István-kúti nyírjes – Birkenwald bei Stefansbrunn
Den an einheimische Wälder gewöhnten Wanderern fällt sofort die Eigenart auf, wenn sie beim Birkenwald ankommen: dünne, zerbrechliche weiße Birkenstämme bilden einen dichten Wald, ihre Kronen sind ganz weit oben und lassen nur dünnes Sonnenlicht durch. Wenn wir immer weiter hineindringen, finden wir winzige Auen, auf denen hohes Gras mit Birkengruppen ein harmonisches Bild zeigt. Im tiefsten Birkenwald, bei István-kút (Stefansbrunnen) steht ein märchenhaftes Holzhäuschen an einem Froschteich, und eine uralte stiellose Eiche mit krummem Geäst. Dies ist der stimmungsvollste und heimischste Fleck des Waldstückes. Das Wasser des winzigen Teiches kommt aus einer Quelle unterhalb der Buchen, aus István-kút. Die Wiese – gegenüber dem Wald entstand durch Menschenhand, und bis heute arbeiten Zivilorganisationen daran, dieses Landschaftsbild zu wahren, indem sie das Neuwachsen des Waldes verhindern.
Der István-kúti Birkenwald ist ein Andenken an die letzte Eiszeit: die Eisdecke von Skandinavien reichte bis zu den nördlichen Karpaten, folglich herrschte hier im Zemplén damals ein kälteres Klima. Auf diesem Klima entstand auch dieser Birkenwald, der heutzutage in Europas nördlicheren Regionen großflächig vorkommt. Der kleine Waldfleck inmitten des Zemplén befindet sich in einer kleinen Mulde, wo die kalte Luft stehen bleibt, so ist es hier kühler als in der Umgebung und dazu kommt das feuchte Berglandklima.
Der Birkenwald ist seit 1953 streng geschützt, einer der ersten Gebiete des Landes, die unter Schutz genommen wurden. Mit Recht, denn die botanischen Merkmale und die Fauna sind hier einzigartig – es leben hier z.B. solche sibirische Insektenarten, die in Ungarn sonst nirgendwo vorkommen.
Das Steingebäude funktioniert als Schlüsselhaus (Stempelstelle der Blauen Landestour), daher kann man im Birkenwald immer ohne weiteres ein paar nomadische Tage verbringen, und durch Tageswanderungen die besonderen geologischen Merkmale und die vielen Aussichtspunkte des Középső-Zemplén (Mittlerer-Zemplén) entdecken.
Öffnungszeiten
Preise:
KostenlosÖffentliche Verkehrsmittel
- Aus der Bushaltestelle Háromhuta (Középhuta), templom sollte man sich auf den Weg machen.
- In Rostalló kann man von der Endhaltestelle der Pálházi Erdei Vasút (Waldeisenbahn) starten.
- Auch aus Regéc können wir losgehen: aussteigen muss man in Regéc, autóbusz-forduló (Regéc Buswendepunkt).
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Anfahrt
- Aus Háromhuta muss man auf der Markierung Gelb (S) bis zur Mlaka-rét (Mlaka Wiese) hochklettern, von dort der Markirung Blau (K) geradeaus bis zum Jägerhaus im Birkenwald folgen. (4,1 km, 282 m Höhenunterschied).
- Aus Rostalló muss man auf der Markierung Gelb (S) durch Kemence-völgy hochsteigen auf die Mlaka-rét (Mlaka Wiese). Hier halten wir uns rechts auf der Markierung Blau (K), und erreichen bald den Rand des Birkenwaldes, wo der Balkenbau des Försterhauses von István-kút steht. Diese Wanderung dauert etwa 1-1,5 Stunden. (4,3 km, 280 m Höhenunterschied).
- Aus Regéc muss man der Markierung Blau (K) bis zum Birkenwald folgen. (8,3 km, 328 m Höhenunterschied).
Parken
- In Háromhuta kann man in der Kreuzung eines markierten Waldweges am Wegrand parken.
- In Rostalló kann man das Auto bei der Endhaltestelle der Kleinbahn am Waldweg abstellen oder man kann etwas früher beim Kőkapu Hotel parken.
- In Regéc kann man an der Hauptstraße parken.
Koordinaten
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