Zugspitze an einem Tag von Ehrwald über den Stopselzieher und zurück übers Gatterl
Wenn Träume wahr werden und man diesen Traum einmal realisieren möchte dann macht man Sachen, die nicht alltäglich sind und die vielleicht sonst auch nicht jeder machen würde.
Genau so eine Tour ist die Besteigung der Zugspitze an einem Tag allerdings zur Erleichterung mit der Nutzung von zwei kleineren Bergbahnen (zum Zugspitzplatt und die Ehrwalder Almbahn), die das Abstiegstrauma von 2140 hm auf angenehme 1300 hm reduziert. So kommt man dann noch recht entspannt am Ausgangspunkt an.
Zu beachten ist dennoch eine gute Zeitplanung, da es letztlich doch einige Höhen-und Kilometer zurückzulegen sind. Also auf eine gute Zeitplanung achten.
Start 7:30 Uhr, Ende: 16:45 Uhr
Autorentipp
Man sollte die gute Infrastruktur des Weges nutzen als Rastmöglichkeiten. Das sind folgende Hütten:
Wiener-Neustädter-Hütte - nach ca. 3 h.
Münchner Haus - nach ca. 4.5 h
Knorrhütte - nach ca. 6 h
Ehrwalder Alm - nach ca. 9 h
und die Bergbahnen - Seilbahn vom Gipfelplateau zum Zugspitzplatt alle 10 min bis 17:30 Uhr (Kosten: 7 Euro) - Ehrwalder Almbahn - Juli, August, September bis 17:30 Uhr (Kosten: 12 Euro)
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
TirolerhausHochfeldern Alm
ZUT-V3
Schneefernerhaus
Sicherheitshinweise
Steinschlaghelm im Stopsellziehersteig, Klettersteigset nur für Anfänger anzuraten (KS Schwierigkeit max. B), viel Trinken insbesondere im heißen Zugspitzplatt und an Sonnenschutz denken
Die Tour hat hohe konditionelle Anforderungen auch wenn die technischen Anforderungen gering sind. Die Gesamtdauer der Tour variiert je nach Länge der Pausen und Gehtempo zwischen 9 und 11 Stunden. Daher ist ein früher Aufbruch am Tag unbedingt einzuplanen. Unbedingt auf eine gute Zeitplanung achten, es sei denn man will tatsächlich die komplette Strecke laufen (ca. 23 km und 2200 hm im Auf- und Abstieg).
Wegbeschreibung
Zunächst ein schönes Stück über den Koppensteig nahezu auf einer Höhe über Ehrwald verlaufend. Dann steigt der Weg langsam an und der Blick übers Loisachtal und die Ammergauer und Lechtaler Alpen öffnet sich. Nach letzten Latschenpassagen öffent sich der Georg-Jäger-Steig in felsige Regionen. Mit kleineren Kletterpassagen entlang der alten Zugspitzseilbahnstütze erreicht man die Wiener-Neustädter-Hütte. Von dort nach einer kurzen Querung eines Schuttkars kommt man an den im unteren Teil rinnenartigen Stopselzieher Klettersteig, der mit oder ohne Klettersteigset begangen werden kann. Im oberen Teil öffnet sich der Klettersteig hinein in felsiges Gehgelände bis man den Grat erreicht mit großartigem Blick aufs Zugspitzplatt und die umliegenden Berge. Weiter geht der Weg unromantisch entlang dicker Stahlseile und Baustellen bis zum überlaufenen Zugspitzgipfelplateau. Nach kurzer Zwischenrast und Gipfelbesuch fährt man zum Zugspitzplatt mit der Seilbahn (fährt alle 10 min) und spart so nicht nur Abstiegshöhenmeter sonder auch das unromantische verbaute Gratstück über die Umweltforschungsstation.
Ab der Station Sonnalpin geht es talwärts durch gerölliges Gelände geprägt von den Spuren des einstigen Schneeferns bis zur Knorrhütte. Nach erneuter Rast führt der Weg leicht ansteigend zum Gatterl. Nach dem Gatterl kommt eine kurze Kletterstelle (II-) und zwei weitere kleine Erhebungen bis es hinab geht vorbei an der Hochfeldernalm. Danach auf breitem Forstweg kurzweilig bis zur Ehrwalder Alm.
Hier kann man den Tag ausklingen und Revue passieren lassen und ein letztes Mal relaxen bis einen die Ehrwalder Almbahn zurück zum Parkplatz führt.
Ehrwalder Almbahn
GeoAussichtspunkt Gletscherblick
GeoAussichtspunkt Eibsee-Bergsturz
Gatterl
Knorrhütte
Wiener Neustädter Hütte
Münchner Haus
Ehrwalder Alm
Gamsalm
Irmerscharte
Mariä Heimsuchung
Pestkapelle
Tirolerhaus
Hochfeldern Alm
ZUT-V3
Schneefernerhaus
Koordinaten
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Ausrüstung
Festes Schuhwerk, dem Wetterbericht angepasste Kleidung, evtl. warme Kleidung für den ZugspitzgipfelAbgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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