Schluchtensteig Etappe 5 von St. Blasien nach Todtmoos
Schmale Pfade über die typische offene Landschaft des Hotzenwaldes mit seinen Bergwiesen und Ausblicken bis zu den Alpen und die Hohwehraschlucht geben der 5. Etappe ihren Reiz.
Sie starten Ihre Etappe im Kurpark von St. Blasien und schon nach wenigen Minuten meistern Sie den ersten Aufstieg zum 1.039 Meter hohen Lehenkopf. Nach dem Lusthausfelsen bietet sich Ihnen noch ein letztes,beeindruckendes Panorama auf den imposanten Dom, die riesigeKlosteranlage und die charmante Kurstadt. Vom hölzernen Aussichtsturmauf dem Lehenkopf werden Sie für Ihre Mühen reich belohnt: Atemberaubende Weitblicke erstrecken sich bis zum Höchstendes Schwarzwaldes – dem Feldberg – und im Süden sogar bis zu den Alpen. Ab Dachsberg taucht der Weg ein in die charakteristische, offene Landschaft des Hotzenwaldes. Hier leuchten artenreiche, unter Naturschutz stehende Bergwiesen, durchsetzt mit einem farbenprächtigen Teppich aus Wildblumen, und immer wieder eröffnen sich Ihnen neue Panoramaaussichten bis zu den Schweizer Alpen.
Vom beschaulichen Klosterweiher führt der Pfad hinauf auf die weite Hochflächen zum Kreuzfelsen, der mit Schutzhütte und einer grandiosen Aussicht lockt, bevor es weiter nach Ibach geht. Nach dem Ibacher Kreuz wandelt sich das Landschaftsbild erneut. Der Schluchtensteig schlängelt sich steil in Zickzack-Kurven hinab in die Hohwehraschlucht, direkt bisvor die Tore des historischen Wallfahrts- und Kurorts Todtmoos.
Autorentipp
Kurz hinter dem Klosterweiher zweigt der Weg ab zum Naturerlebnisplatz des früheren Bergwerks Friedrich-August-Grube. Der Stollen ist ganzjährig zugänglich.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Zur Begehung des Schluchtensteigs sollten Sie unbedingt knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle und eventuell auch Stöcke für die teils sehr steilen und rutschigen Abschnitte in der Schlucht benützen. Bitte beachten Sie, dass besonders in Bannwäldern und Naturschutzgebieten auch Gefahren von Totholz und in den Schluchten von Steinschlag bestehen können.
Die Wutachflühen, die Wutach- und die Haslachschlucht sind in verschiedene Rettungssektoren eingeteilt. Sie ermöglichen der Bergwacht im Fall der Fälle gezielte Maßnahmen. Achten Sie deshalb bitte darauf, in welchem Sektor Sie sich befinden.
Weitere Infos und Links
Wegbeschreibung
Die fünfte Schluchtensteigetappe führt von St- Blasien nach Todtmoos. Gestartet wird am Nordwesttor der Klosteranlage in St. Blasien. Durch dieses geht es hindurch, am Haus des Gastes und der Tourist-Information vorbei bis zur Kreuzung. Hier folgt man dem Wegweiser Richtung Todtmoos. Der Weg führt an den Gebäuden des Klosterinternats und später an einer alten Mühle vorbei. Bald verläuft der Weg rechts unter einer Unterführung hindurch. Ein weiterer Wegweiser zeigt hier in Richtung Holzberg und führt kurzerhand in den Wald. Dem Pfad folgend, hat man bald einen schönen Ausblick über St. Blasien. Der Pfad endet in einem breiteren Weg. Am Wegweiser verläuft der Schluchtensteig sowohl auf Pfaden, als auch auf breiteren Wegen, bergauf bis zum Lehenkopfturm. Dieser hölzerne Aussichtsturm befindet sich auf 1039m Höhe. Von hier aus geht es über einen Forstweg wieder etwas hinab zur Lehenhütte. Aus dem Wald hinaus, folgt eine Kreuzung. Hier wählt man den Weg, der rechts über die Landstraße führt. Links biegt der Schluchtensteig dann in einen Wiesenweg ein. Durch die Weidelandschaft hindurch geht es dann in den Wald hinein und bald auf einen Pfad über. Wiesen und Wald wechseln sich ab bis ein weiterer Aussichtspunkt ansteht. Hier sind auch Bänke vorhanden, die zum Rasten einladen.
Von hier geht es über einen Pfad wieder abwärts auf den asphaltierten Weg. Dieser führt über einen Parkplatz zum malerischen Klosterweiher. Dort befindet sich auch eine Gaststätte, an der der Weg vorbei in den Wald hinauf führt. Bald gelangt man an eine Grube, in welcher damals Nickel abgebaut wurde. Ab hier geht es zum nächsten Aussichtspunkt, dem Kreuzfelsen. Auch hier kann man sich an der schönen Aussicht erfreuen. Aus dem Wald hinaus verläuft der Weg dann durch die freie Landschaft. Bald geht es wieder Richtung Wald. Am Waldrand entlang folgt man dem Weg bis zu einer Rastbank, auf der man den herrlichen Blick über die Gemeinde Ibach genießen kann.
Der Weg führt dann wieder in den Wald hienein und man gelangt über einen Forstweg an eine Straße. An dieser geht es links und dann wieder rechts an einem Parkplatz vorbei. Hier folgt ein Panoramaweg, der hinauf zum Aussichtspunkt Lampenschweine führt. Von hier geht es weiter durch Weiden am Waldrand entlang und an einer Schutzhütte vorbei. Diesem Weg folgend erreicht man das Gipfelkreuz am Schluchtensteig. Eine tolle Aussicht über die weite Landschaft lässt sich bestaunen. Ein breiter Weg führt zu einem Wegweiser, dem man nach rechts folgt. Über einen Wiesenweg wird ins Tal gewandert. Ein kurzes Stück geht der Weg entlang der Kreisstraße bis es wieder in den Wald hienein auf einem breiten Forstweg bergauf weiter geht. An der Kreuzung geht es links bis zur Landstraße. Hier auf dem Hörnleberg angekommen steht das Ibacher Kreuz.
Von hier aus geht es wieder in den Wald auf einem schmalen, urigen Pfad bergab ins Wehratal. Steil zickzackt der Schluchtensteig in die Hohwehraschlucht hinab. Was sich so dramatisch anhört, entpuppt sich als romantische kleine Waldschlucht, die kaum Platz für Weg und Wehra lässt. Diese hüpft hier, kaum entsprungen, schon putzmunter über kleine Kaskaden und Absätze Todtmoos entgegen, das sich im Schutz seiner barocken Wallfahrtskirche ins Tal schmiegt. Begleitet von der Wehra erreicht man Todtmoos. Über die Straße geht es hinein in den schönen Etappenort und ein weiterer Wandertag neigt sich dem Ende zu.
St. Blasien Rathaus
Touristinfo St. Blaisen
Dom St. Blasien
Holzberg
Weißenbergweg
Parkplatz St.Blasien
Trekking-Camp Windberg
Windbergwasserfall
Luisenruhe
Schwandbrünnele
Lehenkopfturm
Lehenkopf
Schutzhütte Lehenrütte
Lehenrütte
Naturschutzgebiet Rüttewies-Scheibenrain
Rüttewies
Hoheck
Horbach
Alpenpanoramatafel bei Horbach
Horbacher-Moor-Hütte mit Grillplatz
Horbach/Bühl
Klosterweiher
Klosterweiher
Klosterweiher
Friedrich-August Grube
Rathaus Dachsberg
Kreuzfelsen
Kreuzfelsenhütte mit Grillplatz über Wittenschwand
Bruchhalden
Hohrütte
Engländer-Hütte
Aussichtspunkt Schorrmättle
Schorrmättle
Schorrmättle/Parkplatz
Weidelehrpfad
Altacker
Ibacher Rathaus
Ibach: Museum for brush manufacturing & forestry
Beifang
In den/Bergen
Aussichtspunkt Lampenschweine
Lampenschweine
Langwinkel
Wachtbühl
Ibach Abzw. Ibach
Großbühl
Grillplatz bei der Kohlhütte
Naturschutzgebiet Kohlhütte-Lampenschweine
Rüttewaldkopf
Schwarzer Stock
Wehraquelle
Wehraquelle
Ibacher Kreuz
Ibacher Kreuz
Ibach Ibacher Kreuz
Unterm Berglewald
Hohwehraschlucht
Hohwehraschlucht
Todtmoos Auf dem Köpfle
Todtmoos Busbahnhof
Todtmoos/Rathaus
Todtmoos/Sparkassenplatz
Todtmoos/Löwenplatz
Öffentliche Verkehrsmittel
Etappentransfer: Todtmoos - St. Blasien Buslinie 7321 (45 Min.)
Mehr Infos unter: www.schluchtensteig.de
Anfahrt
Anreise: Mit der Bahn: Freiburg Hbf - Seebrugg, Seebrugg - St. Blasien Buslinie 7319 (20 Min.), Bahnanreise Stuttgart - Singen oder Basel nach Waldshut, mit Buslinie 7332 nach St. Blasien (50 Min.).
Parken
Kostenlose Parkplätze gibt es in:
St. Blasien: An der Umgehungsstraße und am Friedhof.
Todtmoos: Schmidt`s Markt, Busbahnhof, Kurhaus Wehratal, Rathaus, bei der Wallfahrtskirche und beim Freibad.
Koordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Kostenloses Infomaterial gibt es zum Bestellen oder Downloaden auf der Internetseite des Schluchtensteigs
- kostenloser Schluchtensteig Tourenführer mit Gastgeberverzeichnis
- Fahrplan (Transfer zurück zum Auto, Tagesetappen, mehrtägige Tour)
Kartenempfehlungen des Autors
Leporello Wanderkarte, Public-Press-Verlag,
- Maßstab 1:25.000
- wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau
- Entfernungen, Etappen, Höhenprofil
- Bestellen im Buchhanden ISBN: 9783899204476
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Entlang des Schluchtensteigs sind meist Möglichkeiten für eine Rast zu finden. Von Etappe zu Etappe gibt es aber unterschiedlich viele Rastplätze und Schutzhütten. Einzelne Rastbänke sind immer wieder anzutreffen - in den Schluchtenabschnitten naturgemäß eher weniger. Eine Sitzunterlage (Sitzkissen) ist zu empfehlen, da viele Steine und Bänke oft feucht sind.
Einkehrmöglichkeiten sind teilweise nur in den Etappenorten anzutreffen.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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