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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Naturpark Südschwarzwald

Interregio-Wanderweg Etappe 4: Steinen – Rheinfelden

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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Wegmarkierung: Interregio-Wanderweg
    Wegmarkierung: Interregio-Wanderweg
    Foto: CC BY-ND, Schwarzwaldverein e.V.

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    Die Etappe führt vom Fluss Wiese hinauf zum Dinkelberg mit dem Aussichtsturm „Hohe Flum“. An der Deutsch - Schweizer Grenze am Hochrhein kann die Tschamberhöhle besichtigt werden.

    mittel
    Strecke 19,3 km
    5:00 h
    200 hm
    275 hm
    536 hm
    262 hm

    Willkommen auf dem Interregio-Wanderweg! Gemeinsam erwandern wir das Dreiländereck zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland und lernen ein faszinierendes und abwechslungsreiches Stück Europa kennen! Die drei großen Wandervereine der Region, die Wanderwege beider Basel, der Vogesenclub und der Schwarzwaldverein, betreuen gemeinsam seit den 1980er Jahren diesen grenzüberschreitenden Weg, der nun überarbeitet und neu markiert dazu einlädt, die Dreiländerregion zu entdecken!

    Die vierte Etappe startet im Vorderen Wiesental in der Gemeinde Steinen, einem von fünf Toren zum Naturpark Südschwarzwald. Steingruben im Buntsandstein waren die Namensgeber für das Dorf. Der hier geförderte Buntsandstein wurde u.a. zum Bau des Basler Münsters verwendet. Geologisch bedeutsam ist auch der Dinkelberg. Auf seinem höchsten Punkt steht der Aussichtsturm „Hohe Flum“. Er präsentiert herrliche Ausblicke über Südschwarzwald, Vogesen, Jura und Alpen. Die geologischen Besonderheiten des Dinkelbergs erschließt das direkt am Hochrhein gelegene Geo-Museum Dinkelberg. Am besten verbindet man dieses mit einer Besichtigung der Tschamberhöhle, einer aktiven Bachhöhle. Die Schauhöhle im verkarsteten Muschelkalk des Dinkelberges wird von einem Rheinzufluss durchströmt.

    Schloss Beuggen am Hochrhein wurde 1246 als Burg des Deutschen Ordens gebaut. Um 1815 soll Kaspar Hauser im Schloss gelebt haben. Bis 2016 war es Tagungs- und Begegnungsstätte der Evangelischen Landeskirche in Baden. Jetzt wird es als Hotel genutzt und ist mit seinem Park nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.

    Autorentipp

    Die 1550 Meter lange Tschamberhöhle am Hochrhein ist eine von insgesamt nur drei im Muschelkalk verlaufenden Schauhöhlen in ganz Deutschland

    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Hohe Flum, 536 m
    Tiefster Punkt
    262 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Schotterweg 54,30%Naturweg 12,14%Pfad 11,13%Straße 22,41%
    Schotterweg
    10,5 km
    Naturweg
    2,3 km
    Pfad
    2,1 km
    Straße
    4,3 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Hotel Berghaus Hohe Flum

    Sicherheitshinweise

    Die Route verläuft auf sicheren Wegen. Bei der Doline Teufelsloch ist jedoch Vorsicht geboten, obwohl sie mit einem Geländer gesichert ist. Ein Sturz in das 40 m tiefe Loch ist lebensgefährlich!

    Weitere Infos und Links

    Tourist-Information Rheinfelden

    Kirchplatz 2, D–79618 Rheinfelden (Baden)

    07623/ 95-601 bis -603

    www.rheinfelden.de / www.rheinfelden.ch

    Schwarzwaldverein e.V.

    Schlossbergring 15, D–79098 Freiburg
    Tel.: +49 761/38053-0

    info@schwarzwaldverein.de

    www.schwarzwaldverein.de

    Interregio-Wanderweg: Drei Länder - ein Weg

    www.schwarzwaldverein-steinen.de

    www.schwarzwaldverein-karsau.de

    www.schwarzwaldverein-rheinfelden.de

    Sehenswert

    Geo-Museum Dinkelberg: www.geologie-des-dinkelbergs.de

    Tschamberhöhle: www.schwarzwaldverein-karsau.de/tschamberhoehle.php

    Einkehrmöglichkeiten

    Hotel Restaurant Hohe Flum
    Auf dem Hohe Flum 1, 79650 Schopfheim-Wiechs
    Tel. +49 7622-2782

    www.hoheflum.de

    Gasthaus Adler mit Biergarten (Kein Ruhetag)
    Adolf Bäumle Strasse 12, 79618 Rheinfelden - Nordschwaben
    Tel. +49 7622 68 46 800, Mobil: +49 152 088 57 699                    

    www.gasthaus-adler-rheinfelden.de

    Hotel-Restaurant Storchen
    Brombachstrasse 3, D-79618 Rheinfelden-Riedmatt
    Tel. +49 7623 75110

    www.storchen.com

    Wegbeschreibung

    Vom Ausgangspunkt „Steinen Bahnhof“ (328 m ü. NN.) ist der Weg mit dem Interregio-Wanderweg-Zeichen (drei schwarze Rechtecke auf gelbem Grund) und dem Zusatz „Interregio-Wanderweg“ an den Wegweiserpfosten gekennzeichnet. Zwischen diesen leiten farbige Rauten die Wanderer sicher auf dem Weg.

    Zunächst führt die blaue Raute über die Wiese-Brücke und unter der B317 hindurch nach Höllstein. Mit der gelben Raute steigt der Weg zum Enzelbuck (467 m) hinauf. „Auf den Heidengräbern“ treffen wir auf die östliche Variante des Westweges (rote Raute), der zum Aussichtsturm "Hohe Flum" (536 m) weist. Der 13,5 Meter hohe Turm wurde 1874 erbaut. 62 Stufen führen zur Aussichtsplattform hinauf. Zur Zwischeneinkehr lädt das nur 80 Meter entfernte Hotel Restaurant Hohe Flum ein. Nach 700 Metern befindet sich an der Gabelung des Westweges der Rastplatz Altreb mit Himmelsliegen in sonniger Lage.

    Mit der gelben Raute steuern wir das Oberdorf von Nordschwaben (475 m). Im Gasthaus Adler besteht eine weitere Einkehrmöglichkeit mit Biergarten. Auf dem Weg zur Gemeindehalle lässt sich der Interregio-Weg durch einen kulturellen Abstecher über das Nordschwabener Skulpturenwegli zur Mauritiuskapelle erweitern. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Im Chor befinden sich noch Reste von Wandbildern aus der Zeit. Am Rand des Feuchtgebiets Hunzel leitet die gelbe Raute durch einen Fichtenforst zurück zum Hauptweg bei der "Jagdhütte".

    Beim Standort „Langmatt“ mündet der Hochrhein-Höhenweg ein. Seine weiß-blaue Raute auf gelbem Grund gibt die weitere Richtung vor. Schon nach 200 Metern lohnt ein Abstecher zur großen Doline Teufelsloch, einer rund 40 Meter tiefen Trichterdoline mit rund 100 Meter langer Fortsetzung. Am Hirschbächle entlang gehen wir anschließend zur "Bettlerkuchi" vor Riedmatt. Hier befinden sich das Restaurant Storchen und das Geo-Museum Dinkelberg. Am Sägebächle entlang unterqueren wir die B34 zum Hochrhein. Dazwischen ist der Zugang zur Tschamberhöhle.

    Unmittelbar am Rhein entlang wandern wir weiter zum Schloss Beuggen, müssen jedoch einen Bogen um den schönen Park herum machen. Der Natur-Energie-Weg des Kraftwerks Rheinfelden informiert im weiteren Verlauf über die Nutzung der Wasserkraft am Hochrhein. Vom kleinen Wasserfall bei der Stromschnelle „Höllhaken“  steigt der Pfad an zur Alten Rheinbrücke, welche die beiden Städte Rheinfelden miteinander verbindet. In jeweils gleicher Entfernung liegen der Deutsche und Schweizer Bahnhof am Ende dieser Etappe.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Hinfahrt mit der Wiesentalbahn zur Station Steinen

    Rückfahrt ab Bahnhof Rheinfelden (Baden) oder Rheinfelden SBB (CH)

    Fahrplanauskunft:

    Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

    Schweizer Bundesbahnen SBB: www.sbb.ch

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Interregio-Wanderweg Etappe 4: Steinen – Rheinfelden

    Anfahrt

    Über B317 nach Steinen

    Parken

    Parkplätze beim Bahnhof Steinen

    Koordinaten

    DD
    47.641500, 7.739703
    GMS
    47°38'29.4"N 7°44'22.9"E
    UTM
    32T 405338 5277225
    w3w 
    ///kaninchen.ewigen.romane
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W265 Lörrach, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-491-5, Ausgabe 2019. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs.


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    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    19,3 km
    Dauer
    5:00 h
    Aufstieg
    200 hm
    Abstieg
    275 hm
    Höchster Punkt
    536 m
    Tiefster Punkt
    262 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Von A nach B

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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