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Panoramaweg empfohlene Tour Etappe 3 Panoramaweg  · Schwarzwald (Mittelgebirge)

Schluchtensteig Etappe 3 von der Schattenmühle nach Fischbach-Schluchsee

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Landkreis Waldshut Verifizierter Partner 
  • Rechenfelsen
    Rechenfelsen
    Foto: Chantal Buri, Landkreis Waldshut

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    Von der Schattenmühle aus erreicht man bald die Reste des Räuberschlössles. Von der Rötenbachmündung wendet sich der Weg der Haslachklamm zu. Über Lenzkirch wird Oberfischbach durch das romantischstille Schwendetal erreicht.

    schwer
    Strecke 18,2 km
    6:00 h
    729 hm
    342 hm
    1.112 hm
    653 hm

    Schmale Pfade, atemberaubende Felskanzeln, die allgegenwärtig rauschende Wutach und zwei lohnende Abstecher lassen diesen Abschnitt zu einem tagesfüllenden Erlebnis werden. Gleich am Beginn lohnt ein Abstecher in die nahe Lotenbachklamm. Ein paar Schritte später rauscht schon der erste Wasserfall durch die eng beieinander stehenden Felsen. Direkt an der Schattenmühle zieht der Schluchtensteig steil den Waldhang empor, führt dann ein ganzes Stück angenehm horizontal über dem Talgrund entlang und steigt kaum merklich zum nördlichen Talrand auf die Baar hoch. Die wenigen Reste des Räuberschlössle stehen auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtabschnitte. Unter der nahen Ruine Stallegg donnert die Wutach mit ohrenbetäubendem Getöse über die Staustufe des Flusskraftwerks Stallegg, dem ältesten seiner Art in Baden. Dann geht es weiter der Wutach folgend flussaufwärts. Lange Geröllreißen ziehen vom Hörnle bis in den Fluss, über Stock und Stein wird die Haslachmündung und die Haslachklamm erreicht. Nach Lenzkirch führt der Weg durch das romantischstille Schwendetal bis nach Oberfischbach.

    Autorentipp

    An den Wochenenden vor allem im Sommer ist die Wutachschlucht ein viel besuchtes Wanderziel.

    Übernachtung im Schwarzwald Camp am Ufer des Schluchsees.

    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Fischbacherhöhe, 1.112 m
    Tiefster Punkt
    Schattenmühle, 653 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 17,20%Schotterweg 54,64%Naturweg 2,62%Pfad 24,77%Straße 0,74%
    Asphalt
    3,1 km
    Schotterweg
    10 km
    Naturweg
    478 m
    Pfad
    4,5 km
    Straße
    136 m
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Zur Begehung des Schluchtensteigs sollten Sie unbedingt knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle und eventuell auch Stöcke für die teils sehr steilen und rutschigen Abschnitte in der Schlucht benützen. Bitte beachten Sie, dass besonders in Bannwäldern und Naturschutzgebieten auch Gefahren von Totholz und in den Schluchten von Steinschlag bestehen können.
    Die  Wutach- und die Haslachschlucht sind in verschiedene Rettungssektoren eingeteilt. Sie ermöglichen der Bergwacht im Fall der Fälle gezielte Maßnahmen. Achten Sie deshalb bitte darauf, in welchem Sektor Sie sich befinden.

    Weitere Infos und Links

    Schluchtensteig

    Trekking am Schluchtensteig

    Wegbeschreibung

    Am Gasthaus Schattenmühle startet die dritte Etappe des Schluchtensteigs. An der Brücke geht es gleich über die Wutach und die Treppen, die gegenüber vom Parkplatz liegen, steil hinauf. Am Forstweg geht es dann links durch den Wald. An den vier Rastbänken vorbei kommt man an einen Wegweiser. Diesem folgt man nach links in Richtung Räuberschlössle. Ein Weg führt über die Wiese nach rechts. Nach dem Feld geht es links auf einen Pfad in den Wald hienein. Rechts haltend gelangt man auf einen Pfad, der zum Räuberschlössle führt. Hier sind die wenigen Reste des Räuberschlössles auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtabschnitte zu sehen. Es gibt kaum einen besseren Rastplatz!

    Von dort aus geht es dann über einen Waldpfad und Stufen aufwärts. Oben angekommen führt der Weg links auf einen schattigen Weg. Bald geht es auch schon wieder abwärts, an der Stallegger Brücke, in Richtung Rötenbachmündung. Dieser Weg führt zur großen und an die 250 Jahre alten Stallegger Tanne. Am ältesten Flusskraftwerk Badens, dem Wasserkraftwerk Stallegg, vorbei, geht es zur Staumauer. Ab hier gelangt man über den Pfad hinauf zu einem Wegweiser. Links geht es steil hinab zur Rötenbachmündung. Da führt der Weg über eine Brücke. Bald gelangt man an einen Pfad, der links hinab und dann am  Fluss entlang verläuft. Nach einem steilen Anstieg, befindet man sich nun direkt über der Wutach. Weiter und wieder abwärts führt der Wanderweg zur Haslachmündung, dem Quellgebiet der Haslach.  Ein hoher Steg führt ein letztes Mal über die Wutach, dann wendet sich der Weg der Haslachklamm zu und klettert über den imposanten Rechenfelsen zum Hölllochfelsen.

    Der Weg führt noch weiter aufwärts, bis er links auf die Hochfläche gelangt. Ein alter Bahnhof ist schon in Sichtweite. Nun gilt es der Straße nach rechts bis zum Wegweiser zu folgen. Von dort geht es links über die Wiese, in den Wald hienein und über eine Brücke. Links geht es auf einem Pfad und durch einen Tunnel wieder hinab. Rechts sind die Mühlen zu sehen. Weiter verläuft dann ein Wiesenweg am Bach entlang. Rechts hinauf verläuft der Wanderweg bis zum Wegweiser "An der Schleifensäge". Dort geht es links zum Rappenfelsen, welcher als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Der asphaltierte Weg führt nun direkt nach Lenzkirch. Bald führt der Weg direkt über eine Brücke ins Dorfzentrum von Lenzkirch. Nach der Infotafel an der Brücke verläuft der Weg rechts in Richtung Geopark, Fischbach. Vom Wiesenweg gelangt man dann auf einen Pfad. Bald hat man links einen tollen Ausblick auf Lenzkirch. Etwas weiter geht es dann rechts ab auf einen Pfad, der direkt zu einem Rastplatz führt.

    Von dort geht es nach dem Geopark auf einer asphaltierten Straße aufwärts bis der Schluchtensteig links auf einen Forstweg führt. Nach einem Auf und Ab durch den Wald verläuft der Weg an der St. Cyriaks-Kapelle vorbei. In Schwende warten dann beeindruckende Bauernhäuser. Steil aufwärts geht es bis zu einem Aussichtspunkt, der gleichzeitig als schöner Rastplatz genutzt werden kann. Ein breiter Weg führt hier auf das Ende dieser Etappe an der Bushaltestelle an der L156 zu.

    Wen die Beine noch ein Stück weiter tragen, der sollte sich zum Übernachten im Schwarzwald Camp direkt am Ufer des Schluchsees einmieten. Dieser ganz besondere Campingplatz verfügt über fest installierte Tipis und Baumzelte, die ohne Bodenkontakt zwischen den mächtigen Fichtenstämmen schweben. Ein besonderes Highlight ist "Gisela", die ausgemusterte Gondel einer französischen Bergbahn, in die ein bequemes Doppelbett eingebaut wurde. Das Camp liegt zwar nicht direkt an der Strecke, kann von Oberfischbach jedoch in einem etwa 60-minütigen Fußmarsch erreicht werden (4,2 km).

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Ettapentransfer: Schattenmühle - Bonndorf - Abzw. Lotenbachklamm - Lenzkirch Buslinie 7258 (25 Min.) und Lenzkirch - Oberfischbach 7257 (10 Min.), am Sa/So Wanderbus Buslinie 7344 + Buslinie 7258 + Buslinie 7257 (45 Min.). 

    Mehr Infos unter: www.schluchtensteig.de

    Anfahrt

    Anreise: Mit der Bahn ab Freiburg nach Schluchsee, weiter mit dem Bus Linie 7257 Schluchsee - Lenzkirch (15 Min.) oder weiter mit Buslinie 7258 bis Bonndorf zum Einstieg Lotenbachklamm (20 Min.). Bahnanreise ab Donaueschingen nach Rötenbach (Friedenweiler), Löffingen, Döggingen (Bräunlingen).



    Parken

    In Schluchsee kann man am Bahnhof in Aha und bei Lenzkirch hinter dem Kino kostenlos parken.

    Beim Wanderparkplatz an der Schattenmühle stehen ebenfalls kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

    Koordinaten

    DD
    47.842981, 8.319892
    GMS
    47°50'34.7"N 8°19'11.6"E
    UTM
    32T 449113 5299072
    w3w 
    ///erfolgreichen.geigen.netzen
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Kostenloses Infomaterial gibt es zum Bestellen oder Downloaden auf der Internetseite des Schluchtensteigs

    • kostenloser Schluchtensteig Tourenführer mit Gastgeberverzeichnis
    • Fahrplan (Transfer zurück zum Auto, Tagesetappen, mehrtägige Tour)

    Kartenempfehlungen des Autors

    Leporello Wanderkarte, Public-Press-Verlag,

    • Maßstab 1:25.000
    • wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau
    • Entfernungen, Etappen, Höhenprofil
    • Bestellen im Buchhanden ISBN: 9783899204476

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Gute, knöchelhohe Wanderschuhe, Wanderstöcke und Regenschutz sollten immer dabei sein.

    Entlang des Schluchtensteigs sind meist Möglichkeiten für eine Rast zu finden. Von Etappe zu Etappe gibt es aber unterschiedlich viele Rastplätze und Schutzhütten. Einzelne Rastbänke sind immer wieder anzutreffen - in den Schluchtenabschnitten naturgemäß eher weniger. Eine Sitzunterlage (Sitzkissen) ist zu empfehlen, da viele Steine und Bänke oft feucht sind. Einkehrmöglichkeiten sind teilweise nur in den Etappenorten anzutreffen.


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    4,4 von 5
    8 Bewertungen · 5 Rezensionen
    fantastisch
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    3
    nicht so toll
    2
    sehr schlecht
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    Schwierigkeit
    T1 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    18,2 km
    Dauer
    6:00 h
    Aufstieg
    729 hm
    Abstieg
    342 hm
    Höchster Punkt
    1.112 m
    Tiefster Punkt
    653 m
    Von A nach B Etappentour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Flora Fauna

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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