Subiaco gilt als einer der historisch bedeutsamsten Orte im italienischen Latium.
Im Tal des Aniene liegt Subiaco um einen Hügel gruppiert am Ausgang der Anieneschlucht. Historisch ist der Ort besonders bedeutsam. Kaiser Claudius ließ hier drei Stauseen anlegen und Nero eine weitläufige Villa bauen. Um das Jahr 500 zog der Heilige Benedikt als Einsiedler in eine Höhle oberhalb der Villa und verbrachte drei Jahre dort. Bis zum Jahr 529 lebte Benedikt mit einigen Anhängern dann noch in Subiaco und prägte die Stadt. Auch als der Ordensgründer die Gegend verließ, versiegte seine vorgelebte Lehre nicht. Über der Einsiedler-Höhle entstand ab 1200 ein noch heute erhaltenes Kloster. Die Blütezeit der Abtei war im 13. und 14. Jahrhundert, wurde jedoch auf Kosten der Landbevölkerung ausgelebt. Auch nach einer Eskalation im Jahr 1454 mit einigen Toten und der Übernahme der Abtei durch Kardinäle des Papstes setzte sich die Ausbeutung der Landbevölkerung fort. Heute sind besonders die Ausgrabungen der Nero-Villa, das Kloster San Benedetto (auch Sacro Speco) über der Höhle sowie das Kloster Santa Scolastica und die Ponte di San Francesco sehenswert.
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