eger zu belagern. Da die Burg trotz der vielen Versprechen keine äußere Hilfe bekam, stand eine Truppe mit etwa 2000 Soldaten der Armee mit ungefähr 35-40 tausend Soldaten gegenüber.

Die Türken schossen die Bergmauern im ganzen September mit 12 Kanonen und mit einigen hundert kleineren Geschützen, wobei sie auch mehrere allgemeine Belagerungen gegen die Burg starteten. 

Am 12. Oktober begann eine neue, letzte Belagerung gegen die abgeschwächte Burg, aber die Burgschützer mit der Leitung von István Dobó auch weiter bestanden. Aus den Erzählungen stellt es sich heraus, dass sie so kämpften, wie sie konnten:  die Frauen auf der Verliesbastei empfingen die auf den Leitern kletternden Feinde z. B. mit heißem Wasser, Steinen und Erdharz. Die riesengroßen Feuerräder, die mit Schüssen voll waren, entstanden auch dann. 

Die Türken gaben endlich den Kampf auf, weil sie müde waren und auch Angst vor Kälte hatten, und zogen am 17-ten Oktober fort.

Burgmuseum

Im Ruinengarten der heutigen Burg können wir die Reste der ältesten Gebäude sehen - die Rotunde aus dem 11. Jahrhundert und die Reste der einst riesengroßen, romanischen Kathedrale, die ein bisschen später gebaut wurde.   

Der gotische Bischofpalast ist das einzige Gebäude der Burg aus dem Mittelalter, das auch noch heute steht. Die 14 renovierten Rundbögen des Korridors im Erdgeschoss, die während des Umbaus in der Zeit der Renaissance gebaut wurden, sind die spektakulärsten Elemente der Burg von Eger. Hier befinden sich der Saal der Helden und das Museum, das die Geschichte der Burg bis zum 18. Jahrhundert vorstellt. Im Saal der Helden steht der Grabstein des berühmten Kapitäns der Burg, István Dobó, der von den riesengroßen Statuen der Burgschützer beschützt ist. 

Wir können auch in die kühlen Kasematte runtergehen - in die Korridore unter der Burg, in denen die Soldaten zwischen den Basteien sicher verkehren konnten. Die Gefängnisausstellung ist auch eine Sehenswürdigkeit unter der Erde, wo man Foltergeräte aus der Zeit kennenlernen kann. Im Garten erhebt sich der Kálvária-Hügel, woher man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt bekommen kann. Wenn wir in Richtung Osten sehen, können wir uns vorstellen, dass sich die äußere Burg bis zum 18. Jahrhundert hinwärts erstreckte, wo sich seitdem die Stadt befindet.  

Öffnungszeiten

Über die aktuellen Öffnungszeiten können Sie sich am Ort informieren!

Preise:

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Öffentliche Verkehrsmittel

  • Mit dem Zug sollen wir bis zum Bahnhof von Eger fahren. 
  • Aus den Fernbussen soll man an der Haltestelle Eger, buszpályaudvar aussteigen.
  • Wenn wir von Szilvásvárad mit dem Zug kommen, sollen wir bis zur Eisenbahnstation von Egervár fahren.

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Die Burg in Eger

Anfahrt

  • Wenn wir von dem Bahnhof losgehen, sollen wir den Érsek Garten überqueren, der uns zur Kossuth Lajos Straße führt. Dort sollen wir rechts biegen und bis zum Eingang der Burg geradeaus gehen (1,8 km).
  • Am Bahnhof kann man in die Buslinien 11, 12 oder 14 einsteigen und bis zur Haltestelle  Gárdonyi Géza Színház fahren. Danach soll man in die Kossuth Straße biegen und von dort kann man schon den Eingang der Burg erreichen (1,1 km).
  • Von dem Parkplatz in der Bástya Straße, bzw. von der Haltestelle Eger, Gárdonyi ház können wir bis zum nördlichen Tor der Burg gehen (150 m).
  • Von dem Busbahnhof soll man etwa 20 Minuten bis zur Burg spazieren. Von dem Busbahnhof hinabwärts spazierend gehen wir an der Basilika vorbei, woher wir sogar auf zwei Wegen das Südtor der Burg auf dem Tinódi Sebestyén Platz erreichen können. Wir können auf der Széchenyi Straße in Richtung Dobó Platz losgehen, woher wir die Dobó Straße entlangspazierend die Burg erreichen können oder das Lyzeum rechts umgehend spazieren wir auf der Kossuth Lajos Straße bis zum Tinódi Sebestyén Platz, bis zum Eingang der Burg. 

Parken

  • In der Nähe des südlichen Eingangs der Burg auf dem Tinódi Sebestyén Platz kann man in der Kossuth oder Almagyar Straße parken (gebührenpflichtig). 
  • Auf der Bástya Straße, vor dem Gárdonyi Géza Gedenkhaus finden wir einen Parkplatz. 

Koordinaten

DD
47.903160, 20.380974
GMS
47°54'11.4"N 20°22'51.5"E
UTM
34T 453737 5305722
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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